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Häusliche Gewalt ist ein großes Thema im Wetteraukreis

Frauennotruf Wetterau

Geschlagen, vergewaltigt, belästigt – seit 30 Jahren schütten Frauen ihr Herz beim Frauen-Notruf Wetterau aus. Beraterin Christa Mansky spricht über häusliche Gewalt, Ehrenmorde und Tätertraining.
Der Frauen-Notruf mit Sitz in Nidda kümmert sich seit 30 Jahren um Frauen, die körperliche, sexualisierte oder seelische Gewalt erleben mussten. Christa Mansky (58) arbeitet ist Soziologin und arbeitet seit fast 20 Jahren als Beraterin beim Frauen-Notruf.
Melden sich heute mehr Frauen wegen gewalttätigen Übergriffen als vor 30 Jahren?
Christa Mansky: Ja. Die Hürde, sich an eine Beratungsstelle zu wenden, ist für viele Frauen hoch. Wir versuchen heute mehr als früher, den Frauen den Zugang zu uns zu erleichtern. Vielen Stellen vermitteln den Kontakt uns, etwa die Polizei, das Hochwald-Krankenhaus, die Lebenshilfe, die Flüchtlingshilfe oder das Job-Center – sofern die Frauen eine Beratung wünschen.
Suchen Frauen heute mit anderen Problemen Hilfe beim Frauen-Notruf als früher?
Mansky: Neue Themen sind zum Beispiel Zwangsverheiratung und sogenannter Ehrenmord. Auch Vergewaltigungen nach K.o.-Tropfen sind in den letzten Jahren häufiger gemeldet worden. Das gab es früher wahrscheinlich auch, aber noch kein so großes Bewusstsein dafür.
Wer hat den Frauen-Notruf 1988 gegründet und warum?
Mansky: Das waren politisch engagierte Frauen, aber auch Betroffene. Es gab damals weder Büro- noch Beratungsräume und nur eine halbe Stelle. Die meisten Frauen haben daher ehrenamtlich gearbeitet, Beratungsgespräche zu Hause geführt und sogar ihre Privatnummern rausgegeben. Der Frauen-Notruf war anfangs nicht sehr willkommen unter den lokalen Politikern. Es hieß, Gewalt gegen Frauen gebe es nur in Frankfurt, Berlin und Co., aber nicht in der Wetterau.
Aber es gab auch in der Wetterau Übergriffe auf Frauen?
Mansky: Ja. Vor allem häusliche Gewalt spielte eine sehr große Rolle. Der Frankfurter Notruf beriet dagegen vorwiegend nach Vergewaltigung und sexueller Nötigung.
Ist häusliche Gewalt noch Dauerbrenner?
Mansky: Ja. Nach wie vor ist Gewalt in der Beziehung oder Ehe ist ein großes Thema im Wetteraukreis. Das sind sogar die meisten Anfragen.
Was raten Sie Frauen, die von ihrem Partner geschlagen oder vergewaltigt werden?
Mansky: Raus aus der Beziehung ist aus meiner Sicht der sicherste Weg. Für Frauen mit einem gewalttätigen Mann kann es sehr gefährlich sein, über Veränderung oder gar eine Trennung nachzudenken. Das gilt oft auch für ihre Kinder. Wenn sie in ein Frauenhaus gehen, sind sie erst einmal in Sicherheit. Die meisten Frauen, die zu uns kommen, wollen das aber nicht.
Was dann? Weiter mit dem Täter leben?
Mansky: Einige Frauen hoffen, dass ihre Männer sich ändern. Wir versuchen dann ein individuelles Konzept zu entwickeln, bei dem ihre Sicherheit und die der Kinder im Vordergrund steht. Manche Frauen können ihren Mann überzeugen, an einem Tätertraining teilzunehmen, zum Beispiel bei Pro Familia in Gießen. Darin sollen die Männer lernen, ihre Aggressionen in den Griff zu bekommen.
Nehmen Sie die Erzählungen über Vergewaltigung und Gewalt gedanklich mit nach Hause?
Mansky: Es ist schwer, das nicht zu tun. Unsere Beratung basiert auf Empathie. Damit laufen wir als Beraterinnen Gefahr, sekundär traumatisiert zu werden. Belastende Fälle besprechen wir unter Kolleginnen. Um gesund zu bleiben, ist es aber auch wichtig, Selbstfürsorge zu betreiben. Ich versuche, positive Erlebnisse bewusst wahrzunehmen. Yoga und Musik helfen mir dabei.
Sind Sie oder Kolleginnen schon selbst bedroht worden, etwa von Männer der hilfesuchenden Frauen?
Mansky: In den ersten Jahren kam das öfter vor. Da klagten die Mitarbeiterinnen schon mal über zerkratzten Autolack oder zerstochene Reifen. Solche Anfeindungen haben abgenommen und kommen in den letzten Jahren nicht mehr vor. Wahrscheinlich, weil wir mittlerweile gesellschaftlich anerkannt sind und mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten zusammenarbeiten.
Seit neuestem können sich Frauen über einen anonymen Chat online melden. Wie läuft das?
Mansky: Die Online-Beratung haben wir vor wenigen Wochen freigeschaltet, und sie läuft gerade erst an. Anders als bei Anfragen per E-Mail oder Facebook können Frauen über unsere Seite anonym Kontakt aufnehmen. Dank technischer Kniffe kann man nicht nachverfolgen, dass unsere Seite aufgerufen wurde, und die Frau kann im Notfall mit einem Klick die Konversation löschen. So wollen wir sie besser schützen und die jüngere Generation erreichen.
Welche Projekte haben Sie sich noch vorgenommen?
Mansky: Im nächsten Jahr soll es einen inklusiven Fachtag zum Thema Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen geben. Außerdem wollen wir die medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung weiter bekanntmachen, die es seit 2015 im Hochwald-Krankenhaus gibt. Eines unserer Vorhaben ist es auch, geflüchtete Frauen gezielter anzusprechen, zum Beispiel mit mehrsprachigen Flyern.
Werfen Sie einen Blick in die Zukunft. Wird die Wetterau den Frauen-Notruf in 30 Jahren noch brauchen?
Mansky: Leider ja. In der Frauenbewegung haben wir anfangs geglaubt, wir könnten die Gewalt gegen Frauen irgendwann abschaffen. Das ist eine schöne Idee, aber nach meinen bisherigen Erfahrungen halte ich das für unrealistisch. Kaum etwas ist weltweit so etabliert und institutionalisiert wie die Gewalt gegen Frauen – auch im hochzivilisierten Deutschland und in der Wetterau.
Was müsste geschehen, damit die Gewalt gegen Frauen aufhört?
Mansky: Voraussetzung dafür wäre es, die Geschlechterhierarchie abzuschaffen. Nach wie vor wachsen Jungen privilegiert auf, und Männer haben einen höheren Status als Frauen. Wenn Männer Gewalt gegen Frauen ausüben, hat das oft keine Konsequenzen. Von 1000 Vergewaltigungen kommen vielleicht fünf vor Gericht, und davon werden drei Täter verurteilt. Da muss sich etwas ändern – nicht nur gesetzlich, sondern auch gesellschaftlich.
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Info
Frauen-Notruf in Zahlen:
283 Frauen haben im vergangenen Jahr nach gewalttätigen Übergriffen Hilfe beim Frauen-Notruf gesucht.
6 Frauen engagieren sich für die Beratungsstelle; drei davon sind in Teilzeit angestellt, drei ehrenamtlich im Vorstand.
1988 ist der Frauen-Notruf Wetterau gegründet worden.
17 Frauen haben sich 2017 nach Vergewaltigung in der Wetterau medizinisch versorgen lassen. Die meisten waren jünger als 20 Jahre. Der Frauen-Notruf koordiniert die medizinische Soforthilfe.
51 Prozent der Gelder für den Notruf kamen 2017 vom Wetteraukreis, 41 Prozent vom Land, acht Prozent von Kommunen.


