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News

Fortbildungsangebot: Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung

Frauennotruf Wetterau

Die kostenlose, hybride Fortbildung richtet sich an Teilnehmende aus Ärzteschaft (Ärztliche Fortbildungspunkte sind durch die zuständige Ärztekammer sichergestellt.), Pflege, Gesundheitswesen, Beratungsstellen, Polizei, Verwaltung und Politik.

Zum Inhalt:
Leider sind die Hürden für Betroffene, nach einer erlebten Vergewaltigung Unterstützung in Anspruch zu nehmen, weiterhin hoch. Sie als Ärzte und Ärztinnen nehmen hier als nachweislich häufig erste Anlaufstelle für Gewaltbetroffene eine zentrale Stellung ein. Die Voraussetzungen für eine gute medizinische Versorgung und eine ggf. rechtlich verwertbare Befundsicherung nach sexueller Gewalt sind vielerorts noch optimierbar. Nicht selten fühlen sich Ärzte und Ärztinnen mit dieser besonders sensiblen Untersuchungssituation alleine gelassen. Die medizinische Versorgung und ganzheitliche Betreuung von Frauen (und auch Männern) nach einem möglichen sexuellen Gewaltgeschehen stellt für alle Beteiligten oft eine herausfordernde Ausnahmesituation dar. Zu den Herausforderungen gehören, dass die Patientin/der Patient womöglich außerhalb der Regelversorgungszeiten vorstellig wird, sich unter Umständen in einem sehr emotionalen, posttraumatischen Zustand befindet, sowie die Tatsache, dass ein ärztliches Vorgehen außerhalb der Routine erforderlich ist, z. B. für eine rechtssichere Spuren-/Befundsicherung. Der Versorgungsverbund „Medizinische Soforthilfe“ setzt genau an diesen Herausforderungen an und verknüpft etablierte medizinische Notfall-Versorgungsstrukturen mit konkreten Handlungshilfen und Unterstützung für die Spurensicherung.

Das Fortbildungsprogramm finden Sie im Anhang und hier geht es zur Online-Anmeldung: www.frauennotruf-frankfurt.de

Termin: Mittwoch, 29.04.2024, 9:30 – 16:45 Uhr
Veranstaltungsort: Haus am Dom in Frankfurt am Main oder online
Veranstalterin: Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt am Main

Pressebericht: Gewalt hat viele Gesichter

Frauennotruf Wetterau

Fünf Organisationen haben in Friedberg zu einem inklusiven Fachtag gegen Gewalt eingeladen. In Workshops erfuhren Menschen mit und ohne Behinderung, wie Gewalt entsteht und wie man sich wehren kann.

Friedberg – Auf dem Weg zur Stadthalle kommen die Besucher an einem Gewaltaufruf vorbei: Aufkleber auf einem Mülleimer am Parkplatz fordern in Sprüchen und Bildern dazu auf, die Polizei anzugreifen und die Fans eines anderen Fußballvereins wie ein Schwein abzuschlachten. Gewalt hat viele Formen, zeigt sich mal als Aufstachelung zum Hass und ein andermal als Rempelei an der Bushaltestelle nach Schulschluss. Auch Menschen mit Beeinträchtigungen kennen das. „In Behindertenwerkstätten gibt es strukturelle Gewalt“, sagt eine Betreuerin im Gespräch vor der Stadthalle. „Nicht alle, die dort arbeiten, können ihre Gefühle steuern.“ Schnell fällt ein böses Wort, das als bedrohlich empfunden wird.

Was tun? In der Wetterau haben sich 2019 fünf inklusive Institutionen zusammengetan: Wildwasser, Frauen-Notruf, Lebenshilfe, Wetterauer Werkstätten und das Wetterauer Büro für Leichte Sprache der Teilhabe Wetterau gGmbH haben mehrere Projekte organisiert. Dank Förderung der „Aktion Mensch“ konnten sie nun einen inklusiven Fachtag für Gewaltschutz organisieren. Dieser war mit über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit und ohne Einschränkungen bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Großes Spektrum an Hilfsangeboten

Im Foyer herrscht eine lockere Stimmung. Alle sind guter Laune und duzen sich. Im Saal verrät das Organisationsteam dann, was alles auf dem Programm steht und wie man die zuvor gewählten Arbeitsgruppen findet. Ein Grußwort spricht Julia Maiano vom Inklusionsbüro der Stadt Friedberg. Selbst Rollstuhlfahrerin, weiß sie: „Gewalt passiert oft dort, wo Macht ungleich verteilt ist.“ Aber Maiano hat auch eine positive Botschaft: „In der Wetterau gibt es viele Hilfsangebote.“

Die werden an diesem Tag gebündelt in Arbeitsgruppen vorgestellt. In der Theater-AG zeigt Theater-Pädagogin Tabea Eifert, wie sich Stimmungen auf die Körperhaltung auswirken. Dazu bewegen sich zwölf Personen im Kreis. Spielen sie Trauer, gehen sie gebückt, mit dem Blick nach unten. Haben Sie Angst, gehen Sie vorsichtiger. „Das Herz rast schneller“, sagt eine Teilnehmerin. Wut zeigt sich durch eine gerade, aufrechte Haltung und Freude durch ein gewinnendes Lächeln auf den Lippen. Das macht Spaß und sorgt für Auflockerung. Während der Vorstellungsrunde zuvor sind zwei Personen in Tränen ausgebrochen. In einem Fall bietet eine Betreuerin an, kurz rauszugehen. Danach geht es wieder. Ein Beispiel, mit wie viel Empathie und Umsicht das Betreuungspersonal agiert.

