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News

Bitte beachten: Wir sind am Dienstag, den 25.08.2026, nicht erreichbar!

Frauennotruf Wetterau

Die Beratungsstelle bleibt am kommenden Dienstag (25.08.2026) geschlossen.

Bitte wenden Sie sich:
- zur Beratung an einen anderen Frauen-Notruf. Eine Übersicht finden Sie hier: www.frauennotrufe-hessen.de
- zur Beratung an das Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen” unter der Nummer 116 016 oder online unter: www.hilfetelefon.de
- in akuten Fällen an die Polizei unter der Nummer 110

Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ab Mittwoch, den 26.08.26, sind wir zu unseren regulären Öffnungszeiten wieder erreichbar.

Wir suchen Sprachmittler*innen!

Frauennotruf Wetterau

Manche Dinge sind schon schwer genug auszusprechen. Noch schwerer wird es, wenn die richtigen Worte in der richtigen Sprache fehlen.

Damit Frauen, Mädchen und trans Personen, die von Gewalt betroffen sind, unabhängig von ihrer Sprache Zugang zu Beratung und Unterstützung bekommen, suchen wir Menschen, die uns bei Gesprächen sprachlich unterstützen können.

Sie müssen dafür keine ausgebildete Dolmetscher*in sein. Wichtig ist vor allem, dass Sie eine weitere Sprache sehr sicher beherrschen und sich vorstellen können, bei Bedarf Gespräche zwischen unseren Berater*innen und Klient*innen zu begleiten.

Welche Sprache Sie sprechen, ist dabei erst einmal zweitrangig.
Wir möchten unser Netzwerk an mehrsprachigen Unterstützer*innen möglichst breit aufstellen und freuen uns deshalb über ganz unterschiedlichen Sprachkenntnissen.

Für den Einsatz erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung.

Bei Interesse können Sie sich gerne per Mail (info@frauennotruf-wetterau.de) oder telefonisch unter 06043 4471 an uns wenden.

Save the date: Spendenlauf am 25. November in Büdingen

Frauennotruf Wetterau

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen findet in Büdingen am 25. November ein Spendenlauf statt. Die Spenden gehen an Einrichtungen, die sich präventiv gegen geschlechtsspezifische Gewalt einsetzen.
Alle sind herzlich eingeladen, sich als Läufer*in oder Sponsor*in zu beteiligen!

Weitere Informationen unter https://wetteraukreis.de/frauenseiten Bitte beachten Sie, dass sich die Informationen auf der Webseite noch auf das vergangene Jahr beziehen, in dem der Spendenlauf in Friedberg stattfand. Eine Aktualisierung der Infos und der Anmeldung erfolgt in den kommenden Wochen.

Familienrechtliche Erstberatung am 24.09.2026

Frauennotruf Wetterau

Die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim bietet in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. eine familienrechtliche Erstberatung an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 24. September, von 9.30 bis 12.30 Uhr. Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Alle kommenden Termine finden Sie HIER

Engagement vor Ort: Neue Räume für den Frauen-Notruf Wetterau e.V. entstehen

Frauennotruf Wetterau

Eine helle und freundliche Ausstrahlung wünschten sich die Mitarbeiterinnen des Frauen-Notrufs Wetterau e.V. für ihre neuen Beratungsräume in Nidda. Ausgeführt wurden die Malerarbeiten durch die Firma Georg Mayer Baudekoration GmbH. Nun fand die Übergabe der neu gestalteten Räume statt.

Über die handwerkliche Arbeit hinaus unterstützte das Unternehmen den Frauen-Notruf auch finanziell: Einen Teil der Kosten erließ die Firma als Spende.

Zur Übergabe der frisch gestrichenen Räume kamen der geschäftsführende Gesellschafter Ndriqim Xhoni sowie Gesellschafter Edion Xhoni persönlich vor Ort. „Für uns war schnell klar, dass wir den Frauen-Notruf bei den Kosten unterstützen“, so Geschäftsführer Ndriqim Xhoni, der bereits vor zwei Jahren für eine Spendenübergabe vor Ort war.

„Für unsere Beratungsarbeit sind einladende und freundliche Räume von großer Bedeutung. Deshalb freuen wir uns sehr über die Unterstützung und bedanken uns herzlich für die großzügige Spende.“ Weiter betont Beraterin Jeanette Stragies: „Die Unterstützung aus der Region – durch die Firma Georg Mayer Baudekoration, die Stadt Nidda und weitere Akteure – zeigt uns, dass unsere Arbeit hier wertgeschätzt wird.“

Die räumliche Erweiterung ist auch mit der Einrichtung eines weiteren Beratungsangebots verknüpft. Für Herbst ist die Eröffnung von „pepper – Kinder- und Jugendberatung bei häuslicher Gewalt“ geplant. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche, die im eigenen Zuhause Gewalt zwischen den Eltern miterleben oder in ihrer ersten eigenen Beziehung Gewalt erfahren.

Der Frauen-Notruf Wetterau e.V. unterstützt Frauen, Mädchen und trans Personen ab 16 Jahren, die von Gewalt betroffen sind. Er bietet vertrauliche und kostenfreie Beratung, Information und Begleitung an. Weitere Informationen unter www.frauennotruf-wetterau.de.

Auf dem Foto von links: Jannina Klein, Jeanette Stragies und Anne Hantschel vom Frauen-Notruf Wetterau e.V. mit Ndriqim Xhoni und Edion Xhoni von Georg Mayer Baudekoration GmbH

Eigene Pressemitteilung vom 24.06.2026

Selbsthilfemeile am 04. Juli in Bad Nauheim

Frauennotruf Wetterau

Wir sind am Samstag, dem 04.07.2026, mit einem Stand auf der Selbsthilfe-MEILE in Bad Nauheim vertreten!

