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News

Spendenlauf gegen Gewalt an Frauen lockt fast 80 Teilnehmer an

Frauennotruf Wetterau

Der erste Spendenlauf zum Orange Day in Friedberg übertraf alle Erwartungen. Fast 80 Läufer setzten ein starkes Zeichen gegen Gewalt.

Unter dem Motto „Gewalt läuft nicht in der Wetterau“ ist erstmals ein Spendenlauf auf die Beine gestellt worden. Die fünfte Auflage der zentralen Veranstaltung zum Orange Day war in Friedberg terminiert, dies in der Mainzer-Tor-Anlage zwischen der Straße „Am Schützenrain“ und dem Goetheplatz.

Dass das Aktionsbündnis mit dieser Idee richtig lag, zeigte die überraschend große Resonanz, mit der die Veranstalterinnen nicht gerechnet hatten. Fast 80 Anmeldungen gab es für den Spendenlauf. Dazu kamen noch einmal fast so viele Besucher, darunter auch ein dreiköpfiges Team des HR mit Reporterin Maike Tschorn, die live für die Fernsehsendung „Hallo Hessen“ berichtete.

„Diese Veranstaltung ist ein sportliches aber auch ein gesellschaftliches Ereignis“, sagte Simone Mertel vom Fachdienst Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises in ihrer Begrüßung.

Besonders erfreut zeigte sich Mertel über die Teilnahme vieler Männer an der Veranstaltung. Mertel: „Haltung hat kein Geschlecht. Wir alle stehen hier für Gleichberechtigung, Sicherheit und Respekt.“ Gekommen waren auch die Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler und Polizeipräsident Torsten Krückemeier (Polizeipräsidium Gießen).

Drei wichtige Hilfsprojekte

„Mit jedem Schritt, den Sie hier laufen, unterstützen Sie drei wichtige Hilfsprojekte“, erklärte Weckler. Es sind dies die Vereine „Frauen helfen Frauen Wetterau“, „Frauen-Notruf Wetterau“ und „Wildwasser Wetterau“.

„Wir alle senden hier ein großartiges Zeichen dafür, dass die Gesellschaft solidarisch zusammensteht“, sagte Polizeipräsident Krückemeier und fügte hinzu: „Die Gesellschaft hat bis heute nicht gelernt, ohne Gewalt auszukommen. Das erleben wir bei der Polizei täglich.“

Krückemeier bedauerte, dass die Zahlen im Bereich „Gewalt gegen Frauen“ erneut gestiegen sind. Nach den kurzen Reden ging es dann auch gleich los. Unter dem Beifall der Zuschauer starteten die Läuferinnen und Läufer auf dem 250 Meter langen Rundkurs, viele – wie gewünscht – in Orange. An der Spitze lief zunächst Birgit Weckler, die allerdings von einer jungen Läuferin schnell überholt wurde.

Nach jeder Runde gab es einen Stempel. Einige Teilnehmer spazierten über den Rundkurs, andere joggten gemütlich. Auch Krückemeier lief mit zwei Polizisten eine Runde. Für jede gedrehte Runde spendeten die Teilnehmer einen von Ihnen oder ihren Sponsoren festgelegten Betrag.

Nach einer Stunde schon 15 Runden

Nach einer knappen Stunde verkündete Moderatorin Germaine Stragies aus Ortenberg, dass die ersten Läuferinnen und Läufer bereits 15 Runden absolviert haben. Während die Teilnehmer des Laufes ihre Runden drehten, herrschte auf der Grünfläche vor dem ehemaligen Postamt reges Treiben.

Zahlreiche Vereine, Gruppen und Organisationen informierten über ihre Arbeit, darunter auch die Polizeidirektion Wetterau. Gekommen waren hier auch André Waldheim, der Schutzmann vor Ort in Friedberg, sowie Mitarbeiter des kreisstädtischen Ordnungsamtes.