Kaum etwas ist weltweit so etabliert und institutionalisiert wie die Gewalt gegen Frauen
Christa Mansky, Frauen-Notruf Wetterau


Der Frauen-Notruf war anfangs nicht sehr willkommen unter den lokalen Politikern
Christa Mansky, Frauen-Notruf Wetterau

(Wetterauer Zeitung, 22.09.2018, von Eva Diehl)

Frauen-Notruf Wetterau e.V. begeht 30-jähriges Jubiläum

Frauennotruf Wetterau

Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens lud der Frauen-Notruf Wetterau am 13.09.2018 zu einer Feier ins Dorfzentrum Bleichenbach ein.
Zu den zahlreichen Gästen zählten Vertreter*innen aus Politik, Beratungsstellen, der Polizei und Justiz sowie Förderer*innen und Weggefährten*innen des Frauen-Notrufs.
Fabienne Metz vom Vorstand des Vereins begrüßte die Anwesenden und sprach von den bewegten Anfängen hin zu einer professionell arbeitenden Fachberatungsstelle. Dank des unermüdlichen Engagements vieler Frauen konnte dies erreicht werden. „Mit Stolz blicken wir heute auf dreißig Jahre Frauen-Notruf zurück!“
Anschließend folgten Grußworte von Frau Brigitte Dietz, ehrenamtliche Kreisbeigeordnete des Wetteraukreises und Frau Cornelia Schonhart, Leiterin der Landeskoordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt im Justizministerium. Beide lobten die erfolgreiche Arbeit, die zusätzlich zur Beratung auch Prävention und Vernetzung beinhaltet. Tenor war, dass es gut sei, dass es den Frauen-Notruf in der Wetterau gibt, aber besser wäre, wenn es ihn nicht geben müsste.
Nach einer kurzen Pause konnten die Gäste die Premiere des Bühnenstücks „Sie und Ich“ von und mit Ronka Nickel und Doris Friedmann erleben. Dargeboten wurde eine stimmungsvolle Mischung aus Theater, Musik und Komik.
Ausklang fand der Abend mit netten Gesprächen und gemeinsamer Zeit bei Essen und Trinken.

Familienrechtliche Erstberatung im Frauen-Notruf Wetterau e. V.

Frauennotruf Wetterau

Am Donnerstag, den 11.10.2018, bietet die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. von 10.oo bis 13.oo Uhr eine familienrechtliche Erstberatung an.
Es können rechtliche Fragen zu den Themen. Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden.
Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de
Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e. V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Workshop: Wendo-Training speziell für Frauen

Frauennotruf Wetterau

Bild: “never give up” by Jacky Flemming

Der Frauen-Notruf Wetterau feiert 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund bietet der Verein in Zusammenarbeit mit dem Büdinger Familienzentrum “Planet Zukunft” für Samstag und Sonntag, 20. und 21. Oktober, einen Wendo-Workshop für Frauen an.
Wendo ist ein für Frauen entwickeltes Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstraining. Es stärkt das Selbstbewusstsein, ermutigt und macht Spaß. Die Frauen lernen, Gefahren zu erkennen und einzuschätzen. Erfolgreiche Abwehr von Belästigungen, Anmachen oder Angriffen hängt nicht von der Körperkraft ab. Die Entschlossenheit, sich selbst wichtig zu nehmen und sich für sich selbst einzusetzen, ist dafür genauso notwendig. Deswegen werden nicht nur gezielte Abwehrtechniken gelernt, sondern auch der Einsatz von persönlichen Stärken, der Stimme und des eigenen Willens. Die Frauen lernen, wieder auf ihr Gefühl zu vertrauen und frühzeitig Grenzen zu setzen. So können sie aktiv mit der eigenen Angst umgehen und bei Grenzverletzungen und Übergriffen reagieren. Das gestärkte Selbstbewusstsein hilft ihnen außerdem dabei, ihren Bewegungsfreiraum wieder zu erweitern und sich nicht von ihren Ängsten einschränken zu lassen. Wendo ist kein Kampfsport. Alter, körperliche Fitness und Vorkenntnisse spielen keine Rolle.
Der Kurs läuft am Samstag von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr im “Planet Zukunft” (Gymnasiumstraße 28). Er kostet 25 Euro. Leiterinnen sind qualifizierte Wendo-Trainerinnen vom Verein “Unvergesslich weiblich” Gießen. Anmeldungen werden im Büdinger Familienzentrum unter der Telefonnummer 06042/9534101 entgegengenommen.

Eine besondere Ausstellung - Kunst zu Gewalt gegen Frauen

Frauennotruf Wetterau

Landrat Jan Weckler mit den Künstlerinnen und dem Künstler. Hinten von links: Annette Obert-Sochor, Anja Steiniger-Christian, Malaika Mack, Claudia Seum, Silke Trunk, Jan Weckler, Michael Priester und Sandra Hiltscher Vorne von links: Dina Kunze, Evelyn Wenzel-Rupprecht und Julie Knappe