Von 10-15 Uhr stellen rund 70 Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen sowie soziale und ehrenamtliche Einrichtungen aus der Wetterauregion sich und ihre Angebote auf der Parkstraße (Kiespromenade) vor.

Thematisch ist von psychischen und chronischen Erkrankungen, Sucht, Trauer und Pflege bis hin zu sozialen Notlagen ein breites Spektrum vertreten.

Unter dem Motto „Entscheidend ist der Wille, sich selbst zu helfen“ sollen Anlaufstellen sichtbar gemacht werden, damit sich Betroffene in schwierigen Situationen Hilfe suchen können.

AusstellerInnen stehen für Gespräche zur Verfügung, informieren über Unterstützungsangebote und geben Orientierung in schwierigen Lebenssituationen. Voraussetzung dafür ist lediglich die Bereitschaft, sich mit der eigenen Situation auseinanderzusetzen und Veränderung in den Blick zu nehmen.

Weitere Informationen unter: www.wetteraukreis.de/selbsthilfe

Kampagne: Consent is sexy. Deine Story - Deine Grenzen.

Frauennotruf Wetterau

Bücher aus den Bereichen New Adult und Dark Romance sind derzeit sehr gefragt und in vielen Buchhandlungen und Bibliotheken präsent. Themen wie Beziehungen, Sexualität aber auch Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt spielen darin häufig eine Rolle.

Genau hier setzt unsere neue Kampagne „Consent is sexy – Deine Story. Deine Grenzen“ an. Wir arbeiten mit der Opferschutzkoordinatorin der Polizeidirektion Wetterau, der Pressestelle des Hochwaldkrankenhauses, der Frauenbeauftragten der Stadt Bad Nauheim sowie der Fachstelle Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises in der Arbeitsgruppe “Öffentlichkeitsarbeit zur medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung” zusammen. Gemeinsam informieren wir über sexualisierte Gewalt und das Angebot der medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung (www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de).

Unser Ziel ist es, mit der Kampagne die Leser*innen dort zu erreichen, wo sie sich mit Nähe, Macht und Grenzen auseinandersetzen, und für die Bedeutung von Konsens (gegenseitiges Einverständnis) zu sensibilisieren. Zugleich machen wir auf die „Soforthilfe nach Vergewaltigung“ aufmerksam: ein vertrauliches, niedrigschwelliges Angebot, das medizinische und psychosoziale Unterstützung ermöglicht – ohne dass Betroffene Anzeige erstatten müssen.

Seit dem 01.06. liegen dafür in den folgenden Buchhandlungen und Bibliotheken kostenloses Infomaterial sowie Lesezeichen und Postkarten aus:
Buchhandlungen:
– Bindernagel Butzbach
– Bindernagel Friedberg
– Henrich Nidda
– Gederner Schublade
– Das Buch Bad Vilbel
– Buchhandlung am Park Bad Nauheim

Bibliotheken:
– Stadtbücherei Friedberg
– Stadtbibliothek Nidda
– Stadtbücherei Büdingen
– Stadtbibliothek Bad Vilbel
– Gemeindebücherei Echzell
– Gemeindebücherei Glauburg
– Stadtbibliothek Bad Nauheim
– Stadtbücherei Karben
– Stadtbücherei Niddatal

„Schämen müssen sich Täter“ - Wetteraukreis macht Hilfsangebote sichtbarer

Frauennotruf Wetterau

Seit April fallen sie an mehreren Wetterauer Bahnhöfen ins Auge: großformatige rosafarbene Plakate mit Botschaften wie „Über deinen Körper bestimmst nur du!“ oder „Schämen müssen sich Täter. Nicht du!“.

Hinter der Kampagne steht eine Arbeitsgruppe aus verschiedenen Einrichtungen und Institutionen im Wetteraukreis. Ihr Ziel ist, Menschen über Hilfsangebote nach sexualisierter Gewalt zu informieren und Betroffene zu ermutigen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

„Wir haben uns bewusst für Bahnhöfe entschieden, weil dort viele Menschen unterwegs sind“, erklärt Simone Mertel vom Fachdienst Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises. „Sexualisierte Gewalt kann jede und jeden treffen. Oft vertrauen sich Betroffene zunächst Menschen im eigenen Umfeld an. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele die bestehenden Hilfsangebote kennen.“

Im Mittelpunkt der Kampagne steht die Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung. Das Angebot ermöglicht eine vertrauliche medizinische Versorgung sowie auf Wunsch eine gerichtsfeste Spurensicherung, auch ohne sofortige Anzeige bei der Polizei. Ergänzt wird das Angebot durch die psychosoziale Beratung des Frauen-Notrufs Wetterau e.V. Dort erlebten Mitarbeitende immer wieder, wie wichtig niedrigschwellige und vertrauliche Unterstützung unmittelbar nach einer Tat sei, führt Anne Hantschel vom Frauen-Notruf Wetterau e.V. aus.

„Viele Betroffene wissen nicht, dass sie Hilfe auch unabhängig von strafrechtlichen Schritten bekommen können“, erklärt Susanne Müller aus der Unternehmenskommunikation des Gesundheitszentrums Wetterau, zu dem auch das Hochwaldkrankenhaus zählt. „Genau darüber möchten wir informieren und Hemmschwellen abbauen.“

Die Plakataktion läuft teilweise noch bis Anfang Juni. Danach wandert die Kampagne weiter in Wetterauer Buchhandlungen und Büchereien.
Hintergrund dieser Ortswahl ist die große Beliebtheit sogenannter New-Adult-Romane, besonders bei jungen Leserinnen. In diesen Büchern geht es um Themen des Erwachsenwerdens. Beziehungen spielen dabei eine zentrale Rolle, wobei auch Grenzüberschreitungen und sexualisierte Gewalt thematisiert werden.