Die Wetterauer Landfrauen verteilten orangefarbene Papiertüten mit dem Slogan der hessischen Landfrauen: „Gewalt kommt nicht in die Tüte.“ Mit dabei auf dem Info-Markt vor der Bühne waren Frauenhaus, Frauennotruf und Frauenzentrum, sowie die Service-Clubs „Rotarier“, der Soroptimist-Club und „Inner Wheel“, die mit Kuchen, Waffeln und Kaffee fürs leibliche Wohl sorgten. Auf der Bühne erläuterte Ferda Karatas von „Frauen helfen Frauen“ den geschichtlichen Hintergrund des Orange Day. Simone Mertel informierte über die Arbeit des Fachdienstes, während Anne Hantschel vom Frauennotruf über die Auswirkungen häuslicher Gewalt auf Kinder einging. Das Finale des Bühnenprogramms bestritten Sängerin Rima Savazian und „Sue Revolution“ (Gesang, Gitarre). So ging die wichtige Aktion erfolgreich zu Ende.

Kreis-Anzeiger, 28.11.2025

Zonta Club und Frauen-Notruf setzen Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Frauennotruf Wetterau

Zum Orange Day fand im Lumos-Kino eine Podiumsdiskussion statt, anschließend wurde der Spielfilm „Die Berufung“ gezeigt.

Der Zonta Club Nidda-Oberhessen hat sich auch in diesem Jahr unter dem Motto „Zonta says NO! zu Gewalt gegen Frauen“ am Orange Day beteiligt – dem internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Im Lumos-Kino fand in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau eine Podiumsdiskussion statt, anschließend wurde der Spielfilm „Die Berufung“ gezeigt.

Susanne Ickemann vom Zonta Club freute sich über die große Resonanz. Zahlreiche Menschen kamen ins Kino, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen – leider aus aktuellem Grund. Allein 2024 wurden in Deutschland über 100 Frauen von ihren Partnern getötet.

Der Zonta Club unterstützt den Frauen-Notruf seit vielen Jahren, ebenso die Stadt Nidda. Gleichstellungsbeauftragte Karin Knölcke sorgte für Werbung und Organisation. Auch das Lumos-Kino engagierte sich bereits 2024 am Orange Day mit einem Film. Ickemann dankte allen Kooperationspartnern, Stadträtin Sharon Rieck schloss sich an.

Prominente Gesprächspartnerin

Rieck hatte eine prominente Gesprächspartnerin für die Podiumsdiskussion gewonnen: Dr. Anna Lührmann (Bündnis 90/Die Grünen), Politikwissenschaftlerin, Bundestagsmitglied und Vorsitzende der hessischen Grünen. Sie ist Nidda verbunden, weil ihre Großeltern dort das Modehaus Erk führten. Doch ihr Hauptmotiv war ein anderes: Lührmann setzt sich für Menschenrechte und gegen jede Form von Gewalt an Frauen ein. Sie betonte: „Frauen brauchen die Hälfte der Macht – politisch und gesellschaftlich.“ Als Konsequenz forderte sie mehr strukturelle Unterstützung für Institutionen, die Frauen Schutz bieten, ihnen beim Ausstieg aus einem gewalttätigen Umfeld helfen und ihnen den Weg in ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.

Anne Hantschel vom Frauen-Notruf stellte das Präventionsprojekt „Pepper“ vor, das sich an von Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche richtet und eine wichtige Lücke schließen soll.

Der Film „Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit“ war Lührmanns Wunsch. Er erzählt die Geschichte der US-Juristin Ruth Bader Ginsburg (1933 – 2020), die mit Mut und Klugheit für Geschlechtergerechtigkeit kämpfte und im von Männern dominierten System der amerikanischen Justiz bis zur Richterin am höchsten US-Gericht, dem Supreme Court, aufstieg.

Die Zuschauer erlebten Szenen aus den 1950er Jahren: neun Studentinnen in braven Kostümchen unter vielen Männern an der Harvard-Universität. Bei einem Empfang fragt der Dekan Ginsburg, warum sie einem Mann den Platz an einer Elite-Universität wegnimmt. Wo sie später gewiss mit Temperament und Schärfe geantwortet hätte, antwortet sie ausweichend – sie wolle ihren Mann beim Studium und im Beruf unterstützen. Eine Rolle, die sie tatsächlich übernehmen muss, als er an Hodenkrebs erkrankt.