Was alles ist Gewalt? Darüber klären Judith Pollesch und Wolfgang Schulz von der Polizeidirektion Wetterau auf. Im Rollenspiel bedrängt er sie, ihm ein Foto zu schicken: oben ohne. Sie reagiert zurückhaltend, weiß nicht recht, wie sie mit der Situation umgehen soll. Darauf er: „Aber wenn du mich liebst…“ „Das ist psychischer Druck“, sagt ein Teilnehmer und stellt sich wie alle anderen in der Gruppe auf das Feld mit dem Wort „Ja“. Ja, auch das ist Gewalt. Das gilt auch, wenn der Ausbilder die Mitarbeiterin drängt, sie solle ihre Arbeit endlich richtig machen: „Ich hab’s dir doch so oft erklärt.“ Wie man sich da wohlfühlt?

Stopp! Was der Körper alles verrät

Frauen können sich gegen Gewalt zur Wehr setzen, eine Möglichkeit ist Wendo: Selbstbehauptung und -verteidigung für Mädchen und Frauen in schwierigen Situationen. Kursleiterin Doris Kroll zeigt Beispiele, wie die eigene Körpersprache verrät, ob man unsicher auf andere Menschen reagiert oder sich im Zweifel behaupten kann. Auch wenn man ‚Stopp!‘ sage, könnten andere Personen die eigene Grenze überschreiten und aufdringlich werden.

In weiteren Arbeitsgruppen geht es um Selbstbehauptung für Männer, Sicherheit im Internet, Gewalt in Paarbeziehungen und um die Frage, wie man reagieren soll, wenn man Gewalt beobachtet.

„Uns ist wichtig, dass es allen gut geht“, hatte Miriam Vermeil von Wildwasser Wetterau bei der Begrüßungsrunde am Vormittag gesagt und versprochen: „Wir geben viele Hinweise, wie man gut miteinander umgehen kann“ – ohne psychische oder physische Gewalt, ohne Druck und ohne aggressive Worte. Das setzte sich nach dem Mittagessen und dem vom Plenum umjubelten Kaffeetrinken („Au ja, es gibt Kuchen!“) am Nachmittag in den Arbeitsgruppen und in einer gemeinsamen Schlussrunde fort.

Quelle: Wetterauer Zeitung, 05.03.2026

Zonta Club Nidda-Oberhessen übergibt Spende

Frauennotruf Wetterau

Wir möchten uns ganz herzlich für die Spende des Zonta Clubs Nidda-Oberhessen in Höhe von 1.000 Euro bedanken!
Die Übergabe erfolgte im Februar durch die Präsidentin des Zonta Clubs Nidda-Oberhessen, Regina Heilmann, und Vorstandsmitglied Gertraud Eckl, die uns bereits seit Jahren verbunden sind und die Arbeit des Frauen-Notrufs unterstützen.
Wir sagen Danke und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Spendenaufruf für "pepper – Kinder- und Jugendberatung bei Häuslicher Gewalt"

Frauennotruf Wetterau

Zuhause sollte ein sicherer Ort sein.
Für viele Kinder ist er das nicht.
Wir bauen eine neue spezialisierte Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche auf, die Häusliche Gewalt erleben oder miterleben:
pepper – Kinder- und Jugendberatung bei Häuslicher Gewalt
Kindgerecht. Sicher. Stärkend.
Damit wir helfen können, brauchen wir eure Unterstützung. Helft uns, betroffenen Kindern und Jugendlichen im Wetteraukreis Sicherheit, Stabilität und neue Perspektiven zu geben.
Jede Spende trägt dazu bei: Link

CDU Nidda im Austausch mit dem Frauen-Notruf Wetterau

Frauennotruf Wetterau

Für die Beratungsstelle des Frauen-Notrufs Wetterau e.V. wird in den kommenden Monaten durch den Bezug weiterer Räumlichkeiten im jetzigen Gebäude endlich die dringend notwendige räumliche Entlastung erfolgen. Ein guter und zugleich sehr erfreulicher Grund für die CDU Nidda den Frauen-Notruf zu besuchen.

Seit rund 30 Jahren befindet sich der Frauen-Notruf in den städtischen Räumen. Durch den gestiegenen Beratungsbedarf reichen die Räumlichkeiten seit langem nicht mehr aus. Gleichzeitig ist das Team gewachsen und besteht jetzt aus sieben Mitarbeiterinnen. Viele Jahre hat die CDU Nidda die Suche nach neuen Räumlichkeiten aktiv unterstützt und freut sich, dass nun im selben Gebäude im unteren Stockwerk weitere Räume gewonnen wurden. Zukünftig sollen dort die Beratungs- und im oberen Stockwerk die Büroräume untergebracht werden.

Die Suche gestaltete sich über Jahre schwierig. Zum einen ist für den Eingangsbereich eine besondere Diskretion erforderlich. Weiterhin muss die Beratungsstelle mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein.

Die Beratungs- und Interventionsstelle bietet Frauen, Mädchen und trans Personen ab 16 Jahren Hilfe, die körperliche, seelische und/oder sexualisierter Gewalt erlebt haben oder davon bedroht sind. Mit dem Bezug der neuen Räume kann das Angebot um ein neues Beratungsangebot erweitert werden. Für Mitte des Jahres ist ein neues Hilfsangebot namens „pepper“ geplant, das sich an Kinder und Jugendliche richtet, die von Häuslicher Gewalt (mit)betroffen sind. Es ermöglicht eine umfassende Unterstützung über klassische Beratungsangebote hinaus. Die Beratungsarbeit umfasst die altersgerechte Einordnung des Erlebten, Aufklärung zu Häuslicher Gewalt, individuelle Sicherheitsplanung, Informationen zu Rechten sowie Strategien zum Selbstschutz und zur eigenen Stärkung.

