Zuhause sollte ein sicherer Ort sein.
Für viele Kinder ist er das nicht.
Wir bauen eine neue spezialisierte Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche auf, die Häusliche Gewalt erleben oder miterleben:
pepper – Kinder- und Jugendberatung bei Häuslicher Gewalt
Kindgerecht. Sicher. Stärkend.
Damit wir helfen können, brauchen wir eure Unterstützung. Helft uns, betroffenen Kindern und Jugendlichen im Wetteraukreis Sicherheit, Stabilität und neue Perspektiven zu geben.
Jede Spende trägt dazu bei: Link
Herzlich Willkommen beim Frauen-Notruf Wetterau e. V.
Beratungs- und Interventionsstelle
Hilfe für Frauen, Mädchen und trans Personen ab 16 Jahren bei körperlicher, seelischer und/oder sexualisierter Gewalt.Wir beraten persönlich, telefonisch oder über unsere Online-Beratung. Auf Wunsch auch anonym. Die Beratung ist kostenlos.
06043 - 44 71
Montag - Freitag 09:00 - 13:00 Uhr, Mittwoch zusätzlich 15:00 - 19:00 Uhr
info@frauennotruf-wetterau.de
Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda
Kontaktformular und Anfahrt
Unser Angebot
Der Frauen-Notruf Wetterau e.V. bietet Beratung und Unterstützung für Frauen, Mädchen und trans Personen ab 16 Jahren,die sexualisierte, psychische oder körperliche Gewalt erlebt haben oder gerade erleben.
Das Angebot richtet sich nicht nur an die Betroffenen, sondern auch an deren Familien, Freunde, Freundinnen und Fachkräfte aus anderen Bereichen.
Unser Angebot richtet sich an Frauen, Mädchen und trans Personen ab 16 Jahren,
jeglicher kultureller, ethnischer und sozialer Herkunft, unabhängig vom Aufenthaltsstatus,
egal welchen Alters, mit und ohne Behinderung, gleich welcher Lebensform..
Mehr über unser Angebot: Hier klicken
News
Spendenaufruf für "pepper – Kinder- und Jugendberatung bei Häuslicher Gewalt"
Frauennotruf Wetterau
Hilfsangebote sichtbar machen
Frauennotruf WetterauHilfsangebote sichtbar machen
Arbeitsgruppe im Wetteraukreis informiert über das Angebot „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“
Nach einer Vergewaltigung ist medizinische Hilfe wichtig, doch viele Betroffene bleiben unversorgt. Oft aus Angst und Scham, aber auch aus Unwissen, an wen sie sich vertraulich wenden können. Dem versucht eine Arbeitsgruppe im Wetteraukreis entgegenzuwirken, indem sie über Hilfsangebote informiert und über sexualisierte Gewalt aufklärt. Grundlage hierfür ist das Angebot der „Medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung“.
Kerngedanke des Angebots ist, dass jede Vergewaltigung als medizinischer Notfall betrachtet wird. Die „Medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung“ baut Hürden ab, indem eine vertrauliche Versorgung durch geschultes Fachpersonal angeboten wird. Im Wetteraukreis ist dafür das Hochwaldkrankenhaus in Bad Nauheim zuständig. Für die weitere psychosoziale Beratung wird an den Frauen-Notruf Wetterau e.V. verwiesen, auch dort hat Vertraulichkeit oberste Priorität.
Um dieses Angebot bekannt zu machen, setzt die Arbeitsgruppe auf eine breite Öffentlichkeitsarbeit. Im vergangenen Jahr konnte dank der Förderungen durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales sowie durch den Wetteraukreis verschiedene Maßnahmen umgesetzt werden. Neben großflächiger Buswerbung und Plakaten sucht die Gruppe auch das direkte Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern. Der Gesprächseinstieg gelingt bei diesem schweren Thema ihren Erfahrungen nach leichter, wenn die Menschen am Infostand eine Kleinigkeit mitnehmen können. So wurden im vergangenen Jahr neben Stickern, Postkarten und Lesezeichen auch spezielle Gläserabdeckungen gestaltet, um über die Gefahr von K.O.-Tropfen im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt aufzuklären.
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe betonen, wie wichtig es sei, dass Betroffene schnell und ohne Hürden Zugang zu medizinischer und psychosozialer Unterstützung erhalten. Mit ihrer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit wollen sie verdeutlichen, dass Hilfe im Wetteraukreis vertraulich möglich ist und Betroffene den Weg nicht allein gehen müssen. Weitere Informationen und teilnehmende Kliniken in Hessen sind unter www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de zu finden.
Informationen zur Arbeitsgruppe:
Mitglieder der Arbeitsgruppe sind der Frauen-Notruf Wetterau e.V. (Telefon 06043 44 71), der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises (Telefon 06031 83 53 01) und die Opferschutzkoordinatorin Polizeidirektion Wetterau/Polizeipräsidium Mittelhessen (Telefon 06031 60 11 50).
Veröffentlicht im Kreis-Anzeiger am 07.02.2026