Die Überlebenschancen scheinen gering. Ginsburg besucht zusätzlich seine Uni-Veranstaltungen, schreibt aus seinen Notizen die Studienarbeiten, um seine Berufschancen zu erhalten. Das Paar hat eine kleine Tochter. Die Szene, in der Ginsburg ihr Baby wiegt und gleichzeitig einen Studientext liest, löste im Kino spürbare Sympathie aus.

Ihr Mann wird wieder gesund, schafft den Studienabschluss, bekommt einen interessanten Job. Ginsburg hingegen, obwohl Jahrgangsbeste, bleibt zunächst arbeitslos. Renommierte Kanzleien stellen Frauen nur als Bürokräfte ein. Trotz aller Hürden bleibt sie ehrgeizig. Schließlich bekommt sie eine Stelle als Dozentin und später als Professorin an einer Universität, sie spezialisiert sich auf „Geschlechtergerechtigkeit und das Gesetz“ und wird zur Pionierin für Gleichstellung.

Gegenseitige Solidarität

Eine Zuschauerin kommentierte nach dem Film: „Hat die Frau ein Glück mit ihrem Mann gehabt!“ – ein treffender Hinweis auf die Partnerschaft in gegenseitiger Solidarität.

Eine spannende Verhandlung vor einem Berufungsgericht kommt ins Bild. Ginsburg vertritt einen Mann, der seine gebrechliche Mutter pflegt und die Kosten für eine Teilzeit-Hilfskraft von der Steuer absetzen will. Frauen würde man das zugestehen, Pflege sei ihre „natürliche“ Aufgabe. Die Gegenseite befürchtet einen „Flächenbrand“ an Gesetzesänderungen: Frauen erhielten dann Zugang zu allen Berufen und Ämtern – und genau so kommt es. Das Anliegen des Mannes ist rechtmäßig, der Flächenbrand tritt ein: Gesetze werden im Sinn der Geschlechtergerechtigkeit geändert – dank Ruth Bader Ginsburg.

Kreis-Anzeiger, 22.11.2025

Spendenlauf in Friedberg

Frauennotruf Wetterau

Anlässlich des Orange Day am 25. November veranstaltet das Aktionsbündnis “Starke Wetterau” einen Spendenlauf in Friedberg!🏃🏽🧡

Wir wollen gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen setzen und über die Auswirkungen von Gewalt auf Kinder aufklären.

Im Wetteraukreis werden jedes Jahr rund 500 Fälle von Gewalt gegen Frauen polizeilich gemeldet, darunter Stalking, Vergewaltigung sowie häusliche Gewalt. Fachleute gehen zudem von einer hohen Dunkelziffer aus.

Kinder sind im Kontext von Häuslicher Gewalt immer mitbetroffen und bedürfen besonderen Schutz. Ebenso werden sie unabhängig davon Opfer jeglicher Gewaltformen.

Unter folgendem Link könnt ihr euch genauer informieren und anmelden: https://wetteraukreis.de/frauenseiten/themen/schutz-vor-gewalt/25-november-tag-gegen-gewalt

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen- egal ob laufen oder nicht!📢🧡

Großes Frauenkino im LUMOS

Frauennotruf Wetterau

Anlässlich des Orange Day findet am 20.11.2025 im Lumos Kino in Nidda eine tolle Veranstaltung statt!🧡📢

Zusammen mit dem Zonta Club Nidda-Oberhessen werden wir im Rahmen des Frauenkinos einen spannenden Film über eine Ikone der Frauenrechte zeigen und in einem anschließenden Gespräch mit Dr. Anna Lührmann, MdB, uns darüber austauschen!🎬🍿

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen sowie einen gemeinsamen Abend und spannenden Austausch!💬

Familienrechtliche Erstberatung am 04. Dezember

Frauennotruf Wetterau

Die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim bietet in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. eine familienrechtliche Erstberatung an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 04. Dezember, von 9.30 bis 12.30 Uhr. Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Alle kommenden Termine finden Sie HIER.