Finanziert wird der Frauen-Notruf Wetterau e.V. größtenteils durch öffentliche Mittel des Landes Hessen und des Wetteraukreises. Zudem unterstützen die meisten Städte und Gemeinden des Wetteraukreises die Arbeit des Frauen-Notrufs durch freiwillige Leistungen in unterschiedlicher Höhe. Sehr dankbar sei man für die Unterstützung der Stadt Nidda, die beispielhaft sei. Leider sei festzustellen, dass mehrere Kommunen diese Förderung aufgrund ihrer Haushaltslage eingestellt haben. Da Betroffene aus dem gesamten Kreisgebiet beraten und unterstützt werden, sei dies eine Entwicklung, die mit Sorge betrachtet wird. Eigenmittel in Form von zum Beispiel Bußgeldzuweisungen, Mitgliedsbeiträgen und Spenden ergänzen die öffentlichen Mittel.

Die CDU Nidda war betroffen von der Höhe des Beratungsbedarfs und wird sich dafür einsetzen, dass durch verbindliche Finanzierungs- und Spendenzusagen diese wertvolle Tätigkeit in dem benötigten Umfang fortgeführt werden kann.

Quelle: CDU Nidda, Spruck

Familienrechtliche Erstberatung am 26. März 2026

Frauennotruf Wetterau

Die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim bietet in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. eine familienrechtliche Erstberatung an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 26. März, von 9.30 bis 12.30 Uhr. Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Alle kommenden Termine finden Sie HIER

Wetterauer Frauenfrühling März - Mai 2026

Frauennotruf Wetterau

Unter dem Motto „Bühne frei für Frauen“ gibt es zum diesjährigen Wetterauer Frauenfrühling ein vielfältiges Programm mit rund 40 frauenpolitischen, kulturellen und
inspirierenden Veranstaltungen. Ob Lesung, Theateraufführung, Film, Konzert, Frauenfrühstück, Tanzabend oder Workshop – für jede ist etwas dabei!
Der Frauenfrühling wird vom Fachdienst für Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises organisiert und von einem breiten Netzwerk lokaler Partnerinnen unterstützt
und veranstaltet.

Wir sind am 29. März mit dabei – besuchen Sie uns auf dem Bauernmarkt in Bad Salzhausen! Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Alle Veranstaltungen finden Sie unter diesem Link und im Anhang als PDF.

Hilfsangebote sichtbar machen

Frauennotruf Wetterau

Hilfsangebote sichtbar machen
Arbeitsgruppe im Wetteraukreis informiert über das Angebot „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“

Nach einer Vergewaltigung ist medizinische Hilfe wichtig, doch viele Betroffene bleiben unversorgt. Oft aus Angst und Scham, aber auch aus Unwissen, an wen sie sich vertraulich wenden können. Dem versucht eine Arbeitsgruppe im Wetteraukreis entgegenzuwirken, indem sie über Hilfsangebote informiert und über sexualisierte Gewalt aufklärt. Grundlage hierfür ist das Angebot der „Medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung“.

Kerngedanke des Angebots ist, dass jede Vergewaltigung als medizinischer Notfall betrachtet wird. Die „Medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung“ baut Hürden ab, indem eine vertrauliche Versorgung durch geschultes Fachpersonal angeboten wird. Im Wetteraukreis ist dafür das Hochwaldkrankenhaus in Bad Nauheim zuständig. Für die weitere psychosoziale Beratung wird an den Frauen-Notruf Wetterau e.V. verwiesen, auch dort hat Vertraulichkeit oberste Priorität.

Um dieses Angebot bekannt zu machen, setzt die Arbeitsgruppe auf eine breite Öffentlichkeitsarbeit. Im vergangenen Jahr konnte dank der Förderungen durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales sowie durch den Wetteraukreis verschiedene Maßnahmen umgesetzt werden. Neben großflächiger Buswerbung und Plakaten sucht die Gruppe auch das direkte Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern. Der Gesprächseinstieg gelingt bei diesem schweren Thema ihren Erfahrungen nach leichter, wenn die Menschen am Infostand eine Kleinigkeit mitnehmen können. So wurden im vergangenen Jahr neben Stickern, Postkarten und Lesezeichen auch spezielle Gläserabdeckungen gestaltet, um über die Gefahr von K.O.-Tropfen im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt aufzuklären.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe betonen, wie wichtig es sei, dass Betroffene schnell und ohne Hürden Zugang zu medizinischer und psychosozialer Unterstützung erhalten. Mit ihrer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit wollen sie verdeutlichen, dass Hilfe im Wetteraukreis vertraulich möglich ist und Betroffene den Weg nicht allein gehen müssen. Weitere Informationen und teilnehmende Kliniken in Hessen sind unter www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de zu finden.

Informationen zur Arbeitsgruppe:
Mitglieder der Arbeitsgruppe sind der Frauen-Notruf Wetterau e.V. (Telefon 06043 44 71), der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises (Telefon 06031 83 53 01) und die Opferschutzkoordinatorin Polizeidirektion Wetterau/Polizeipräsidium Mittelhessen (Telefon 06031 60 11 50).