„Mit unserer Kampagne ‚Consent is sexy. Deine Story. Deine Grenzen‘ möchten wir deutlich machen, dass gegenseitige Zustimmung die Grundlage jeder realen Beziehung sein muss“, erklärt Judith Pollesch, Opferschutzkoordinatorin der Polizeidirektion Wetterau. „Zwischen Fiktion und Realität gibt es klare Grenzen.“

Auch die Resonanz vor Ort sei positiv, berichtet Doris List, Frauenbeauftragte der Stadt Bad Nauheim: „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der ansässigen Buchhandlungen und Büchereien. Ab Juni können Interessierte kostenlose Postkarten und Lesezeichen mitnehmen.“

Finanziert werden die Kampagnen vom Land Hessen und dem Wetteraukreis. Landrat Jan Weckler betont: „Es ist wichtig, dass Betroffene schnell erfahren, wo sie Hilfe bekommen können. Mit unserer finanziellen Unterstützung machen wir bestehende Hilfsangebote sichtbarer und leichter zugänglich.“

Weitere Informationen zur Medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung gibt es unter:
www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de

Pressemitteilung vom Frauen-Notruf Wetterau e.V., 28.05.2026

Familienrechtliche Erstberatung am 18. Juni

Frauennotruf Wetterau

Die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim bietet in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. eine familienrechtliche Erstberatung an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 18. Juni, von 9.30 bis 12.30 Uhr. Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

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Frauen suchen Empowerment

Frauennotruf Wetterau

Beim Frauenmahl diskutierten 70 Teilnehmerinnen über Gleichstellung unter Druck. Fünf Impulse zeigten Wege zwischen Verletzlichkeit und Kraft.

Bad Salzhausen – Draußen hohe Bäume und grüne Weite, drinnen offene Perspektiven, konzentrierte Gespräche und nachhallende Begegnungen. Unter dem Titel „Heilig und umkämpft – Frauen. Räume. Gesellschaft“ hatten das evangelische Dekanat Büdinger Land und der Landesverband der Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau (EFHN) zu einem Frauenmahl in den Parksaal eingeladen.

Die Gastgeberinnen, Dekanin Birgit Hamrich und Pfarrerin Anja Schwier-Weinrich, Geschäftsführerin des EFHN-Landesverbands, äußerten sich in ihrer Begrüßung besorgt über das gesellschaftliche Klima, in dem die Fortschritte in der Gleichstellung zunehmend unter Druck gerieten. Antifeministische Entwicklungen, Kürzungen in der Frauenarbeit und Erfahrungen von Abwertung prägten vielerorts den Alltag. Auf die Frage, was sie sich von diesem Abend erhoffen, antwortete Hamrich mit „Hoffnungstrotz“ und Schwier-Weinrich mit „Empowerment“. Damit war auch ein programmatischer Anspruch der Veranstaltung gesetzt.

Räume aktiv gestalten

Zwischen den Menü-Gängen sprachen fünf Frauen als Impulsgeberinnen über Räume: Natur, Gesellschaft, Glaube und Körper – als Orte von Kraft und Freiheit, aber auch von Verletzlichkeit und Schutz. Mit einem feinen Gespür für Zwischentöne verlieh die Schauspielerin Ronka Nickel den Gesprächen Struktur und Tiefe.

Naturgartenplanerin Dorothee Dernbach hatte auf ihrem Weg einen Strauß Wildblumen gepflückt. Um Aufmerksamkeit auf diese Schönheiten vom Wegesrand zu lenken und Wissen darum weiterzugeben, hat sie vor 19 Jahren eine Naturgartenakademie gegründet. „Die Verwendung von Wildpflanzen innerhalb von Ortsschildern wird nirgends gelehrt.“ Die Natur, sagte sie, sei ihr Kraftort. Und Menschen seien Teil dieser Natur. „Wir müssen dahin kommen, das wieder zu fühlen.“ Frauen müssten spüren lernen, dass auch sie selbst „heilige Räume“ seien – lebendig, verletzlich und voller Kraft.

Wie verletzlich gesellschaftliche Räume sein können, machte Anne Hantschel vom Frauen-Notruf Wetterau deutlich. Die Beratungsstelle unterstützt seit 35 Jahren Frauen, Mädchen und Transpersonen ab 16 Jahren. Der Bedarf sei hoch, sagte Hantschel; zugleich gebe es im Wetteraukreis nur ein Frauenhaus. Nickel ergänzte, dass in Deutschland statistisch etwa alle zwei Minuten eine Frau Gewalt erfährt. Umso wichtiger seien Präventionsangebote in Kitas und Schulen, mit denen der Frauen-Notruf junge Menschen früh stärken wolle.