Der Frauen-Notruf Wetterau e.V. wird 30 Jahre alt. Weil Kunst dort beginnt, wo Worte nicht mehr genügen, haben sich für dieses Jubiläum zehn regionale Künstlerinnen und ein Künstler bereiterklärt, dem Thema Gewalt gegen Frauen Ausdruck zu verleihen. Entstanden ist eine besondere Ausstellung, die Landrat Jan Weckler am vergangenen Montag (3. September) im Kreishaus in Friedberg eröffnete. Zu sehen ist sie bis zum 28. September.
„Die Bilder, Skulpturen und Installationen sind ein Hingucker, sie sensibilisieren für das Thema Gewalt gegen Frauen, sie wirken verstörend und sind ein Aufruf: Guck mal hin“, sagte Landrat Jan Weckler zur Eröffnung der Ausstellung. Gewalt gegen Frauen sei immer noch ein Tabuthema und der Frauen-Notruf eine Beratungsstelle, die es eigentlich nicht geben sollte. Weckler lobte die Gründungsfrauen des Vereins, die für ihren Mut, das Thema Gewalt gegen Frauen aufzugreifen, vielen Anfeindungen ausgesetzt waren.
Ein Hingucker beim Betreten des Kreishauses ist das Bild „Was bist du wert?“ von Malaika Mack. Bei ihrer Frage, welches Motiv für diese Ausstellung das richtige wäre, bekam sie den entscheidenden Tipp von einer Freundin, die täglich mit Gewaltopfern arbeitet. „Sie erzählte mir eine Geschichte darüber, wie die Jungfräulichkeit von Frauen und Mädchen für den Preis dreier Monatsgehälter von Familienmitgliedern verkauft wurde. Damit hatte ich mein Motiv. Immer wieder, während ich das Bild skizzierte, zeichnete, malte, kam mir die gleiche Frage: Was ist man eigentlich wert?“
Die Bilder drücken Wut aus, Betroffenheit, Bestürzung, Trauer, aber auch Hoffnung und Rückkehr ins Leben. Wut über Frauenmorde, Betroffenheit über die lebenslangen körperlichen und seelischen Leiden von Vergewaltigungsopfern, Trauer über muslimischen Frauen, die ihr Zuhause nicht verlassen dürfen oder die Opfer eines Ehrenmordes werden.
Renate Fleischer-Neumann vom Vorstand des Vereins rief die rund einhundert Besucherinnen und Besucher dazu auf, die Bilder achtsam auf sich wirken zu lassen. „Die Ausstellung möchte auf das vielfach noch tabuisierte Thema aufmerksam machen und dafür sensibilisieren. Denn Gewalt gegen Frauen geschieht mitten in unserer Gesellschaft.“

Frauen-Notruf: Eine bewegte Geschichte
Die Wiege des Frauen-Notrufs steht im Frauenzentrum in Friedberg. 1988 fassten fort engagierte Frauen den Entschluss, eine Fachberatungsstelle für Frauen und Mädchen zu gründen, die sexualisierte, körperliche und/oder psychische Gewalt erleben und erlebt haben. Im östlichen Kreisgebiet gab es damals keine frauenspezifischen Angebote und so entschieden sich die Gründungsfrauen bewusst für den Ostkreis.
Im ersten Jahr gab es noch keine eigenen Vereinsräume, Beratungen wurden im Frauenzentrum abgehalten oder in Privaträumen. Es gab erste Beratungen, und der Kontakt lief über die privaten Telefone der Gründungsfrauen. Anfeindungen gab es viele, zerstochene Autoreifen, Kratzer im Lack sind nur einige Beispiele. Im Ausstellungskatalog steht über diese Zeit: „Immer wieder bekamen sie von politischer Seite zu hören: ‚Hier auf dem Lande gibt es das Gewaltproblem gegen Frauen doch gar nicht, das passiert doch nur in großen Städten, hier soll doch wohl nur ein Wasserkopf hochgezogen werden.‘

Mehr zur Geschichte des Frauen-Notrufs, den Beweggründen, Gedanken und Überlegungen des ausstellenden Künstlers und der Künstlerinnen zu ihren Objekten gibt es im ausführlichen Katalog. Er liegt im Kreishaus gegen eine Spende für den Frauen-Notruf aus. Die Ausstellung, die im Oktober auch in der Verwaltung in Büdingen zu sehen sein wird, kann während der üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden: montags bis mittwochs, von 7:30 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr und freitags bis 12:30 Uhr.

Foto und Text von der Pressestelle des Wetteraukreises.

Die Pressemitteilung finden Sie hier

"Kleiderflohmarkt"

Frauennotruf Wetterau

Zu Gunsten des Frauen-Notrufes Wetterau e.V. veranstaltet am Sonntag, 02.09.2018, ab 11 Uhr die Wetterauer Künstlerin Dina Kunze einen “Kleiderflohmarkt”.

Im Rahmen der Ausstellung „Kunst zu Gewalt gegen Frauen“ im Kreishaus in Friedberg – zu der alle herzlichst eingeladen sind – soll zu der Vernissage am Dienstag, 03.09.2018, 18 Uhr der Erlös, als Spende an den Frauen-Notruf Wetterau e.V. überreicht werden.

Veranstaltungsort ist der Hof der ehemaligen „Eule“, Kugelherrenstr. 7 (hinter dem Rathaus) in 35510 Butzbach.
Der Flohmarkt findet nur bei gutem Wetter statt.

Um Anmeldung eines Standes unter 06033 9269570 oder 0152 57666791 wird gebeten.

Anonym und einfach – Frauen-Notruf Wetterau e.V. bietet Online-Beratung an

Frauennotruf Wetterau

Mit der Einrichtung der Online-Beratung hat der Frauen-Notruf Wetterau e.V. sein Beratungsangebot im Netz ausgeweitet. Und damit einen äußerst niedrigschwelligen Zugang zu Beratung und Unterstützung für Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind, geschaffen. Auf diese Weise sollen noch mehr Betroffene erreicht werden. Auch Freund*innen, Angehörige und andere Vertrauenspersonen von betroffenen Frauen und Mädchen können sich über diesen Weg an den Frauen-Notruf Wetterau e.V. wenden.

Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen oder bedroht sind, können in der Online-Beratung des Frauen-Notrufes Wetterau jetzt noch schneller und unkomplizierter Hilfe erhalten. Mit dem Schreiben einer E-Mail gelangen Betroffene von Gewalt seit Mitte August zur Beratung mit einer erfahrenen Beraterin – ganz ohne persönliche Kontaktaufnahme und ohne Termin.
Die Online-Beratung stellt einen zusätzlichen Zugang für Betroffene dar, sie ist kostenfrei, anonym und zeitlich jederzeit verfügbar. „Das Anliegen kann ungestört beschrieben werden, man kann sich in Ruhe überlegen, was man fragt und man kann sich die Zeit für die Antworten nehmen, die man braucht. Als Hilfesuchende ist man in einem geschützten Raum und bleibt völlig anonym. Der Beratungsverlauf kann selbstbestimmter gestaltet werden und das Angebot kann außerhalb der Beratungszeiten genutzt werden. Somit entfallen die Wege zu der Beratungsstelle in Nidda.“, so der Frauen-Notruf Wetterau e.V..
„Mit dem neuen Angebot richten wir uns an diejenigen, die möglicherweise Schwierigkeiten haben, zum Telefon zu greifen oder persönlich zu kommen.“, erläutert das Team des Frauen-Notrufes. Die schriftliche Kommunikation sei weniger direkt, als der Kontakt am Telefon oder in der Face-to-face Beratung. „Vielen von Gewalt betroffenen Frauen fällt es so leichter, sich einer Beraterin anzuvertrauen“, so der Frauen-Notruf.