Benefizkonzert am 30. November zu Gunsten des Frauen-Notrufs Wetterau

Frauennotruf Wetterau

Der Lions Club Wetterau lädt am Sonntag, den 30. November, um 17:00 Uhr zum 37. Benefizkonzert unter dem Titel “Bass und Engelsharfe” in die Basilika St. Peter und Paul in Niddatal-Ilbenstadt ein. Auftreten werden am Kontrabass Cristian Braica und an der Harfe Mónica Rincón. Einlass ist ab 16:30 Uhr.

Standardticket: 22 Euro
Vordere Mittelreihen: 29 Euro
Kartenvorverkauf beim Lions Club Wetterau (Mail: Praesident@wetterau.lions.de), beim Ticketshop Friedberg und an der Abendkasse.

Die Einnahmen werden an den Frauen-Notruf Wetterau e. V. gespendet. Herzlichen Dank für diese Unterstützung!

Film und Diskussion am 20. November im Lumos

Frauennotruf Wetterau

Bad Salzhausen (red). Vernetzung gehört zu den Grundprinzipien des Zonta Clubs Nidda-Oberhessen – auch bei der Vorbereitung des diesjährigen Orange Days, dem internationalen Protesttag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Zu einem Arbeitsgespräch luden die Zontians Stadträtin Sharon Rieck sowie Anne Hantschel, Öffentlichkeitsbeauftragte des Frauen-Notrufs Wetterau, ins Kurhaushotel Bad Salzhausen ein.

»Wir freuen uns, dass wir uns wieder im Kurhaushotel treffen können«, sagte Präsidentin Regina Heilmann. »Das Haus ist wieder für Seminare, Übernachtungen und Events geöffnet – und bietet eine gute Arbeitsatmosphäre.«

Engagierte Gesprächspartnerin

Der Beitrag des Zonta Clubs zum Orange Day wurde vom Protesttag am 25. November auf Donnerstag, 20. November, vorverlegt. Ab 18 Uhr begrüßen die Zontians im Lumos-Kino eine engagierte Gesprächspartnerin: Anna Lührmann, Politikwissenschaftlerin, Bundestagsmitglied und Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Hessen (gemeinsam mit Julia Frank).

Lührmann wird ihre Position zu Gewaltschutz und Geschlechtergerechtigkeit darlegen und mit den Gästen ins Gespräch kommen. In ihrer Zusage schrieb sie: »Als Tochter einer Mutter aus Nidda liegt mir die Region besonders am Herzen. Ich möchte Frauen vor Ort stärken, gemeinsam mit Euch Strukturen sichtbar machen und politische Lösungen entwickeln. Denn Gewalt gegen Frauen kann körperlich, psychisch, sexualisiert oder auch strukturell sein. Sie betrifft Frauen unabhängig von Alter und Herkunft. Wichtig ist es, zu ermutigen, Solidaritäts- und Schutzstrukturen anzubieten und Räume für Austausch zu schaffen.«

Um 18.30 Uhr beginnt der Spielfilm »Die Berufung«. Die Filmbiografie porträtiert Ruth Bader Ginsburg (1933 – 2020), eine US-amerikanische Juristin mit polnisch-ukrainischen Wurzeln und Selfmade-Frau. Sie studierte Jura und entwickelte sich zu einer qualifizierten Rechtswissenschaftlerin, zog Kinder groß, setzte sich mit eigenen Erkrankungen und denen in der Familie auseinander. Dennoch schaffte sie es bis zur Richterin am höchsten amerikanischen Gerichtshof, dem Supreme Court, wo sie sich besonders für Frauenrechte engagierte. Nach dem Film schließt sich eine lockere Gesprächsrunde an. Im Anschluss an den Film findet eine offene Gesprächsrunde statt.

Die Mitglieder des Zonta Clubs engagieren sich auf vielfältige Weise gegen Gewalt an Frauen. Gemeinsam mit den Niddaer Bäckereien Rank und Wagner haben sie eine Aktion ins Leben gerufen: Auf allen Brötchentüten steht der Slogan »Gewalt gegen Frauen kommt nicht in die Tüte«.

Kreis-Anzeiger, 08.10.2025

Gemeinsam essen schafft Nähe

Frauennotruf Wetterau

Büdingen (red). Zu einem Interkulturellen Familienbrunch hat das Familienzentrum »Planet Zukunft« gemeinsam mit der Fachstelle Migration des DRK-Kreisverbandes Büdingen und weiteren Trägern des Wetterauer Netzwerkes kürzlich eingeladen. Anlass waren die Interkulturellen Wochen, die jedes Jahr bundesweit stattfinden. Sie zielen darauf ab, Begegnungen zu fördern und Vorurteile abzubauen.