Dass gesellschaftliche Räume aktiv gestaltet werden können, zeigte das Gespräch mit Katja Euler, Erster Stadträtin in Büdingen. Nickel bezeichnete sie als jemanden, bei dem in politischer Verantwortung stets der Mensch sichtbar bleibe. Euler schilderte ihren Berufsweg mit Humor und Selbstvertrauen. Obwohl sie als Deutsch- und Englischlehrerin Musik nie studiert hatte, unterrichtete sie das Fach am Wolfgang-Ernst-Gymnasium und leitete später den Fachbereich – „weil ich’s kann“. Ihr Rat: „Vertrau darauf, dass jemand da ist, der sieht, was du kannst.“

Einen stilleren Blick auf Lebensräume eröffnete Sr. Maria Magdalena aus dem Kloster Engelthal. Seit 1984 lebt sie dort in der Gemeinschaft der Benediktinerinnen, die das Kloster Ende des Jahres verlassen werden. Nickel zeigte sich beeindruckt von ihrer „tiefen Freude, Souveränität und Gelassenheit“.

Abend endet beinahe meditativ

Die Ordensfrau sprach offen darüber, was gemeinschaftliches Leben im Kloster bedeute: „Wir haben uns nicht ausgesucht, wir haben uns vorgefunden.“ Entscheidend sei die Frage, wie man seinen Platz finde, ohne sich selbst zu verlieren. Das Verbindende sei die Suche nach Gott. Den Abschied aus Engelthal beschrieb sie ohne Bitterkeit: „Wir geben es frei, damit etwas Neues daraus entstehen kann.“ Zum Abschluss lenkte Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin Claudia Velten den Blick auf den Körper als „schwingenden Raum“. Stimme sei weit mehr als ein Werkzeug des Sprechens: Sie verbinde Menschen mit sich selbst und miteinander.

Mit den Frauen im Saal ließ sie Atem-, Klang- und Sprechübungen entstehen, bei denen Vibrationen spürbar wurden und der Raum selbst zu klingen begann.

Nach vier Stunden endete der Abend beinahe meditativ. Unter der Anleitung Claudia Veltens und ihres Mannes Jens Velten am Klavier sangen die gut 70 Frauen „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius und legten darüber das „Abendlied“ von Josef Gabriel Rheinberger, woraus sich ein zutiefst berührender Klangteppich entwickelte.

Quelle: Kreis-Anzeiger, 12.05.2026

Frauen-Notruf Wetterau e.V. zieht Bilanz und blickt nach vorn

Frauennotruf Wetterau

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Frauen-Notrufs Wetterau e.V. blickte der Verein auf ein arbeitsreiches Jahr zurück und stellte wichtige Entwicklungen für die Zukunft vor.

Im vergangenen Jahr suchten 304 Frauen und 7 Männer Unterstützung bei der Beratungsstelle in Nidda. Häusliche Gewalt stellte erneut das häufigste Beratungsthema dar, gefolgt von sexualisierter Gewalt. In der Mehrzahl der Fälle gingen die Gewalthandlungen von aktuellen oder ehemaligen Partnern aus. Für weitere Informationen zur Beratungsarbeit wird auf den Jahresbericht verwiesen, der in Kürze vorliegen und auch auf der Homepage veröffentlicht wird.

Besonders erfreulich war die Auszeichnung des Präventionsworkshops „Gute Partnerschaft von Anfang an“, der mit dem zweiten Platz des Hessischen Präventionspreises geehrt wurde. Der Workshop richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse und vermittelt, was eine gesunde, respektvolle und gewaltfreie Beziehung ausmacht. Insgesamt umfasst das Präventionsangebot mittlerweile sieben verschiedene Workshops, die sich an Kinder, Jugendliche sowie Fachkräfte richten.

Der Kassenbericht bestätigte eine stabile finanzielle Situation des Vereins. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet und anschließend im Amt bestätigt. Wiedergewählt wurden Fabienne Metz (1. Vorsitzende), Petra Claas (2. Vorsitzende), Heike Lüders (3. Vorsitzende) und Christa Mansky (Kassenwartin).

Mit Blick auf das aktuelle Jahr stellte der Frauen-Notruf wichtige Entwicklungen vor: Dank der Unterstützung der Stadt Nidda konnten die Räumlichkeiten erweitert werden. Da sie sich im selben Gebäude befinden, konnten sie im Vorfeld der Jahreshauptversammlung von den Mitgliedern besichtigt werden. Die Renovierungsarbeiten sollen bis Anfang Mai abgeschlossen sein, sodass der Bezug unmittelbar bevorsteht. In der zweiten Jahreshälfte soll eine weitere Beratungsstelle namens „pepper – Kinder- und Jugendberatung bei Häuslicher Gewalt“ starten, die ebenso in den neuen Räumen ihren Platz finden wird. Dieses Angebot wird sich direkt an Kinder und Jugendliche als Mitbetroffene von Häuslicher Gewalt im Elternhaus richten, steht aber ebenso Angehörigen und Fachkräften offen.

Auf dem Foto, hintere Reihe: Petra Claas, Fabienne Metz, vordere Reihe: Heike Lüders, Christa Mansky

Bitte unterstützt unser Projekt beim Spendenwettbewerb "MitMenschen - Gemeinsam stark!"

Frauennotruf Wetterau

Gemeinsam stark gegen Gewalt!

Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung sind besonders häufig von Gewalt betroffen – genau hier setzen wir an!

Unser Workshop stärkt Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung: Wir vermitteln verständlich, wie sie Gefühle erkennen, Grenzen setzen und Hilfe holen können.

Mit eurer Unterstützung bringen wir dieses wichtige Präventionsangebot kostenfrei dorthin, wo es dringend gebraucht wird.

Für mehr Selbstbewusstsein, Schutz und echte Chancen auf ein gewaltfreies Leben.

Mit nur 10 Sekunden am Tag kannst du Großes bewirken – stimme jetzt hier für uns ab! Vielen Dank!