Um Frauen, die sich vertraulich über die Online-Beratung an den Frauen-Notruf Wetterau e.V. wenden, nicht zu gefährden, gelten sehr hohe Sicherheitsstandards. Die Datenübertragung ist in einem besonders sicheren Standard verschlüsselt. Weiter wird empfohlen, mit dem Browser in den privaten Modus zu wechseln, um zu verhindern, dass Daten über Aktivitäten auf dem Endgerät gespeichert werden.

Gewalt gegen Frauen ist ein gravierendes Problem in Deutschland. Rund 35 Prozent aller Frauen in Deutschland sind mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexueller Gewalt betroffen – so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der Europäischen Grundrechteagentur. Doch lediglich circa 20 Prozent dieser Frauen holen sich Unterstützung oder wenden sich an eine Beratungsstelle.

Der Frauen-Notruf Wetterau e.V. unterstützt, stärkt und ermutigt Frauen und Mädchen, die von psychischer, physischer und/oder sexualisierter Gewalt bedroht oder betroffen sind, die nächsten Schritte zu gehen und sich aus der Gewaltsituation zu lösen.

Für den kostenlosen Service der Online-Beratung genügt eine anonyme Registrierung. Eine E-Mail Adresse ist hierzu nicht erforderlich. An Werktagen erfolgt innerhalb von 48 Stunden eine kompetente Antwort der ausgebildeten Fachkräfte zum Thema körperliche, seelische und sexualisierte Gewalt bei Mädchen und Frauen.

Ausstelllung "Kunst zu Gewalt gegen Frauen"

Frauennotruf Wetterau

Anlässlich unseres 30-jährigen Bestehens veranstalten wir die Ausstellung »Kunst zu Gewalt gegen Frauen«. Die Ausstellung soll auf das vielfach noch tabuisierte Thema aufmerksam machen und dafür sensibilisieren.
11 Künstler*innen haben sich mit dem Thema Gewalt gegen Frauen auseinandergesetzt und zeigen in kreativer Umsetzung von Kunstobjekten, Skulpturen, Bildern und Texten ihre persönliche Wahrnehmung von Gewalt gegen Frauen.
Die frei zugänglichen Ausstellungsorte ermöglichen es, eine breite Schicht der Bevölkerung zu erreichen, um so auf diesen gesellschaftlichen Missstand hinzuweisen.
Der Frauen-Notruf Wetterau freut sich auf regen Anklang und viele Interessierte.

Jahresbericht 2017

Frauennotruf Wetterau

Unser Jahresbericht über unsere Tätigkeit in 2017 ist fertig und steht zum Download bereit.
Die Printausgabe versenden wir gerne.


Verliebt, verletzt, verzweifelt: Gewalt in der Welt von Jugendlichen
Frauen-Notruf Wetterau e.V. legt Jahresbericht 2017 vor – Gewalt in der Welt von Jugendlichen als Schwerpunkt – Beratung und Präventionsarbeit
Auch das Jahr 2017 war ein ereignis- und arbeitsreiches für den Frauen-Notruf Wetterau. Neben der Beratung von Gewaltopfern war auch die Präventionsarbeit ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt, was sich in dem neu vorgelegten Jahresbericht 2017 des Frauen-Notrufs Wetterau widerspiegelt.
Der Schwerpunkt des Jahresberichts 2017 ist die Gewalt in der Welt von jugendlichen Mädchen und Jungen. Zu diesem Thema durchgeführte Studien haben in den letzten Jahren aufgezeigt, dass erschreckend viele Jugendliche Gewalt schon in ihrer ersten Beziehung erleben. So zeigte die 2017 veröffentlichte „SPEAK!“-Studie, dass 55% der befragten Mädchen und 40% der befragten Jungen bereits Erfahrungen mit nichtkörperlicher sexualisierter Gewalt gemacht haben. Oft werden diese Formen von Gewalt in der Schule gemacht. Auch Erfahrungen mit körperlicher Gewalt haben bereits viele Jugendliche gemacht (23% der befragten Schülerinnen und Schüler, Mädchen sind wesentlich häufiger betroffen als Jungen). „Diese Zahlen zeigen, dass Lehrkräfte und Eltern dringend Informationen brauchen, um auf diese Entwicklung reagieren zu können. Wichtig ist außerdem Präventionsarbeit an Schulen zu etablieren.“, betont der Frauen-Notruf Wetterau. Ziel ist es Strukturen zu erschaffen, die dabei helfen, sexualisierte Gewalt zu verhindern.
Mädchen und Frauen mit Behinderung erleben deutlich häufiger als solche ohne Beeinträchtigung Gewalt, daher ist es notwendig neue Präventions- und Hilfsangebote zu entwickeln und bestehende auszuweiten. Auch 2017 wurde deshalb die Arbeit im Netzwerk „Suse – sicher und selbstbestimmt. Frauen und Mädchen mit Behinderung stärken“ fortgesetzt. Aus dieser Arbeit ging das Projekt „DIE STARKE SUSE“ hervor. Das Projekt richtet sich an Mädchen und Frauen mit Beeinträchtigung. In Workshops werden Möglichkeiten vermittelt, um sich vor sexualisierten Übergriffen zu schützen. Auch wird vermittelt, wo sie sich bei Bedarf Hilfe holen können.
Die Koordination der medizinischen Soforthilfe für Opfer einer Vergewaltigung wurde 2017 fortgesetzt. 2017 nahmen 17 Frauen das Angebot in Anspruch, die meisten der Betroffenen waren jünger als 20 Jahre. Seit dem Beginn des Angebots im Jahr 2015 hat sich gezeigt, dass dieses eine Versorgungslücke in der Region schließt.
Des Weiteren befinden sich im Jahresbericht Informationen zur finanziellen Situation des Frauen-Notrufs, zu weiteren Arbeitsschwerpunkten und zur Vernetzungsarbeit mit anderen Einrichtungen und Institutionen. Der Jahresbericht steht auf der Homepage des Frauen-Notrufs Wetterau www.frauen-notruf-wetterau.de zum Abruf bereit oder ist in gedruckter Version direkt beim Frauen-Notruf erhältlich.
Die Beratungsstelle des Frauen-Notrufs Wetterau befindet sich in Nidda, Hinter dem Brauhaus 9, und kann unter der Woche von 9:00 – 13:00 Uhr, mittwochs zusätzlich von 15-19:00 Uhr, erreicht werden. Auf Absprache können Beratungen auch außerhalb der Öffnungszeiten und andernorts erfolgen: Kontakt: Tel: 06043-4471 oder info@frauennotruf-wetterau.de.