Veröffentlicht im Kreis-Anzeiger am 07.02.2026

Fachtagung "Gemeinsam gegen Gewalt"

Frauennotruf Wetterau

Am 03. März 2026 findet in der Stadthalle Friedberg der inklusive Fachtag „Mutig – Gemeinsam gegen Gewalt“ statt. Die Veranstaltung wird von der Arbeitsgruppe „Gewaltschutz“ des Suse Netzwerks Wetterau organisiert.
Die Arbeitsgruppe besteht aus Personen mit und ohne Einschränkung, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus Werkstätten, Fachkräften der Behindertenhilfe und des Gewaltschutzbereiches sowie dem Wetterauer Büro für Leichte Sprache. Ziel des Fachtags ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu stärken und zu ermutigen, sich gegen Gewalt zu wehren.

Workshops in einfacher und Leichter Sprache
Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Workshops, in denen Teilnehmende ausprobieren können, wie sie sich selbst und andere bei Übergriffen und Gewalt schützen. Die Themen reichen von „Selbstbehauptung für Frauen“, „Selbstbehauptung für Männer“, über „Was kann ich tun, wenn ich Gewalt sehe?“, bis hin zu „Nein heißt Nein!“ und „Sicher im Internet“. In der Vorbereitungsphase wurden die Workshops als Probeworkshops durchgeführt. Die inklusiv besetzte Projektgruppe hat dann ausgewählt, welche Workshops am Fachtag angeboten werden. Alle Workshops werden barrierefrei und in einfacher oder Leichter Sprache durchgeführt, um allen Teilnehmenden eine aktive Beteiligung zu ermöglichen.

Gemeinsam handeln – Gewalt verhindern
Der Arbeitsgruppe ist es wichtig, dass der Fachtag auch Raum für Begegnung schafft. Neben den Workshops wird es ausreichend Zeit geben, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Austausch über einen inklusiv gestalteten Gewaltschutz kommen können.
Der Fachtag richtet sich an Menschen mit und ohne Einschränkung, an Fachkräfte aus Einrichtungen der Behindertenhilfe, Studierende, Auszubildende und Interessierte. Anmeldeschluss ist der 02. Februar 2026. Das Anmeldeformular und das vollständige Programm sind auf der Webseite www.frauennotruf-wetterau.de unter „Fachtag Mutig – Gemeinsam gegen Gewalt“ zu finden. Die Veranstaltung wird durch Aktion Mensch gefördert.

Veröffentlicht im Kreis-Anzeiger am 28.01.2026

Familienrechtliche Erstberatung am 26. Februar 2026

Frauennotruf Wetterau

Die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim bietet in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. eine familienrechtliche Erstberatung an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 26. Februar, von 9.30 bis 12.30 Uhr. Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Alle kommenden Termine finden Sie HIER.

Spendenübergabe Sparda-Bank Friedberg anlässlich des Orange Days 2025

Frauennotruf Wetterau

Wir bedanken uns herzlich bei der Sparda-Bank Filiale Friedberg für eine Spende in Höhe von 2000€!🤝

Noch vor dem Jahreswechsel übergab Herr Kunert den Vertreterinnen des Aktionsbündnisses „Starke Wetterau – gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ symbolisch den Spendencheck.

Das Bündnis veranstaltet jährlich zum Orange Day (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Kindern) am 25.11. im Wetteraukreis eine zentrale Aktion. Diese Jahr fand ein Spendenlauf in Friedberg statt!🏃🧡

Die Spende geht an die Organisationen Wildwasser Wetterau e.V., Frauen helfen Frauen Wetterau e.V. und Frauen-Notruf Wetterau e.V., zur Unterstützung ihrer Arbeit mit gewaltbetroffenen Kindern.

Frohes neues Jahr!

Frauennotruf Wetterau

Wir, das Team vom Frauen-Notruf Wetterau e.V., wünschen einen guten Start ins neue Jahr! 🎉

Wie auch dieses Jahr schon, werden wir uns im Jahr 2026 für die Rechte und den Schutz von Frauen, Mädchen und Transpersonen, welche Gewalt erleben oder erlebt haben, einsetzen.

Wir werden uns weiter für die vollumfängliche Umsetzung der Istanbulkonvention sowie des Gewalthilfegesetzes stark machen, Workshops und Schulungen geben, Beratungen anbieten, uns vernetzen und vieles mehr.

Allerdings freuen wir uns auch auf viele neue Projekte in 2026, von denen wir bald mehr berichten!

Öffnungszeiten während der Feiertage

Frauennotruf Wetterau

Wir, das Team vom Frauen-Notruf Wetterau e.V., wünschen allen feiernden Personen fröhliche und besinnliche Feiertage! 🎄💫🎁

Wir sind uns bewusst, dass nicht alle Menschen die Feiertage genießen können. Gewalt wird auch in dieser Zeit ausgeübt, zum Teil sogar verstärkt.

Unsere Öffnungszeiten ändern sich während den Feiertagen:
Am 24.12.2025 haben wir bis 13 Uhr geöffnet.
Am 25-26.12.2025 haben wir geschlossen.
Am 29-30.12.2025 haben wir zu unseren normalen Öffnungszeiten geöffnet.
Am 31.12.2025 haben wir bis 13 Uhr geöffnet.
Am 01.01.2026 haben wir geschlossen.
Ab dem 02.01.2026 haben wir wieder zu unseren normalen Öffnungszeiten offen.