Alle Infos zum Wettbewerb findet Ihr hier:https://mitmenschen-gemeinsam-stark.de/wettbewerb/

Fortbildungsangebot: Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung

Frauennotruf Wetterau

Die kostenlose, hybride Fortbildung richtet sich an Teilnehmende aus Ärzteschaft (Ärztliche Fortbildungspunkte sind durch die zuständige Ärztekammer sichergestellt.), Pflege, Gesundheitswesen, Beratungsstellen, Polizei, Verwaltung und Politik.

Zum Inhalt:
Leider sind die Hürden für Betroffene, nach einer erlebten Vergewaltigung Unterstützung in Anspruch zu nehmen, weiterhin hoch. Sie als Ärzte und Ärztinnen nehmen hier als nachweislich häufig erste Anlaufstelle für Gewaltbetroffene eine zentrale Stellung ein. Die Voraussetzungen für eine gute medizinische Versorgung und eine ggf. rechtlich verwertbare Befundsicherung nach sexueller Gewalt sind vielerorts noch optimierbar. Nicht selten fühlen sich Ärzte und Ärztinnen mit dieser besonders sensiblen Untersuchungssituation alleine gelassen. Die medizinische Versorgung und ganzheitliche Betreuung von Frauen (und auch Männern) nach einem möglichen sexuellen Gewaltgeschehen stellt für alle Beteiligten oft eine herausfordernde Ausnahmesituation dar. Zu den Herausforderungen gehören, dass die Patientin/der Patient womöglich außerhalb der Regelversorgungszeiten vorstellig wird, sich unter Umständen in einem sehr emotionalen, posttraumatischen Zustand befindet, sowie die Tatsache, dass ein ärztliches Vorgehen außerhalb der Routine erforderlich ist, z. B. für eine rechtssichere Spuren-/Befundsicherung. Der Versorgungsverbund „Medizinische Soforthilfe“ setzt genau an diesen Herausforderungen an und verknüpft etablierte medizinische Notfall-Versorgungsstrukturen mit konkreten Handlungshilfen und Unterstützung für die Spurensicherung.

Das Fortbildungsprogramm finden Sie im Anhang und hier geht es zur Online-Anmeldung: www.frauennotruf-frankfurt.de

Termin: Mittwoch, 29.04.2024, 9:30 – 16:45 Uhr
Veranstaltungsort: Haus am Dom in Frankfurt am Main oder online
Veranstalterin: Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt am Main

Pressebericht: Gewalt hat viele Gesichter

Frauennotruf Wetterau

Fünf Organisationen haben in Friedberg zu einem inklusiven Fachtag gegen Gewalt eingeladen. In Workshops erfuhren Menschen mit und ohne Behinderung, wie Gewalt entsteht und wie man sich wehren kann.

Friedberg – Auf dem Weg zur Stadthalle kommen die Besucher an einem Gewaltaufruf vorbei: Aufkleber auf einem Mülleimer am Parkplatz fordern in Sprüchen und Bildern dazu auf, die Polizei anzugreifen und die Fans eines anderen Fußballvereins wie ein Schwein abzuschlachten. Gewalt hat viele Formen, zeigt sich mal als Aufstachelung zum Hass und ein andermal als Rempelei an der Bushaltestelle nach Schulschluss. Auch Menschen mit Beeinträchtigungen kennen das. „In Behindertenwerkstätten gibt es strukturelle Gewalt“, sagt eine Betreuerin im Gespräch vor der Stadthalle. „Nicht alle, die dort arbeiten, können ihre Gefühle steuern.“ Schnell fällt ein böses Wort, das als bedrohlich empfunden wird.

Was tun? In der Wetterau haben sich 2019 fünf inklusive Institutionen zusammengetan: Wildwasser, Frauen-Notruf, Lebenshilfe, Wetterauer Werkstätten und das Wetterauer Büro für Leichte Sprache der Teilhabe Wetterau gGmbH haben mehrere Projekte organisiert. Dank Förderung der „Aktion Mensch“ konnten sie nun einen inklusiven Fachtag für Gewaltschutz organisieren. Dieser war mit über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit und ohne Einschränkungen bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Großes Spektrum an Hilfsangeboten

Im Foyer herrscht eine lockere Stimmung. Alle sind guter Laune und duzen sich. Im Saal verrät das Organisationsteam dann, was alles auf dem Programm steht und wie man die zuvor gewählten Arbeitsgruppen findet. Ein Grußwort spricht Julia Maiano vom Inklusionsbüro der Stadt Friedberg. Selbst Rollstuhlfahrerin, weiß sie: „Gewalt passiert oft dort, wo Macht ungleich verteilt ist.“ Aber Maiano hat auch eine positive Botschaft: „In der Wetterau gibt es viele Hilfsangebote.“

Die werden an diesem Tag gebündelt in Arbeitsgruppen vorgestellt. In der Theater-AG zeigt Theater-Pädagogin Tabea Eifert, wie sich Stimmungen auf die Körperhaltung auswirken. Dazu bewegen sich zwölf Personen im Kreis. Spielen sie Trauer, gehen sie gebückt, mit dem Blick nach unten. Haben Sie Angst, gehen Sie vorsichtiger. „Das Herz rast schneller“, sagt eine Teilnehmerin. Wut zeigt sich durch eine gerade, aufrechte Haltung und Freude durch ein gewinnendes Lächeln auf den Lippen. Das macht Spaß und sorgt für Auflockerung. Während der Vorstellungsrunde zuvor sind zwei Personen in Tränen ausgebrochen. In einem Fall bietet eine Betreuerin an, kurz rauszugehen. Danach geht es wieder. Ein Beispiel, mit wie viel Empathie und Umsicht das Betreuungspersonal agiert.