Mehrsprachiger Flyer "Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung"

Frauennotruf Wetterau

Flyer “Hilfe nach Vergewaltigung” in 10 Sprachen ist fertig und kann kostenfrei über den Frauen-Notruf Wetterau e.V. bezogen werden.

Neue Selbsthilfegruppe / Gesprächsrunde

Frauennotruf Wetterau

Das Alter. Frauengruppe ü65.

Ja, wir werden immer älter. Aber es hat sich auch in den letzten Jahren viel geändert. Mit dem demografischen Wandel nehmen ebenso Grenzsituationen, wie chronische Krankheiten, Pflegebedürftigkeit oder Demenz zu. Welches Bild vom „Altern“ habe ich? Das Alter verdient eine neue Betrachtung und Möglichkeiten der Sinnhaftigkeit.
Aber sehen wir das Älterwerden positiv, denn wie ich damit umgehe, liegt meist in meinen Händen. Unsere Gesellschaft bietet heute eine Vielfalt von Altersbildern und Möglichkeiten neue Rollen und Aufgaben auszuprobieren. An dem was uns möglich sein kann und dem was ich selbst will, kann ich lernen, mich zu orientieren.
Einschneidende Veränderungen im Alter ergeben sich durch die familiären Verhältnisse oder den sozialen Rollen, die ich in meinem Leben einnehme.
Ebenso bedeutend ist der Übergang von beruflicher zur nachberuflicher Lebenszeit, der nicht selten zu Problemen führen kann. Das Loslassen von beruflichen Fähigkeiten, das Fehlen von Aufgaben und Zielen kann dann belastend sein.
Dies muss aber nicht sein. Ziel eines positiven oder auch neuen Bildes vom Alter könnten vielfältige Orientierungshilfen vermitteln. Was ist mir heute wichtig, welche Aufgaben könnte ich übernehmen, was passt zu mir? All diesen Fragen könnten wir eine Bedeutung verleihen und gemeinsam auf Spurensuche gehen.
Mit Humor, Mut und innerer Achtsamkeit sich selbst ernst nehmen, als Ausdruck von Lebensfreude und eigener Lebensgestaltung.
In einer Selbsthilfe/Gesprächsgruppe könnten wir uns Mut machen, miteinander reden und uns austauschen. Wir könnten aus der gewohnten Routine des „Grübelns“ oder auch „Jammerns“ ausbrechen und andere Wege gehen.
Zur Gründung einer Selbsthilfe/Gesprächsgruppe laden wir ein: 1 mal monatlich, montags, ab 30. Juli von 16-18:00 Uhr in den Räumen des Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda ein. Anmeldungen erbeten: www.frauennotruf-wetterau.de und info@frauennotruf-wetterau.de

"Kunst zu Gewalt gegen Frauen"

Frauennotruf Wetterau

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens seiner Beratungsstelle veranstaltet der Verein Frauen-Notruf Wetterau e.V. die Ausstellung »Kunst zu Gewalt gegen Frauen«. Die Ausstellung soll auf das vielfach noch tabuisierte Thema aufmerksam machen und dafür sensibilisieren.
12 Künstler*innen haben sich mit dem Thema Gewalt gegen Frauen auseinandergesetzt und zeigen in kreativer Umsetzung von Kunstobjekten, Skulpturen, Bildern und Texten ihre persönliche Wahrnehmung von Gewalt gegen Frauen.
Die frei zugänglichen Ausstellungsorte ermöglichen es, eine breite Schicht der Bevölkerung zu erreichen, um so auf diesen gesellschaftlichen Missstand hinzuweisen.
Der Frauen-Notruf Wetterau freut sich auf regen Anklang und viele Interessierte.

Wertvolle Unterstützung

Frauennotruf Wetterau

Inner-Wheel-Club unterstützt Arbeit des Frauen-Notrufs durch Spende

Erneut unterstützt der Inner-Wheel-Club Bad Orb-Büdingen-Nidda soziale Projekte. Präsidentin Uta Drescher übergab zusammen mit ihren Clubkolleginnen Ilona Appel und Irmtraud Hofmann im Niddaer Haus der Kirche und Diakonie Spenden an Christa Mansky vom Frauen-Notruf Wetterau und Karin Kornelia Brückmann vom Evangelischen Dekanat Büdinger Land. Die Gelder wurden beim traditionellen Basar des Clubs während des Martinimarktes im Niddaer Bürgerhaus erwirtschaftet.
Drescher, Appel und Hofmann ließen sich die konkreten Vorhaben der beiden Institutionen erläutern. So wird der Frauen-Notruf Selbstverteidigungskurse für Frauen mit dem zur Verfügung gestellten Geld unterstützen. Christa Mansky stellte das Projekt vor, das im Zuge des 30-jährigen Bestehens des Frauen-Notrufs stattfindet.
Auch Karin Kornelia Brückmann vom Dekanat berichtete über die geplante Verwendung der Spende für den in den Sommerferien stattfindenden „Urlaub mit Koffer“. Dafür haben sich schon sieben Familien mit insgesamt 20 Personen angemeldet. Am 2. Juli geht die Gruppe gemeinsam auf die Reise nach Licherode. Damit an dem Urlaub auch Familien mit niedrigem Einkommen teilnehmen können, werden die Kosten für diese reduziert.
Sowohl die Selbstverteidigungskurse als auch die Kostenreduzierung für das Freizeitangebot des Dekanats können mit den Inner-Wheel-Spenden realisiert werden. Deshalb bedankten sich Mansky und Brückmann im Namen derjenigen, die in den Genuss dieser Angebote kommen, herzlich bei den Inner-Wheel-Vertreterinnen. Uta Drescher dankte wiederum den beiden Frauen für ihr Engagement und nutzte die Gelegenheit, um auf das Benefizkonzert des Clubs zugunsten des Kinderschutzbundes Schotten hinzuweisen, das am 16. September im Parksaal von Bad Salzhausen stattfindet.

Die Pressemitteilung finden Sie hier#

Umgang mit Vergewaltigungsopfern - Doppelt traumatisiert

Frauennotruf Wetterau

Aus Angst vor dem, was ihnen bei Behörden oder vor Gericht widerfahren kann, gehen nur wenige Frauen zur Polizei, nachdem sie Opfer von sexueller Gewalt geworden sind.
Hier berichten Frauen, was sie erleben mussten.
Den Film dazu finden Sie hier

Familienrechtliche Erstberatung am 07.06.2018

Frauennotruf Wetterau

Am Donnerstag, 07.06.2018 bietet die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. von 10.00 bis 13.00 Uhr eine familienrechtliche Erstberatung an. Es können rechtliche Fragen zu den Themen. Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de
Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e. V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Frauen-Notruf Wetterau e.V. fördert Wendo-Kurse für Frauen und Mädchen im Wetteraukreis

Frauennotruf Wetterau

“Never give up” by Jacky Flemming

Dieses Jahr feiert der Frauen-Notruf Wetterau e.V. sein 30jähriges Jubiläum. Aus diesem Grund will der Verein mehrere Wendo-Tages-Workshops finanziell unterstützen.