In Notfällen sind folgende Anlaufstellen erreichbar:
- Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 116016 (in 18 verschiedenen Sprachen)
- Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung im Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim 06032 7021207/ Notaufnahme 06032 7022408
- Telefonseelsorge 0800 1110111

In akuten Notfällen bitte die Polizei unter 110 anrufen.

Familienrechtliche Erstberatung am 22. Januar 2026

Frauennotruf Wetterau

Die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim bietet in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. eine familienrechtliche Erstberatung an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, von 9.30 bis 12.30 Uhr. Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Alle kommenden Termine finden Sie HIER.

Spendenlauf gegen Gewalt an Frauen lockt fast 80 Teilnehmer an

Frauennotruf Wetterau

Der erste Spendenlauf zum Orange Day in Friedberg übertraf alle Erwartungen. Fast 80 Läufer setzten ein starkes Zeichen gegen Gewalt.

Unter dem Motto „Gewalt läuft nicht in der Wetterau“ ist erstmals ein Spendenlauf auf die Beine gestellt worden. Die fünfte Auflage der zentralen Veranstaltung zum Orange Day war in Friedberg terminiert, dies in der Mainzer-Tor-Anlage zwischen der Straße „Am Schützenrain“ und dem Goetheplatz.

Dass das Aktionsbündnis mit dieser Idee richtig lag, zeigte die überraschend große Resonanz, mit der die Veranstalterinnen nicht gerechnet hatten. Fast 80 Anmeldungen gab es für den Spendenlauf. Dazu kamen noch einmal fast so viele Besucher, darunter auch ein dreiköpfiges Team des HR mit Reporterin Maike Tschorn, die live für die Fernsehsendung „Hallo Hessen“ berichtete.

„Diese Veranstaltung ist ein sportliches aber auch ein gesellschaftliches Ereignis“, sagte Simone Mertel vom Fachdienst Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises in ihrer Begrüßung.

Besonders erfreut zeigte sich Mertel über die Teilnahme vieler Männer an der Veranstaltung. Mertel: „Haltung hat kein Geschlecht. Wir alle stehen hier für Gleichberechtigung, Sicherheit und Respekt.“ Gekommen waren auch die Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler und Polizeipräsident Torsten Krückemeier (Polizeipräsidium Gießen).

Drei wichtige Hilfsprojekte

„Mit jedem Schritt, den Sie hier laufen, unterstützen Sie drei wichtige Hilfsprojekte“, erklärte Weckler. Es sind dies die Vereine „Frauen helfen Frauen Wetterau“, „Frauen-Notruf Wetterau“ und „Wildwasser Wetterau“.

„Wir alle senden hier ein großartiges Zeichen dafür, dass die Gesellschaft solidarisch zusammensteht“, sagte Polizeipräsident Krückemeier und fügte hinzu: „Die Gesellschaft hat bis heute nicht gelernt, ohne Gewalt auszukommen. Das erleben wir bei der Polizei täglich.“

Krückemeier bedauerte, dass die Zahlen im Bereich „Gewalt gegen Frauen“ erneut gestiegen sind. Nach den kurzen Reden ging es dann auch gleich los. Unter dem Beifall der Zuschauer starteten die Läuferinnen und Läufer auf dem 250 Meter langen Rundkurs, viele – wie gewünscht – in Orange. An der Spitze lief zunächst Birgit Weckler, die allerdings von einer jungen Läuferin schnell überholt wurde.

Nach jeder Runde gab es einen Stempel. Einige Teilnehmer spazierten über den Rundkurs, andere joggten gemütlich. Auch Krückemeier lief mit zwei Polizisten eine Runde. Für jede gedrehte Runde spendeten die Teilnehmer einen von Ihnen oder ihren Sponsoren festgelegten Betrag.

Nach einer Stunde schon 15 Runden

Nach einer knappen Stunde verkündete Moderatorin Germaine Stragies aus Ortenberg, dass die ersten Läuferinnen und Läufer bereits 15 Runden absolviert haben. Während die Teilnehmer des Laufes ihre Runden drehten, herrschte auf der Grünfläche vor dem ehemaligen Postamt reges Treiben.

Zahlreiche Vereine, Gruppen und Organisationen informierten über ihre Arbeit, darunter auch die Polizeidirektion Wetterau. Gekommen waren hier auch André Waldheim, der Schutzmann vor Ort in Friedberg, sowie Mitarbeiter des kreisstädtischen Ordnungsamtes.

Die Wetterauer Landfrauen verteilten orangefarbene Papiertüten mit dem Slogan der hessischen Landfrauen: „Gewalt kommt nicht in die Tüte.“ Mit dabei auf dem Info-Markt vor der Bühne waren Frauenhaus, Frauennotruf und Frauenzentrum, sowie die Service-Clubs „Rotarier“, der Soroptimist-Club und „Inner Wheel“, die mit Kuchen, Waffeln und Kaffee fürs leibliche Wohl sorgten. Auf der Bühne erläuterte Ferda Karatas von „Frauen helfen Frauen“ den geschichtlichen Hintergrund des Orange Day. Simone Mertel informierte über die Arbeit des Fachdienstes, während Anne Hantschel vom Frauennotruf über die Auswirkungen häuslicher Gewalt auf Kinder einging. Das Finale des Bühnenprogramms bestritten Sängerin Rima Savazian und „Sue Revolution“ (Gesang, Gitarre). So ging die wichtige Aktion erfolgreich zu Ende.