Was alles ist Gewalt? Darüber klären Judith Pollesch und Wolfgang Schulz von der Polizeidirektion Wetterau auf. Im Rollenspiel bedrängt er sie, ihm ein Foto zu schicken: oben ohne. Sie reagiert zurückhaltend, weiß nicht recht, wie sie mit der Situation umgehen soll. Darauf er: „Aber wenn du mich liebst…“ „Das ist psychischer Druck“, sagt ein Teilnehmer und stellt sich wie alle anderen in der Gruppe auf das Feld mit dem Wort „Ja“. Ja, auch das ist Gewalt. Das gilt auch, wenn der Ausbilder die Mitarbeiterin drängt, sie solle ihre Arbeit endlich richtig machen: „Ich hab’s dir doch so oft erklärt.“ Wie man sich da wohlfühlt?

Stopp! Was der Körper alles verrät

Frauen können sich gegen Gewalt zur Wehr setzen, eine Möglichkeit ist Wendo: Selbstbehauptung und -verteidigung für Mädchen und Frauen in schwierigen Situationen. Kursleiterin Doris Kroll zeigt Beispiele, wie die eigene Körpersprache verrät, ob man unsicher auf andere Menschen reagiert oder sich im Zweifel behaupten kann. Auch wenn man ‚Stopp!‘ sage, könnten andere Personen die eigene Grenze überschreiten und aufdringlich werden.

In weiteren Arbeitsgruppen geht es um Selbstbehauptung für Männer, Sicherheit im Internet, Gewalt in Paarbeziehungen und um die Frage, wie man reagieren soll, wenn man Gewalt beobachtet.

„Uns ist wichtig, dass es allen gut geht“, hatte Miriam Vermeil von Wildwasser Wetterau bei der Begrüßungsrunde am Vormittag gesagt und versprochen: „Wir geben viele Hinweise, wie man gut miteinander umgehen kann“ – ohne psychische oder physische Gewalt, ohne Druck und ohne aggressive Worte. Das setzte sich nach dem Mittagessen und dem vom Plenum umjubelten Kaffeetrinken („Au ja, es gibt Kuchen!“) am Nachmittag in den Arbeitsgruppen und in einer gemeinsamen Schlussrunde fort.

Quelle: Wetterauer Zeitung, 05.03.2026

Zonta Club Nidda-Oberhessen übergibt Spende

Frauennotruf Wetterau

Wir möchten uns ganz herzlich für die Spende des Zonta Clubs Nidda-Oberhessen in Höhe von 1.000 Euro bedanken!
Die Übergabe erfolgte im Februar durch die Präsidentin des Zonta Clubs Nidda-Oberhessen, Regina Heilmann, und Vorstandsmitglied Gertraud Eckl, die uns bereits seit Jahren verbunden sind und die Arbeit des Frauen-Notrufs unterstützen.
Wir sagen Danke und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

Spendenaufruf für "pepper – Kinder- und Jugendberatung bei Häuslicher Gewalt"

Frauennotruf Wetterau

Zuhause sollte ein sicherer Ort sein.
Für viele Kinder ist er das nicht.
Wir bauen eine neue spezialisierte Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche auf, die Häusliche Gewalt erleben oder miterleben:
pepper – Kinder- und Jugendberatung bei Häuslicher Gewalt
Kindgerecht. Sicher. Stärkend.
Damit wir helfen können, brauchen wir eure Unterstützung. Helft uns, betroffenen Kindern und Jugendlichen im Wetteraukreis Sicherheit, Stabilität und neue Perspektiven zu geben.
Jede Spende trägt dazu bei: Link

Sorge wegen Rückzugs von Kommunen - CDU besucht Frauen-Notruf in Nidda

Frauennotruf Wetterau

Für die Beratungsstelle des Frauen-Notrufs Wetterau e.V. wird in den kommenden Monaten durch den Bezug weiterer Räumlichkeiten im jetzigen Gebäude endlich die dringend notwendige räumliche Entlastung erfolgen. Ein guter und zugleich sehr erfreulicher Grund für die CDU Nidda den Frauen-Notruf zu besuchen.

Seit rund 30 Jahren befindet sich der Frauen-Notruf in den städtischen Räumen. Durch den gestiegenen Beratungsbedarf reichen die Räumlichkeiten seit langem nicht mehr aus. Gleichzeitig ist das Team gewachsen und besteht jetzt aus sieben Mitarbeiterinnen. Viele Jahre hat die CDU Nidda die Suche nach neuen Räumlichkeiten aktiv unterstützt und freut sich, dass nun im selben Gebäude im unteren Stockwerk weitere Räume gewonnen wurden. Zukünftig sollen dort die Beratungs- und im oberen Stockwerk die Büroräume untergebracht werden.

Die Suche gestaltete sich über Jahre schwierig. Zum einen ist für den Eingangsbereich eine besondere Diskretion erforderlich. Weiterhin muss die Beratungsstelle mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein.

Die Beratungs- und Interventionsstelle bietet Frauen, Mädchen und trans Personen ab 16 Jahren Hilfe, die körperliche, seelische und/oder sexualisierter Gewalt erlebt haben oder davon bedroht sind. Mit dem Bezug der neuen Räume kann das Angebot um ein neues Beratungsangebot erweitert werden. Für Mitte des Jahres ist ein neues Hilfsangebot namens „pepper“ geplant, das sich an Kinder und Jugendliche richtet, die von Häuslicher Gewalt (mit)betroffen sind. Es ermöglicht eine umfassende Unterstützung über klassische Beratungsangebote hinaus. Die Beratungsarbeit umfasst die altersgerechte Einordnung des Erlebten, Aufklärung zu Häuslicher Gewalt, individuelle Sicherheitsplanung, Informationen zu Rechten sowie Strategien zum Selbstschutz und zur eigenen Stärkung.