Wendo ist ein für Frauen entwickeltes Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstraining. Es stärkt das Selbstbewusstsein, ermutigt und macht Spaß. Die Frauen lernen, Gefahren zu erkennen und einzuschätzen. Erfolgreiche Abwehr von Belästigungen, Anmachen oder Angriffen hängt nicht von der Körperkraft ab. Die Entschlossenheit, sich selbst wichtig zu nehmen und sich für sich selbst einzusetzen, ist dafür genauso notwendig. Deswegen werden nicht nur gezielte Abwehrtechniken gelernt, sondern auch der Einsatz von persönlichen Stärken, der Stimme und des eigenen Willens. Die Frauen lernen, wieder auf ihr Gefühl zu vertrauen und frühzeitig Grenzen zu setzen. So können sie aktiv mit der eigenen Angst umgehen und bei Grenzverletzungen und Übergriffen reagieren. Das gestärkte Selbstbewusstsein hilft ihnen außerdem dabei, ihren Bewegungsfreiraum wieder zu erweitern und sich nicht von ihren Ängsten einschränken zu lassen.

Wendo ist kein Kampfsport. Alter, körperliche Fitness und Vorkenntnisse spielen keine Rolle.

Im Frauen-Notruf werden Mädchen und Frauen unterstützt, die bereits Gewalt erlebt haben. Mit dem Angebot möchte der Verein dazu beitragen, dass Mädchen und Frauen Methoden erlernen und so gestärkt werden, dass sie keine Gewalt erleben müssen.

Durchgeführt werden die Kurse von qualifizierten Wendo-Trainerinnen von „Unvergesslich weiblich e.V. Gießen“ und „Frauen in Bewegung e.V. Frankfurt“.

Interessierte Gruppen, Einrichtungen, Vereine oder auch Einzelpersonen können sich ab sofort beim Frauen-Notruf melden. Nähere Einzelheiten und alle weiteren Informationen unter:
Telefon 06043 – 4471, Mail info@frauennotruf-wetterau.de, Fax 06043 – 4473 oder persönlich nach Terminabsprache.

Familienrechtliche Erstberatung am 03.05.2018

Frauennotruf Wetterau

Am Donnerstag, 03.05.2018 bietet die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. von 10.00 bis 13.00 Uhr eine familienrechtliche Erstberatung an. Es können rechtliche Fragen zu den Themen. Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de
Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e. V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Volksbank Mittelhessen unterstützt Kunstausstellungen des Frauen-Notrufs Wetterau e.V.

Frauennotruf Wetterau

v.l.: Renate Fleischer-Neumann, Silke Haas und Christa Mansky

Der Frauen-Notruf feiert dieses Jahr sein 30jähriges Jubiläum.
Im Zuge dessen finden zwei Kunstausstellungen statt, die Werke von verschiedenen Künstlern*innen zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ zeigen. Termine und Veranstaltungsorte werden noch bekannt gegeben. Um die finanziellen Mittel für diese Veranstaltungen aufzustocken, hatte sich der Frauen-Notruf im letzten Jahr beim Wettbewerb der Volksbank Mittelhessen „Unser Kultur-Event 2018“ um eine Förderung beworben. Hierbei unterstützt die Volksbank rund 60 mittelhessische Vereine mit bis zu 1.000 Euro. Insgesamt wurden Fördergelder von 33.333 Euro ausgelobt.
Der Frauen-Notruf hatte Glück und wurde ausgelost. Die Regionaldirektorin der Volksbank Mittelhessen, Silke Haas, besuchte den Frauen-Notruf Wetterau e.V. zur symbolischen Spendenübergabe. Die Volksbank Mittelhessen hat sich #engagiert! Renate Fleischer-Neumann und Christa Mansky vom Frauen-Notruf freuten sich über eine Förderung in Höhe von 1.000 Euro.
Die Volksbank Mittelhessen übernimmt Verantwortung für die Region und fördert zahlreiche regionale Initiativen, Vereine sowie soziale und gemeinnützige Einrichtungen durch finanzielle Fördermaßnahmen. Diese Förderung erfolgt über die regelmäßige Ausschreibung von Förderwettbewerben, bei denen Projekte und Ideen eingereicht werden können. Im Jahr 2017 hat die Volksbank Mittelhessen Fördermittel in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro vergeben. Eine Übersicht inklusive der jeweiligen Teilnahmebedingungen zu allen aktuellen Wettbewerben steht unter www.vb-mittelhessen.de/engagement zur Verfügung.

Vergewaltigung im Kurpark

Frauennotruf Wetterau

Wetterauer Zeitung, 21.03.2018 von Christoph Agel

Nach Vergewaltigung: »Eine Frau ist nirgendwo sicher«
Die Vergewaltigung am Sonntagmorgen im Bad Nauheimer Kurpark wirft die Frage auf, ob sich eine Frau sicher fühlen kann, wenn selbst mitten in der Stadt so etwas passiert.

Im vergangenen Jahr haben sich 283 Frauen vom Frauennotruf Wetterau beraten lassen. Die Einrichtung kümmert sich um Frauen, denen Gewalt widerfahren ist. Schwerpunkte sind häusliche Gewalt und Vergewaltigung außerhalb der Partnerschaft. (Symbolfoto: dpa)

Eine Frau ist nirgendwo sicher, das ist leider so. Es kann überall passieren. Aber es passiert mehr in den Räumen, wo Frauen denken, dass sie sicherer sind«, sagt Christa Mansky vom Frauennotruf Wetterau. Ob die Frau, die am Sonntagmorgen um 5.15 Uhr durch den Bad Nauheimer Kurpark ging, gedacht hat, dass sie sicher wäre, ist reine Spekulation. Sie war nicht sicher. Ein Mann überfiel sie von hinten, bedrohte die 59-Jährige, vergewaltigte sie.

»Das, was da passiert ist, trifft die Urängste aller Frauen«, sagt Christa Mansky. Im Dunklen und draußen alleine unterwegs gewesen und überfallen worden. Real betrachtet, sei das aber nicht die typische Situation: »Die eigene Wohnung ist gefährlicher als draußen«, das werde beispielsweise in Selbstverteidigungskursen für Frauen vermittelt.