Kreis-Anzeiger, 28.11.2025

Zonta Club und Frauen-Notruf setzen Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Frauennotruf Wetterau

Zum Orange Day fand im Lumos-Kino eine Podiumsdiskussion statt, anschließend wurde der Spielfilm „Die Berufung“ gezeigt.

Der Zonta Club Nidda-Oberhessen hat sich auch in diesem Jahr unter dem Motto „Zonta says NO! zu Gewalt gegen Frauen“ am Orange Day beteiligt – dem internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Im Lumos-Kino fand in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau eine Podiumsdiskussion statt, anschließend wurde der Spielfilm „Die Berufung“ gezeigt.

Susanne Ickemann vom Zonta Club freute sich über die große Resonanz. Zahlreiche Menschen kamen ins Kino, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen – leider aus aktuellem Grund. Allein 2024 wurden in Deutschland über 100 Frauen von ihren Partnern getötet.

Der Zonta Club unterstützt den Frauen-Notruf seit vielen Jahren, ebenso die Stadt Nidda. Gleichstellungsbeauftragte Karin Knölcke sorgte für Werbung und Organisation. Auch das Lumos-Kino engagierte sich bereits 2024 am Orange Day mit einem Film. Ickemann dankte allen Kooperationspartnern, Stadträtin Sharon Rieck schloss sich an.

Prominente Gesprächspartnerin

Rieck hatte eine prominente Gesprächspartnerin für die Podiumsdiskussion gewonnen: Dr. Anna Lührmann (Bündnis 90/Die Grünen), Politikwissenschaftlerin, Bundestagsmitglied und Vorsitzende der hessischen Grünen. Sie ist Nidda verbunden, weil ihre Großeltern dort das Modehaus Erk führten. Doch ihr Hauptmotiv war ein anderes: Lührmann setzt sich für Menschenrechte und gegen jede Form von Gewalt an Frauen ein. Sie betonte: „Frauen brauchen die Hälfte der Macht – politisch und gesellschaftlich.“ Als Konsequenz forderte sie mehr strukturelle Unterstützung für Institutionen, die Frauen Schutz bieten, ihnen beim Ausstieg aus einem gewalttätigen Umfeld helfen und ihnen den Weg in ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Anne Hantschel vom Frauen-Notruf stellte das Präventionsprojekt „Pepper“ vor, das sich an von Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche richtet und eine wichtige Lücke schließen soll.

Der Film „Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit“ war Lührmanns Wunsch. Er erzählt die Geschichte der US-Juristin Ruth Bader Ginsburg (1933 – 2020), die mit Mut und Klugheit für Geschlechtergerechtigkeit kämpfte und im von Männern dominierten System der amerikanischen Justiz bis zur Richterin am höchsten US-Gericht, dem Supreme Court, aufstieg.

Die Zuschauer erlebten Szenen aus den 1950er Jahren: neun Studentinnen in braven Kostümchen unter vielen Männern an der Harvard-Universität. Bei einem Empfang fragt der Dekan Ginsburg, warum sie einem Mann den Platz an einer Elite-Universität wegnimmt. Wo sie später gewiss mit Temperament und Schärfe geantwortet hätte, antwortet sie ausweichend – sie wolle ihren Mann beim Studium und im Beruf unterstützen. Eine Rolle, die sie tatsächlich übernehmen muss, als er an Hodenkrebs erkrankt.

Die Überlebenschancen scheinen gering. Ginsburg besucht zusätzlich seine Uni-Veranstaltungen, schreibt aus seinen Notizen die Studienarbeiten, um seine Berufschancen zu erhalten. Das Paar hat eine kleine Tochter. Die Szene, in der Ginsburg ihr Baby wiegt und gleichzeitig einen Studientext liest, löste im Kino spürbare Sympathie aus.

Ihr Mann wird wieder gesund, schafft den Studienabschluss, bekommt einen interessanten Job. Ginsburg hingegen, obwohl Jahrgangsbeste, bleibt zunächst arbeitslos. Renommierte Kanzleien stellen Frauen nur als Bürokräfte ein. Trotz aller Hürden bleibt sie ehrgeizig. Schließlich bekommt sie eine Stelle als Dozentin und später als Professorin an einer Universität, sie spezialisiert sich auf „Geschlechtergerechtigkeit und das Gesetz“ und wird zur Pionierin für Gleichstellung.

Gegenseitige Solidarität

Eine Zuschauerin kommentierte nach dem Film: „Hat die Frau ein Glück mit ihrem Mann gehabt!“ – ein treffender Hinweis auf die Partnerschaft in gegenseitiger Solidarität.

Eine spannende Verhandlung vor einem Berufungsgericht kommt ins Bild. Ginsburg vertritt einen Mann, der seine gebrechliche Mutter pflegt und die Kosten für eine Teilzeit-Hilfskraft von der Steuer absetzen will. Frauen würde man das zugestehen, Pflege sei ihre „natürliche“ Aufgabe. Die Gegenseite befürchtet einen „Flächenbrand“ an Gesetzesänderungen: Frauen erhielten dann Zugang zu allen Berufen und Ämtern – und genau so kommt es. Das Anliegen des Mannes ist rechtmäßig, der Flächenbrand tritt ein: Gesetze werden im Sinn der Geschlechtergerechtigkeit geändert – dank Ruth Bader Ginsburg.

Kreis-Anzeiger, 22.11.2025

Spendenlauf in Friedberg

Frauennotruf Wetterau

Anlässlich des Orange Day am 25. November veranstaltet das Aktionsbündnis “Starke Wetterau” einen Spendenlauf in Friedberg!🏃🏽🧡

Wir wollen gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzen und über die Auswirkungen von Gewalt auf Kinder aufklären.