Finanziert wird der Frauen-Notruf Wetterau e.V. größtenteils durch öffentliche Mittel des Landes Hessen und des Wetteraukreises. Zudem unterstützen die meisten Städte und Gemeinden des Wetteraukreises die Arbeit des Frauen-Notrufs durch freiwillige Leistungen in unterschiedlicher Höhe. Sehr dankbar sei man für die Unterstützung der Stadt Nidda, die beispielhaft sei. Leider sei festzustellen, dass mehrere Kommunen diese Förderung aufgrund ihrer Haushaltslage eingestellt haben. Da Betroffene aus dem gesamten Kreisgebiet beraten und unterstützt werden, sei dies eine Entwicklung, die mit Sorge betrachtet wird. Eigenmittel in Form von zum Beispiel Bußgeldzuweisungen, Mitgliedsbeiträgen und Spenden ergänzen die öffentlichen Mittel.

Die CDU Nidda war betroffen von der Höhe des Beratungsbedarfs und wird sich dafür einsetzen, dass durch verbindliche Finanzierungs- und Spendenzusagen diese wertvolle Tätigkeit in dem benötigten Umfang fortgeführt werden kann.

Quelle: Kreis-Anzeiger vom 11.03.2026

Familienrechtliche Erstberatung am 26. März 2026

Frauennotruf Wetterau

Die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim bietet in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. eine familienrechtliche Erstberatung an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 26. März, von 9.30 bis 12.30 Uhr. Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Alle kommenden Termine finden Sie HIER

Wetterauer Frauenfrühling März - Mai 2026

Frauennotruf Wetterau

Unter dem Motto „Bühne frei für Frauen“ gibt es zum diesjährigen Wetterauer Frauenfrühling ein vielfältiges Programm mit rund 40 frauenpolitischen, kulturellen und
inspirierenden Veranstaltungen. Ob Lesung, Theateraufführung, Film, Konzert, Frauenfrühstück, Tanzabend oder Workshop – für jede ist etwas dabei!
Der Frauenfrühling wird vom Fachdienst für Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises organisiert und von einem breiten Netzwerk lokaler Partnerinnen unterstützt
und veranstaltet.

Wir sind am 29. März mit dabei – besuchen Sie uns auf dem Bauernmarkt in Bad Salzhausen! Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Alle Veranstaltungen finden Sie unter diesem Link und im Anhang als PDF.

Hilfsangebote sichtbar machen

Frauennotruf Wetterau

Hilfsangebote sichtbar machen
Arbeitsgruppe im Wetteraukreis informiert über das Angebot „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“

Nach einer Vergewaltigung ist medizinische Hilfe wichtig, doch viele Betroffene bleiben unversorgt. Oft aus Angst und Scham, aber auch aus Unwissen, an wen sie sich vertraulich wenden können. Dem versucht eine Arbeitsgruppe im Wetteraukreis entgegenzuwirken, indem sie über Hilfsangebote informiert und über sexualisierte Gewalt aufklärt. Grundlage hierfür ist das Angebot der „Medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung“.

Kerngedanke des Angebots ist, dass jede Vergewaltigung als medizinischer Notfall betrachtet wird. Die „Medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung“ baut Hürden ab, indem eine vertrauliche Versorgung durch geschultes Fachpersonal angeboten wird. Im Wetteraukreis ist dafür das Hochwaldkrankenhaus in Bad Nauheim zuständig. Für die weitere psychosoziale Beratung wird an den Frauen-Notruf Wetterau e.V. verwiesen, auch dort hat Vertraulichkeit oberste Priorität.

Um dieses Angebot bekannt zu machen, setzt die Arbeitsgruppe auf eine breite Öffentlichkeitsarbeit. Im vergangenen Jahr konnte dank der Förderungen durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales sowie durch den Wetteraukreis verschiedene Maßnahmen umgesetzt werden. Neben großflächiger Buswerbung und Plakaten sucht die Gruppe auch das direkte Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern. Der Gesprächseinstieg gelingt bei diesem schweren Thema ihren Erfahrungen nach leichter, wenn die Menschen am Infostand eine Kleinigkeit mitnehmen können. So wurden im vergangenen Jahr neben Stickern, Postkarten und Lesezeichen auch spezielle Gläserabdeckungen gestaltet, um über die Gefahr von K.O.-Tropfen im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt aufzuklären.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe betonen, wie wichtig es sei, dass Betroffene schnell und ohne Hürden Zugang zu medizinischer und psychosozialer Unterstützung erhalten. Mit ihrer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit wollen sie verdeutlichen, dass Hilfe im Wetteraukreis vertraulich möglich ist und Betroffene den Weg nicht allein gehen müssen. Weitere Informationen und teilnehmende Kliniken in Hessen sind unter www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de zu finden.

Informationen zur Arbeitsgruppe:
Mitglieder der Arbeitsgruppe sind der Frauen-Notruf Wetterau e.V. (Telefon 06043 44 71), der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises (Telefon 06031 83 53 01) und die Opferschutzkoordinatorin Polizeidirektion Wetterau/Polizeipräsidium Mittelhessen (Telefon 06031 60 11 50).