Der Mythos vom Minirock
Und es sei tatsächlich so: Zu Hause oder in der Wohnung des späteren Täters sei das Risiko höher. Solche Taten geschähen also eher im privaten als im öffentlichen Raum, stellt Mansky klar und verweist auf eine statistische Auswertung aus den vergangenen zwei Jahren aus dem Hochwaldkrankenhaus.

Der Gegensatz von der Unsicherheit da draußen und der Sicherheit hier drinnen scheint also ein Mythos zu sein. Gleiches gilt laut Mansky auch für das Alter der Opfer: »Es ist der Mythos, dass es im wesentlichen junge Frauen trifft,. die Attraktiven, die mit dem Minirock.« Die Realität sei eine andere: »Es sind die Frauen, die ›am leichtesten zu kriegen sind‹.« Sprich Frauen, die alkoholisiert sind, unter Drogen stehen, auch ältere Frauen, die sich nicht mehr wehren können – und eine ganz hohe Rate von Frauen mit Behinderungen. Oft kämen auch K.-o.-Tropfen zum, Einsatz. Nicht unbedingt nur in einer Disco, sondern auch in der Kneipe oder im privaten Rahmen. Seit Jahren ist der Frauennotruf mit einer Kampagne zu diesem Thema in Schulen und bei Vereinen unterwegs, warnt vor den Gefahren. »K.-o.-Tropfen sind im Wetteraukreis massiv unterwegs«, sagt Mansky.

Im vergangenen Jahr haben sich insgesamt 283 Frauen vom Frauennotruf Wetterau beraten lassen – teils telefonisch, teils persönlich. Die Einrichtung kümmere sich zum, Beispiel um Themen wie sexuelle Nötigung, Stalking, Ehrenmord – »eigentlich die ganze Palette von Gewalt gegen Frauen«, sagt Mansky. Schwerpunkte seien häusliche Gewalt in Form von Körperverletzung, Vergewaltigung und psychischer Gewalt –, außerdem Vergewaltigung außerhalb der Partnerschaft. Die Zahl der Frauen, die sich nach einer Vergewaltigung beim Frauennotruf Wetterau wegen einer Beratung melde, steige. Durch die medizinische Soforthilfe haben Frauen nach einer Vergewaltigung ganz andere Möglichkeiten als früher, sagt Mansky.

Schreien als Chance
Neben der Beratung und einer Untersuchung hat Mansky auch einen Rat für Frauen, wie sie in der Situation der Vergewaltigung selbst reagieren sollten: Wenn Frauen in der Lage seien, zu schreien und sich zu wehren, dann gebe es eine reale Chance, dass der Täter die Flucht ergreife. Die Expertin schränkt allerdings ein: Diese Chance gebe es dann, wenn die Vergewaltigung draußen begangen werde,
Was die Täter betrifft, so könne sie aus den Erfahrungen ihrer langjährigen Arbeit nicht bestätigen, dass Männer aus anderen Ländern grundsätzlich gewalttätiger seien als deutsche Männer. »Gewalt gegen Frauen passiert weltweit.«

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Info
Stand der Ermittlungen
Am Sonntagmorgen um 5.15 Uhr ist eine 59-jährige Frau im Bad Nauheimer Kurpark nahe eines kleinen Brunnens hinter den Kolonnaden vergewaltigt worden. Ein Zeuge wurde auf die Schreie der Frau aufmerksam, verfolgte den mutmaßlichen Täter, bekam ihn zwischenzeitlich zu fassen, konnte ihn aber nicht festhalten. Der flüchtige Mann wird als etwa 1,85 Meter groß, mit schwarzer Lederjacke und vermutlich dunkler Mütze beschrieben. Er soll dunkelhäutig sein und die Frau auf Englisch bedroht haben. Nach Angaben von Polizei-Pressesprecherin Sylvia Frech lagen am Dienstag noch keine weiteren Hinweise zum Täter vor. Ob eine nahe der Kolonnaden angebrachte Kamera die Ermittlungen weiterbringt, bleibt abzuwarten. Die Polizei müsse schauen, ob sie in Betracht komme oder ob sie etwas aufgezeichnet haben könnte. Hinweise an die Polizei unter Tel. 0 60 31/60 10. (agl)

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VERGEWALTIGUNG IN BAD NAUHEIM

Möglichkeiten nach Vergewaltigung: Untersuchung und Spurensicherung

Im Bad Nauheimer Kurpark ist am Sonntagmorgen eine 59-jährige Frau vergewaltigt worden. Frauen, die Opfer geworden sind, können Spuren sichern lassen, die entscheidend werden können.
Früher seien Frauen nach einer Vergewaltigung oft nicht zur Ärztin oder zum Arzt gegangen, sagt Christa Mansky vom Frauennotruf Wetterau. Sie hätten Angst gehabt – davor, dass die Polizei oder die Krankenkasse eingeschaltet werde. Es seien auch Frauen abgewiesen worden, mit dem falschen Argument, sie müssten erst zur Polizei gehen. Die Konsequenz: Die Opfer waren medizinisch unversorgt, litten womöglich unter übertragbaren Geschlechtskrankheiten oder waren ungewollt schwanger.

Anonym und kostenlos behandeln lassen
Seit November 2015 sei das anders, sagt Mansky und verweist auf die medizinische Soforthilfe, bei der die Polizei auch außen vor bleiben könne. Im Bad Nauheimer Hochwaldkrankenhaus könne sich eine Frau nach einer Vergewaltigung anonymisiert und kostenlos behandeln und auf Wunsch Spuren sichern lassen. Diese Spuren werden ein Jahr lang in der Rechtsmedizin in Gießen gelagert. Opfer können sich überlegen, ob sie im Laufe dieses einen Jahres auf die Spuren zurückgreifen, um sie gegen den Täter einzusetzen. Die Ärzte würden darauf hinweisen, dass die Polizei hinzugezogen werden könne, sagt Mansky. »Die Frauen haben jetzt eine Wahlmöglichkeit. Das Entscheidende ist, dass sie nach der Vergewaltigung medizinisch behandelt werden.«
Doch wie hoch sind die Hemmungen für Opfer, über ihre Erfahrungen zu sprechen oder sich nach einer solchen Tat untersuchen zu lassen? »Die Anzeigenbereitschaft und damit öffentlich umzugehen, steigt, je fremder der Täter ist«, sagt Christa Mansky. Gerade weil die meisten Vergewaltigungen im nahen Sozialraum begangen würden, also beispielsweise vom Arbeitskollegen, vom Chef, vom Dozenten, vom besten Freund des Partners bis hin zum eigenen Partner, sei die Sache mit der Anzeige so schwierig für Opfer. »Da muss die Entscheidung, ob ich eine Anzeige mache, gut überlegt sein. Denn eine Anzeige hat große Konsequenzen. Und das kann eine Frau eigentlich nicht sofort nach einer Tat entscheiden.« Ein weiterer Punkt spreche für die Sicherung und Aufbewahrung der Spuren: Ein gewisser zeitlicher Abstand ermögliche Frauen, zu Stabilität und zu einer Entscheidung zu kommen. Eine solche Entscheidung sei viel tragfähiger für die Frauen und letztendlich für das Strafverfahren. (agl)

Armut jetzt bekämpfen!

