Herzlich Willkommen beim Frauen-Notruf Wetterau e.V.

Beratungs- und Interventionsstelle

Hilfe für Frauen, Mädchen und Trans* bei körperlicher, seelischer und/oder sexualisierter Gewalt.



So erreichen Sie uns:


06043 - 44 71



Online-Beratung


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Inklusives Projekt: Gemeinsam gegen Gewalt


Infos über Hilfen zum Schutz vor Gewalt

Wir sind eine inklusive Arbeits-Gruppe vom Suse Netzwerk in der Wetterau.
Unser Ziel ist: Es soll weniger Gewalt gegen Frauen mit Einschränkungen geben.
Wir wollen über Gewalt-Schutz informieren.
Die Infos sind für Frauen und Männer.
Die Infos sind für Menschen mit und ohne Einschränkungen.

Infos dazu finden Sie hier.

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Akutversorgung

Help after sexual violence

Medizinische Hilfe und Spurensicherung nach einer Vergewaltigung mit oder ohne vorheriger Anzeige.

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Suse

Wir stärken Frauen und Mädchen mit Behinderung, die Gewalt erleben oder erlebt haben.

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Termine

Hier finden Sie Termine des Frauen-Notrufs Wetterau e.V. und weitere Termine zu unseren Themen

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News

Wir bedanken uns bei der Krug´schen Stiftung - Spenden für soziale Projekte

Frauennotruf Wetterau

Auch in diesem Jahr durften sich wieder Institutionen aus Nidda über die Zuwendung der Krug’schen Stiftung freuen. Die Diakonie, der Frauennotruf Nidda, die Jugendhilfe Nidda, die Tafel mit Sitz in Nidda und der Dekanatsfrauenausschuss wurden mit Schecks über 500 und 1000 Euro bedacht.
Der Stiftungsvorstand, bestehend aus Bürgermeister Hans-Peter Seum, der Stadtverordnetenvorsteherin Adelheid Spruck und Pfarrerin Hanne Allmansberger, hatte zuvor entschieden, soziale Projekte finanziell zu unterstützen.
Die Stiftung wurde 1763 durch das Testament von Karl Wilhelm Krug zu Nidda gegründet. Mit dem Geld sollen Vereine, Schulen, kirchliche Einrichtungen, besonders des Diakonischen Werkes, städtische Einrichtungen und bedürftige Bürger der Stadt Nidda unterstützt werden. »In Zeiten knapper Kassen ist es besonders wichtig, auf regelmäßige Unterstützung auch aus Stiftungen zurückgreifen zu können«, sagte Bürgermeister Seum bei der Übergabe.
Die eingeladenen Vertreterinnen und Vertreter bedankten sich und gaben einen kurzen Überblick über die Verwendungszwecke.
So wird beim Frauennotruf Nidda die Zuwendung für die Anschaffung von Material verwendet, das für die Präventionsarbeit benötigt wird.
Der Frauenausschuss des Dekanats Büdinger Land ist für die Vernetzung und Förderung der Frauenarbeit der Gemeinden im Dekanat sowie themenspezifische Veranstaltungen zuständig. Mit der Spende soll eine Bank angeschafft werden.
Der Jugendhilfe-Verbund sozialpädagogischer Einrichtungen, die Diakonie sowie der Tafelladen Nidda werden das Geld in ihre laufenden Projekte einfließen lassen.
Kreis-Anzeiger [red Redaktion] – 19.01.2022
Bildunterschrift: Vertreter von fünf Institutionen beziehungsweise Vereinen nehmen einen symbolischen Scheck entgegen.

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Ein Aufruf an Betroffene, sich Hilfe im Krankenhaus zu holen.

Frauennotruf Wetterau

Eine Vergewaltigung ist immer ein Notfall, sowohl für die psychische Gesundheit der Betroffenen, als auch für die körperliche Gesundheit. Viele Betroffene lassen sich jedoch nicht medizinisch versorgen, aus Scham oder Angst, dass über ihren Kopf hinweg Anzeige erstattet oder die Familie informiert wird.
Die medizinische Erstversorgung ist jedoch sehr wichtig, betont Christa Mansky vom Frauen-Notruf Wetterau: »Es besteht die Gefahr von Verletzungen oder einer Schwangerschaft. Zudem sollte abgeklärt werden, ob sexuell übertragbare Krankheiten vorliegen.«
Der Frauen-Notruf koordiniert seit 2015 das Projekt der medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung im Wetteraukreis und bietet betroffenen Frauen psychosoziale Unterstützung und Beratung an. Im Hochwaldkrankenhaus in Bad Nauheim können sich Frauen und Männer (auch Minderjährige) medizinisch versorgen und auf Wunsch die Spuren gerichtsfest sichern lassen. Die Spuren werden anonymisiert für ein Jahr aufbewahrt, sodass sich die Betroffenen nicht sofort für oder gegen eine Strafanzeige entscheiden müssen. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte unterliegen der Schweigepflicht, das heißt, die Polizei wird nicht ohne Einverständnis der Betroffenen informiert.
Bis Anfang Dezember versorgte das Hochwaldkrankenhaus neun Frauen im vergangenen Jahr. Die Betroffenen waren zwischen 15 und 41 Jahren alt, sieben von ihnen entschieden sich für eine Spurensicherung. Bei der Spurensicherung spielt die Zeit eine sehr wichtige Rolle, da die Spuren zum Teil nur wenige Tage nachweisbar sind. Daher sollten sich Betroffene, so schwer es auch fallen mag, zeitnah an das Krankenhaus wenden und auf eine Dusche oder einen Kleidungswechsel möglichst verzichten. »Niemand muss allein ins Krankenhaus gehen, man kann zum Beispiel eine Freundin zur Unterstützung mitnehmen. Wir bieten auch Begleitungen an und können Fragen zum Untersuchungsablauf beantworten«, sagt Christa Mansky.
In den meisten Fällen kannten die Frauen den Täter bereits im Vorfeld und die Vergewaltigung fand überwiegend im privaten Umfeld und nicht im öffentlichen Raum statt. »Die Zahlen belegen, was in der Wissenschaft und Praxis seit Jahren bekannt ist: die Vorstellung vom dunklen Park oder der Unterführung als gefährlichster Ort für eine Frau ist ein Mythos. Natürlich finden auch dort Gewalttaten statt, aber die größte Gefahr besteht im privaten Umfeld der Frauen und Mädchen«, erklärt Christa Mansky.
Ausführliche Informationen sowie alle Kliniken, die an dem Programm teilnehmen, sind hier zu finden: https://www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de/.
Nidda/Region (red). Kreis-Anzeiger, 06.01.2022

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