Veröffentlicht im Kreis-Anzeiger am 07.02.2026

Fachtagung "Gemeinsam gegen Gewalt"

Frauennotruf Wetterau

Am 03. März 2026 findet in der Stadthalle Friedberg der inklusive Fachtag „Mutig – Gemeinsam gegen Gewalt“ statt. Die Veranstaltung wird von der Arbeitsgruppe „Gewaltschutz“ des Suse Netzwerks Wetterau organisiert.
Die Arbeitsgruppe besteht aus Personen mit und ohne Einschränkung, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus Werkstätten, Fachkräften der Behindertenhilfe und des Gewaltschutzbereiches sowie dem Wetterauer Büro für Leichte Sprache. Ziel des Fachtags ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu stärken und zu ermutigen, sich gegen Gewalt zu wehren.

Workshops in einfacher und Leichter Sprache
Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Workshops, in denen Teilnehmende ausprobieren können, wie sie sich selbst und andere bei Übergriffen und Gewalt schützen. Die Themen reichen von „Selbstbehauptung für Frauen“, „Selbstbehauptung für Männer“, über „Was kann ich tun, wenn ich Gewalt sehe?“, bis hin zu „Nein heißt Nein!“ und „Sicher im Internet“. In der Vorbereitungsphase wurden die Workshops als Probeworkshops durchgeführt. Die inklusiv besetzte Projektgruppe hat dann ausgewählt, welche Workshops am Fachtag angeboten werden. Alle Workshops werden barrierefrei und in einfacher oder Leichter Sprache durchgeführt, um allen Teilnehmenden eine aktive Beteiligung zu ermöglichen.

Gemeinsam handeln – Gewalt verhindern
Der Arbeitsgruppe ist es wichtig, dass der Fachtag auch Raum für Begegnung schafft. Neben den Workshops wird es ausreichend Zeit geben, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Austausch über einen inklusiv gestalteten Gewaltschutz kommen können.
Der Fachtag richtet sich an Menschen mit und ohne Einschränkung, an Fachkräfte aus Einrichtungen der Behindertenhilfe, Studierende, Auszubildende und Interessierte. Anmeldeschluss ist der 02. Februar 2026. Das Anmeldeformular und das vollständige Programm sind auf der Webseite www.frauennotruf-wetterau.de unter „Fachtag Mutig – Gemeinsam gegen Gewalt“ zu finden. Die Veranstaltung wird durch Aktion Mensch gefördert.

Veröffentlicht im Kreis-Anzeiger am 28.01.2026

Familienrechtliche Erstberatung am 26. Februar 2026

Frauennotruf Wetterau

Die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim bietet in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. eine familienrechtliche Erstberatung an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 26. Februar, von 9.30 bis 12.30 Uhr. Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Alle kommenden Termine finden Sie HIER.

Spendenübergabe Sparda-Bank Friedberg anlässlich des Orange Days 2025

Frauennotruf Wetterau

Wir bedanken uns herzlich bei der Sparda-Bank Filiale Friedberg für eine Spende in Höhe von 2000€!🤝

Noch vor dem Jahreswechsel übergab Herr Kunert den Vertreterinnen des Aktionsbündnisses „Starke Wetterau – gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ symbolisch den Spendencheck.

Das Bündnis veranstaltet jährlich zum Orange Day (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Kindern) am 25.11. im Wetteraukreis eine zentrale Aktion. Diese Jahr fand ein Spendenlauf in Friedberg statt!🏃🧡

Die Spende geht an die Organisationen Wildwasser Wetterau e.V., Frauen helfen Frauen Wetterau e.V. und Frauen-Notruf Wetterau e.V., zur Unterstützung ihrer Arbeit mit gewaltbetroffenen Kindern.

Frohes neues Jahr!

Frauennotruf Wetterau

Wir, das Team vom Frauen-Notruf Wetterau e.V., wünschen einen guten Start ins neue Jahr! 🎉

Wie auch dieses Jahr schon, werden wir uns im Jahr 2026 für die Rechte und den Schutz von Frauen, Mädchen und Transpersonen, welche Gewalt erleben oder erlebt haben, einsetzen.

Wir werden uns weiter für die vollumfängliche Umsetzung der Istanbulkonvention sowie des Gewalthilfegesetzes stark machen, Workshops und Schulungen geben, Beratungen anbieten, uns vernetzen und vieles mehr.

Allerdings freuen wir uns auch auf viele neue Projekte in 2026, von denen wir bald mehr berichten!

Öffnungszeiten während der Feiertage

Frauennotruf Wetterau

Wir, das Team vom Frauen-Notruf Wetterau e.V., wünschen allen feiernden Personen fröhliche und besinnliche Feiertage! 🎄💫🎁

Wir sind uns bewusst, dass nicht alle Menschen die Feiertage genießen können. Gewalt wird auch in dieser Zeit ausgeübt, zum Teil sogar verstärkt.

Unsere Öffnungszeiten ändern sich während den Feiertagen:
Am 24.12.2025 haben wir bis 13 Uhr geöffnet.
Am 25-26.12.2025 haben wir geschlossen.
Am 29-30.12.2025 haben wir zu unseren normalen Öffnungszeiten geöffnet.
Am 31.12.2025 haben wir bis 13 Uhr geöffnet.
Am 01.01.2026 haben wir geschlossen.
Ab dem 02.01.2026 haben wir wieder zu unseren normalen Öffnungszeiten offen.

In Notfällen sind folgende Anlaufstellen erreichbar:
- Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 116016 (in 18 verschiedenen Sprachen)
- Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung im Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim 06032 7021207/ Notaufnahme 06032 7022408
- Telefonseelsorge 0800 1110111

In akuten Notfällen bitte die Polizei unter 110 anrufen.