Frauennotruf Wetterau

Anlässlich der aktuellen Debatte um die Tafeln fordert ein Bündnis aus über 30 bundesweit aktiven Organisationen Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und eine sofortige Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung.
Die Pressemitteilung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und den Link zum Aufruf finden Sie hier

Pressemitteilung des Bundesministeriums zum Internationalen Frauentag 2018

Frauennotruf Wetterau

Dr. Katarina Barley zum Internationalen Frauentag 2018

Gleichstellung kommt nicht von allein

Am 8.März 2018 findet der Internationale Frauentag statt. Der diesjährige Frauentag steht in Deutschland dabei ganz im Zeichen von 100 Jahren Frauenwahlrecht. Das war ein Meilenstein für die Gleichstellung der Frau, vor allem aber auch ein demokratischer Aufbruch in Deutschland.

Bis zur vollständigen Gleichstellung von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft ist es allerdings noch ein weiter Weg. Dies zeigen nicht zuletzt die anhaltenden Debatten um alltäglichen Sexismus, beispielsweise im Rahmen der #metoo-Bewegung, oder die nach wie vor bestehende Ungleichheit bei der Bezahlung von Frauen und Männern.

Anlässlich des diesjährigen Frauentages erklärt Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley:

„Gleichstellung passiert nicht von allein. Im Gegenteil sehen wir, dass sicher geglaubte Fortschritte wieder in Frage gestellt werden. Für uns ist klar: Wer Frauenrechte angreift, greift das Selbstverständnis unserer aufgeklärten und liberalen Demokratie an. Das gilt für Deutschland, für Europa und Weltweit.“

Mit Blick auf die Bezahlung von Frauen und Männern betont Dr. Katarina Barley:

„Auch bei uns bleibt noch viel zu tun – nicht zuletzt auch auf dem Arbeitsmarkt. Mit dem Entgelttransparenzgesetz haben wir im vergangenen Jahr ein wichtiges Werkzeug geschaffen, um gegen die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern vorzugehen. Wir müssen den eingeschlagenen Weg konsequent weiter gehen. Wir wollen mehr Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern am Arbeitsmarkt herstellen. Dazu gehören viele verschiedene Maßnahmen. Ich freue mich, dass wir in den Koalitionsverhandlungen eine weitere Aufwertung der Sozial- und Pflegeberufe durchgesetzt haben, in denen ja meist Frauen arbeiten. Dazu gehören etwa die Abschaffung von Schulgeldern und die Einführung einer Ausbildungsvergütung. Wir werden zudem ein Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit einführen. Auch davon profitieren in erster Linie Frauen, die heute allzu oft in der Teilzeitfalle landen. Außerdem ermutigen wir so die Väter, ihre Arbeitszeit vorübergehend für die Familie zu reduzieren. Wir wollen mehr Kitas gebührenfrei machen und einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für alle Grundschulkinder einführen. Dadurch stärken wir Eltern zusätzlich, Familie und Beruf gut zu vereinbaren.“

Familienrechtliche Erstberatung 05.04.2018

Frauennotruf Wetterau

Familienrechtliche Erstberatung im Frauen-Notruf Wetterau e. V.

Am Donnerstag, 05.04.2017 bietet die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. von 10.oo bis 13.oo Uhr eine familienrechtliche Erstberatung an.

Es können rechtliche Fragen zu den Themen. Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden.

Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de
Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e. V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Präventionskurse für Frauen und Mädchen mit Behinderung

Frauennotruf Wetterau

Kreis-Anzeiger 27.01.2018

Auch in diesem Jahr bieten qualifizierte Fachkräfte aus dem Gewaltschutzbereich und der Behindertenhilfe Präventionsworkshops für Frauen und Mädchen mit Behinderung an. Das Projekt wird vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration gefördert und ist somit für die Teilnehmerinnen kostenfrei.

Entstanden ist das Angebot aus dem Wetterauer Netzwerk „Suse – sicher und selbstbestimmt. Frauen und Mädchen mit Behinderung stärken“. Denn Frauen und Mädchen mit Behinderung erleben deutlich mehr Gewalt als andere Frauen und Mädchen. Vor zwei Jahren haben sich deshalb Fachkräfte aus der Behindertenhilfe und von Gewaltschutzeinrichtungen, darunter Wildwasser und der Frauen-Notruf, zusammengesetzt und Konzepte für unterschiedliche Präventionskurse entwickelt. Das Angebot reicht für Mädchen vom Grundschulalter über Jugendliche bis hin zu erwachsenen Frauen. 2017 gab es insgesamt fünf Workshops in Förderschulen und Lebensgemeinschaften im Wetteraukreis.
In den Workshops geht es um die Sensibilisierung für Grenzverletzungen und Gewalt, die Stärkung des Selbstwertgefühls und das Erproben verbaler und non-verbaler Selbstbehauptung in Rollenspielen. Die Workshops sollen in Kooperation mit (Wohn-)Einrichtungen, Werkstätten und Schulen vor Ort stattfinden. Ziel ist auch, eine Zusammenarbeit mit den jeweiligen Einrichtungen zu entwickeln. Der Gewaltschutz in den Einrichtungen kann somit gestärkt und der Zugang zu den Beratungsstellen erleichtert werden. Weitere Auskünfte gibt es bei Wildwasser Wetterau (Telefon 06031/64000, info@wildwasser-wetterau.de) oder beim Frauen-Notruf Wetterau (Telefon 06043/4471, info@frauennotruf-wetterau.de).

Spenden Sie Bücher - Unterstützen Sie den Frauen-Notruf!

Frauennotruf Wetterau

Der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises sammelt im Rahmen der Aktion „Lesend Gutes Tun“ Bücherspenden. In zwei Bücherregalen im Kreishaus werden gebrauchte Bücher und Hörbücher, die gespendet wurden, für wenig Geld verkauft. Der Erlös geht an Frauenprojekte im Wetteraukreis.
Spenden auch Sie Bücher und unterstützen damit unsere Arbeit und die Arbeit anderer wichtiger Frauenprojekte in der Wetterau. Sie können die Bücher im Kreishaus in Friedberg oder auch bei uns im Frauen-Notruf in Nidda abgeben!

Familienrechtliche Erstberatung

Frauennotruf Wetterau

Am Donnerstag, 01.03.2018 bietet die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. von 10.00 bis 13.00 Uhr eine familienrechtliche Erstberatung an. Es können rechtliche Fragen zu den Themen. Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e. V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.