2025 stehen sie unter dem Motto »dabei!«

Büdingens Erste Stadträtin Katja Euler begrüßte die Gäste im Familienzentrum in der Gymnasiumstraße. »Wir leben in Zeiten, in denen gesellschaftliche Spannungen zunehmen. Um dem entgegenzuwirken, wollen wir Orte schaffen, an denen Integration gelebt wird – mit Respekt, Offenheit, gegenseitiger Unterstützung. Aber auch mit Genuss, Spaß und Humor.«

Gute Integrationsarbeit sei kein abstraktes Konstrukt, sondern die Grundlage für ein friedliches Zusammenleben. »Bei diesem Brunch treffen Menschen zusammen, ganz so wie gute Nachbarn es tun. Gemeinsam essen ist ein soziales Ritual. Ich freue mich, wenn diese Veranstaltung kein singuläres Ereignis bleibt«, sagte Euler.

Sie hob hervor, wie wichtig die Netzwerkarbeit der Veranstalterinnen sei. Das DRK, das Familienzentrum, der Frauen-Notruf Wetterau und die Regionalen Dienstleistungen Wetterau/Trockendock leisteten in Büdingen, aber auch darüber hinaus, Wesentliches für die Gemeinwesenarbeit und die Integration von Menschen. Die Erste Stadträtin nutzte die Gelegenheit, die Mitglieder der neu gegründeten Integrationskommission vorzustellen.

Wahres Fest der Esskulturen

Carmen Hobohm, Leiterin des Fachbereichs Migration beim Roten Kreuz, ergänzte: »Was könnte besser zeigen, wie bunt und vielfältig unsere Gesellschaft ist, als ein reich gedeckter Tisch voller Speisen und Gerichte aus aller Welt.« Jedes Rezept erzähle eine Geschichte, jedes Gewürz bringe ein Stück Heimat mit. In der Gemeinschaft entsteht daraus ein Fest der kulturellen Vielfalt.

Auf einer Flipchart hatten die Kinder der Gäste notiert, wo sie geboren wurden – von Litauen über die Ukraine und Deutschland bis nach Spanien und Iran. Gefüllte Weinblätter, Obst, Samosas, Tiramisu sowie süßes und salziges Gebäck warteten darauf, probiert zu werden. »Ein wahres Fest der Esskulturen«, kommentierte Hobohm die kulinarische Vielfalt. Währenddessen malten und bastelten die Kinder an großen Tischen mit herbstbunten Farben. Susanne Peter vom Familienzentrum dankte den Familien, die der Einladung gefolgt waren, und allen Teilnehmenden für die mitgebrachten Speisen. Anne Hantschel vom Frauen-Notruf Wetterau ergänzte, dass alle einen wunderbaren Vormittag miteinander verbracht hätten, weil die Menschen mit Offenheit, Toleranz und Neugier aufeinander zugegangen seien. Dieser Austausch sei das eigentliche Herzstück der Veranstaltung. Julia Minke, RDW, schloss sich dieser Einschätzung an: »Wir haben nicht nur ein Frühstück gefeiert, sondern auch Vielfalt, Begegnung und Zusammenhalt.«

Kreis-Anzeiger, 10.10.2025

Banner Soforthilfe nach Vergewaltigung

Frauennotruf Wetterau

Im ganzen Wetteraukreis hängen Banner von dem Angebot der Soforthilfe nach Vergewaltigung. Der Banner auf dem Foto hängt in Nidda und wurde während dem Oberhessen-Challenge-Lauf fotografiert!📸👀

Weitere Banner sowie Plakate in verschiedenen Größen sind bei uns auf Anfrage erhältlich, um sie im Wetteraukreis zu verbreiten. Helfen Sie uns gerne dabei mehr Aufmerksamkeit für dieses wichtige Angebot zu schaffen!