Im Wetteraukreis werden jedes Jahr rund 500 Fälle von Gewalt gegen Frauen polizeilich gemeldet, darunter Stalking, Vergewaltigung sowie häusliche Gewalt. Fachleute gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus.

Kinder sind im Kontext von Häuslicher Gewalt immer mitbetroffen und bedürfen besonderen Schutz. Ebenso werden sie unabhängig davon Opfer jeglicher Gewaltformen.

Unter folgendem Link könnt ihr euch genauer informieren und anmelden: https://wetteraukreis.de/frauenseiten/themen/schutz-vor-gewalt/25-november-tag-gegen-gewalt

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen- egal ob laufen oder nicht!📢🧡

Großes Frauenkino im LUMOS

Frauennotruf Wetterau

Anlässlich des Orange Day findet am 20.11.2025 im Lumos Kino in Nidda eine tolle Veranstaltung statt!🧡📢

Zusammen mit dem Zonta Club Nidda-Oberhessen werden wir im Rahmen des Frauenkinos einen spannenden Film über eine Ikone der Frauenrechte zeigen und in einem anschließenden Gespräch mit Dr. Anna Lührmann, MdB, uns darüber austauschen!🎬🍿

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen sowie einen gemeinsamen Abend und spannenden Austausch!💬

Familienrechtliche Erstberatung am 04. Dezember

Frauennotruf Wetterau

Die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim bietet in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. eine familienrechtliche Erstberatung an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 04. Dezember, von 9.30 bis 12.30 Uhr. Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Alle kommenden Termine finden Sie HIER.

Benefizkonzert am 30. November zu Gunsten des Frauen-Notrufs Wetterau

Frauennotruf Wetterau

Der Lions Club Wetterau lädt am Sonntag, den 30. November, um 17:00 Uhr zum 37. Benefizkonzert unter dem Titel “Bass und Engelsharfe” in die Basilika St. Peter und Paul in Niddatal-Ilbenstadt ein. Auftreten werden am Kontrabass Cristian Braica und an der Harfe Mónica Rincón. Einlass ist ab 16:30 Uhr.

Standardticket: 22 Euro
Vordere Mittelreihen: 29 Euro
Kartenvorverkauf beim Lions Club Wetterau (Mail: Praesident@wetterau.lions.de), beim Ticketshop Friedberg und an der Abendkasse.

Die Einnahmen werden an den Frauen-Notruf Wetterau e. V. gespendet. Herzlichen Dank für diese Unterstützung!

Film und Diskussion am 20. November im Lumos

Frauennotruf Wetterau

Bad Salzhausen (red). Vernetzung gehört zu den Grundprinzipien des Zonta Clubs Nidda-Oberhessen – auch bei der Vorbereitung des diesjährigen Orange Days, dem internationalen Protesttag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Zu einem Arbeitsgespräch luden die Zontians Stadträtin Sharon Rieck sowie Anne Hantschel, Öffentlichkeitsbeauftragte des Frauen-Notrufs Wetterau, ins Kurhaushotel Bad Salzhausen ein.

»Wir freuen uns, dass wir uns wieder im Kurhaushotel treffen können«, sagte Präsidentin Regina Heilmann. »Das Haus ist wieder für Seminare, Übernachtungen und Events geöffnet – und bietet eine gute Arbeitsatmosphäre.«

Engagierte Gesprächspartnerin

Der Beitrag des Zonta Clubs zum Orange Day wurde vom Protesttag am 25. November auf Donnerstag, 20. November, vorverlegt. Ab 18 Uhr begrüßen die Zontians im Lumos-Kino eine engagierte Gesprächspartnerin: Anna Lührmann, Politikwissenschaftlerin, Bundestagsmitglied und Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Hessen (gemeinsam mit Julia Frank).

Lührmann wird ihre Position zu Gewaltschutz und Geschlechtergerechtigkeit darlegen und mit den Gästen ins Gespräch kommen. In ihrer Zusage schrieb sie: »Als Tochter einer Mutter aus Nidda liegt mir die Region besonders am Herzen. Ich möchte Frauen vor Ort stärken, gemeinsam mit Euch Strukturen sichtbar machen und politische Lösungen entwickeln. Denn Gewalt gegen Frauen kann körperlich, psychisch, sexualisiert oder auch strukturell sein. Sie betrifft Frauen unabhängig von Alter und Herkunft. Wichtig ist es, zu ermutigen, Solidaritäts- und Schutzstrukturen anzubieten und Räume für Austausch zu schaffen.«

Um 18.30 Uhr beginnt der Spielfilm »Die Berufung«. Die Filmbiografie porträtiert Ruth Bader Ginsburg (1933 – 2020), eine US-amerikanische Juristin mit polnisch-ukrainischen Wurzeln und Selfmade-Frau. Sie studierte Jura und entwickelte sich zu einer qualifizierten Rechtswissenschaftlerin, zog Kinder groß, setzte sich mit eigenen Erkrankungen und denen in der Familie auseinander. Dennoch schaffte sie es bis zur Richterin am höchsten amerikanischen Gerichtshof, dem Supreme Court, wo sie sich besonders für Frauenrechte engagierte. Nach dem Film schließt sich eine lockere Gesprächsrunde an. Im Anschluss an den Film findet eine offene Gesprächsrunde statt.

Die Mitglieder des Zonta Clubs engagieren sich auf vielfältige Weise gegen Gewalt an Frauen. Gemeinsam mit den Niddaer Bäckereien Rank und Wagner haben sie eine Aktion ins Leben gerufen: Auf allen Brötchentüten steht der Slogan »Gewalt gegen Frauen kommt nicht in die Tüte«.

Kreis-Anzeiger, 08.10.2025

Gemeinsam essen schafft Nähe

Frauennotruf Wetterau

Büdingen (red). Zu einem Interkulturellen Familienbrunch hat das Familienzentrum »Planet Zukunft« gemeinsam mit der Fachstelle Migration des DRK-Kreisverbandes Büdingen und weiteren Trägern des Wetterauer Netzwerkes kürzlich eingeladen. Anlass waren die Interkulturellen Wochen, die jedes Jahr bundesweit stattfinden. Sie zielen darauf ab, Begegnungen zu fördern und Vorurteile abzubauen.

2025 stehen sie unter dem Motto »dabei!«

Büdingens Erste Stadträtin Katja Euler begrüßte die Gäste im Familienzentrum in der Gymnasiumstraße. »Wir leben in Zeiten, in denen gesellschaftliche Spannungen zunehmen. Um dem entgegenzuwirken, wollen wir Orte schaffen, an denen Integration gelebt wird – mit Respekt, Offenheit, gegenseitiger Unterstützung. Aber auch mit Genuss, Spaß und Humor.«

Gute Integrationsarbeit sei kein abstraktes Konstrukt, sondern die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben. »Bei diesem Brunch treffen Menschen zusammen, ganz so wie gute Nachbarn es tun. Gemeinsam essen ist ein soziales Ritual. Ich freue mich, wenn diese Veranstaltung kein singuläres Ereignis bleibt«, sagte Euler.

Sie hob hervor, wie wichtig die Netzwerkarbeit der Veranstalterinnen sei. Das DRK, das Familienzentrum, der Frauen-Notruf Wetterau und die Regionalen Dienstleistungen Wetterau/Trockendock leisteten in Büdingen, aber auch darüber hinaus, Wesentliches für die Gemeinwesenarbeit und die Integration von Menschen. Die Erste Stadträtin nutzte die Gelegenheit, die Mitglieder der neu gegründeten Integrationskommission vorzustellen.

Wahres Fest der Esskulturen

Carmen Hobohm, Leiterin des Fachbereichs Migration beim Roten Kreuz, ergänzte: »Was könnte besser zeigen, wie bunt und vielfältig unsere Gesellschaft ist, als ein reich gedeckter Tisch voller Speisen und Gerichte aus aller Welt.« Jedes Rezept erzähle eine Geschichte, jedes Gewürz bringe ein Stück Heimat mit. In der Gemeinschaft entsteht daraus ein Fest der kulturellen Vielfalt.

Auf einer Flipchart hatten die Kinder der Gäste notiert, wo sie geboren wurden – von Litauen über die Ukraine und Deutschland bis nach Spanien und Iran. Gefüllte Weinblätter, Obst, Samosas, Tiramisu sowie süßes und salziges Gebäck warteten darauf, probiert zu werden. »Ein wahres Fest der Esskulturen«, kommentierte Hobohm die kulinarische Vielfalt. Währenddessen malten und bastelten die Kinder an großen Tischen mit herbstbunten Farben. Susanne Peter vom Familienzentrum dankte den Familien, die der Einladung gefolgt waren, und allen Teilnehmenden für die mitgebrachten Speisen. Anne Hantschel vom Frauen-Notruf Wetterau ergänzte, dass alle einen wunderbaren Vormittag miteinander verbracht hätten, weil die Menschen mit Offenheit, Toleranz und Neugier aufeinander zugegangen seien. Dieser Austausch sei das eigentliche Herzstück der Veranstaltung. Julia Minke, RDW, schloss sich dieser Einschätzung an: »Wir haben nicht nur ein Frühstück gefeiert, sondern auch Vielfalt, Begegnung und Zusammenhalt.«

Kreis-Anzeiger, 10.10.2025

Banner Soforthilfe nach Vergewaltigung

Frauennotruf Wetterau

Im ganzen Wetteraukreis hängen Banner von dem Angebot der Soforthilfe nach Vergewaltigung. Der Banner auf dem Foto hängt in Nidda und wurde während dem Oberhessen-Challenge-Lauf fotografiert!📸👀

Weitere Banner sowie Plakate in verschiedenen Größen sind bei uns auf Anfrage erhältlich, um sie im Wetteraukreis zu verbreiten. Helfen Sie uns gerne dabei mehr Aufmerksamkeit für dieses wichtige Angebot zu schaffen!

Das Ziel der Soforthilfe ist die niedrigschwellige medizinische Akutversorgung nach einer Vergewaltigung oder sexualisierter Gewalt. Weitere Infos dazu sind auf unserer Homepage zu finden.

Bei Interesse an den Materialien bitten wir um eine telefonische Kontaktaufnahme oder eine Mail.

Familienrechtliche Erstberatung im Frauen-Notruf

Frauennotruf Wetterau

Die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim bietet in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. eine familienrechtliche Erstberatung an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 23. Oktober, von 9.30 bis 12.30 Uhr. Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Alle kommenden Termine finden Sie HIER.

Oberhessen Challenge Lauf

Frauennotruf Wetterau

Hier sind ein paar kleine Einblicke von unserer Teilnahme am Oberhessen Challenge Lauf vergangene Woche!🏃🗣

Bilder 1,2,3 & 6 von Dominik Bingel.