Das Ziel der Soforthilfe ist die niedrigschwellige medizinische Akutversorgung nach einer Vergewaltigung oder sexualisierter Gewalt. Weitere Infos dazu sind auf unserer Homepage zu finden.

Bei Interesse an den Materialien bitten wir um eine telefonische Kontaktaufnahme oder eine Mail.

Familienrechtliche Erstberatung im Frauen-Notruf

Frauennotruf Wetterau

Die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim bietet in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. eine familienrechtliche Erstberatung an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 23. Oktober, von 9.30 bis 12.30 Uhr. Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Alle kommenden Termine finden Sie HIER.

Oberhessen Challenge Lauf

Frauennotruf Wetterau

Hier sind ein paar kleine Einblicke von unserer Teilnahme am Oberhessen Challenge Lauf vergangene Woche!🏃🗣

Bilder 1,2,3 & 6 von Dominik Bingel.

Interkultureller Familienbrunch am 27. September

Frauennotruf Wetterau

Jede*r ist willkommen!
Der interkulturelle Familienbrunch richtet sich an alle Interessierten, klein und groß, jung und alt. Begegnung und Gemeinschaft stehen im Vordergrund. In entspannter Atmosphäre können bereitgestellte und mitgebrachte Köstlichkeiten verzehrt und Kontakte geknüpft werden. Auch die Kleinen sollen nicht zu kurz kommen: Für Spiel und Spaß der Kinder ist gesorgt. Bei gutem Wetter findet der Brunch draußen statt. Bei Regen ist eine Ausweichmöglichkeit in geschlossene Räumlichkeiten möglich. Geschirr sowie Snacks zum miteinander teilen bitte mitbringen.

Wann? Samstag, 27.09.2025, 10.00 – 14.00 Uhr
Wo: Familienzentrum Planet Zukunft, Gymnasiumstraße 28, 63654 Büdingen

Ausgerichtet von: Planet Zukunft, Frauen-Notruf Wetterau e.V., DRK Büdingen, RDW

Der Interkulturelle Familienbrunch findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Wetteraukreis statt, weitere Informationen und alle Veranstaltungen finden Sie HIER

3. Altenstädter Präventionstag am 21. September

Frauennotruf Wetterau

Am Sonntag, den 21. September, findet von 10:00 bis 16.00 Uhr der 3. Altenstädter Präventionstag unter dem Motto “Das Schweigen brechen. Ja! zum leben sagen” statt.
Wir sind auch in diesem Jahr mit einem Infostand dabei und freuen uns auf zahlreiche Besucher*innen und interessante Gespräche. Neben Infoständen werden auch Fachvorträge zu seelischer Gesundheit, Depression, Burnout und Suizidprävention geboten.

Adresse:
Gelände der Firma Ille Papier-Service GmbH
Industriestraße 25
63674 Altenstadt/Waldsiedlung

1. Büdinger Präventionstag für die ganze Familie

Frauennotruf Wetterau

Am 30. August waren wir in Büdingen auf dem Präventionstag für Familien. Wir waren mit einem Infostand vor Ort, um über unsere Angebote zu informieren. Neben weiteren Redner*innen haben auch wir einen Vortrag gehalten und über K.O.-Tropfen aufgeklärt. Wir freuen uns über die vielen Besucher*innen und bedanken uns für die tolle Organisation einer so wichtigen Veranstaltung!

1. Büdinger Präventionstag

Frauennotruf Wetterau

Am Samstag, dem 30. August, findet in der Willi-Zinkann-Halle in Büdingen der erste Büdinger Präventionstag für Familien statt.

Neben Hüpfburgen und einem Spielmobil für Kinder, gibt es ein vielfältiges Informationsangebot zu diversen Präventionsthemen.

Zwischen digitaler Sicherheit und Brandschutz werden auch wir mit einem Infostand sowie einem Vortrag über KO-Tropfen vor Ort sein.

Der Präventionstag bietet ein abwechslunsgreiches Programm für Familien, welches Vergnügen und Zugang zu Präventionsinformationen vereint.

Wir freuen uns auf viele Besucher*innen!

Weitere Informationen sowie der offizielle Flyer sind Hier zu finden.

Familienrechtliche Erstberatung im Frauen-Notruf

Frauennotruf Wetterau

Die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim bietet in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. eine familienrechtliche Erstberatung an. Der nächste Termin ist am Donnerstag, dem 25. September 2025 von 9.30 bis 12.30 Uhr. Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt. Alle kommenden Termine finden Sie HIER.

1. Wetterauer CSD

Frauennotruf Wetterau

Am Samstag, dem 23. August, findet in Friedberg der erste CSD in der Wetterau statt!

Um 14 Uhr startet der Demozug am Bahnhof und läuft bis zum Elvis-Presley-Platz.
Dort findet von 15:30 Uhr bis 22 Uhr ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm statt.

Wir sowie viele andere Vereine werden dort auch mit einem Infostand vor Ort sein.

Wi freuen uns ein gemeinsames Zeichen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu setzen!

Mehr Infos zu dem Ablauf sowie dem Bühnenprogramm sind auf der Website des CSD Wetterau zu finden.

Staatssekretärin Tanja Eichner besucht den Frauen-Notruf Wetterau e.V.

Frauennotruf Wetterau

Im Rahmen ihrer Sommerreise besuchte Staatssekretärin Tanja Eichner (CDU) das Team vom Frauen-Notruf Wetterau am 15. Juli in Nidda. Anlass des Besuches war die im Juni erfolgte Verleihung des Hessischen Präventionspreises für das Präventionsangebot »Gute Partnerschaft von Anfang an«, mit dem der Frauen-Notruf den 2. Platz belegte.

Die beiden Präventionsfachkräfte Jannina Klein und Julia-Katharina Wintermeyer stellten sodann auch Inhalte und Methoden aus dem Workshop »Gute Partnerschaft von Anfang an« sowie weitere Präventionsangebote vor. Darüber hinaus nahm sich Frau Eichner die Zeit weitere Themen zu besprechen, wie die momentan diskutierte Fußfessel für Täter bei Häuslicher Gewalt nach spanischem Vorbild, bei dem die Frau gewarnt wird, wenn sich der Täter ihr nähert. Auch kritische Punkte wie die Problematik des Umgangsrechts in Fällen Häuslicher Gewalt gegen ein Elternteil und die Umsetzung des “Marburger Modells” wurden offen angesprochen und von Frau Eichner als Arbeitsauftrag nach Wiesbaden mitgenommen.

Foto © Elfriede Maresch, von links: Anne Hantschel, Staatssekretärin Tanja Eichner, Jeanette Stragies, Tina Müller, Sophie Kolb, Jannina Klein und Julia-Katharina Wintermeyer.

Auszeichnung für Frauen-Notruf Wetterau

Frauennotruf Wetterau

Wetteraukreis (red). Hessens Justizminister Christian Heinz hat mit dem Landespräventionsrat die Sieger des 14. hessischen Präventionspreises ausgezeichnet. Unter anderem bekam der Frauen-Notruf Wetterau mit Sitz in Nidda für seine Arbeit unter dem Motto »Gute Partnerschaft von Anfang an« ein Preisgeld in Höhe von 3 000 Euro.

»Ob auf dem Schulhof, im Internet oder in den eigenen vier Wänden – der Einsatz gegen Gewalt in unserer Gesellschaft betrifft so ziemlich alle Facetten des Lebens. Alle zwei Jahre führt uns der hessische Präventionspreis vor Augen, wie stark und vielfältig das Engagement in diesem Bereich ist.« Mit diesen Worten wird der Justizminister in einer Pressemitteilung zitiert. Weiter heißt es: »Hinter allem stehen immer Menschen, die helfen, die sich gegen Ausgrenzung und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Jedes einzelne Projekt stärkt uns und ist ein leuchtendes Vorbild für das Engagement gegen Gewalt in unserer Gesellschaft. Herzlichen Dank für diesen wichtigen Einsatz.«

Der Präventionspreis wurde erstmals am 17. Februar 1997 in Wiesbaden verliehen. Mit dem Preis sollen kriminalpräventive Projekte in Hessen unterstützt werden, die Vorbildfunktion besitzen und von Präventionsgremien zur Bewältigung bei gleichen Problemlagen übernommen werden können. Der Präventionspreis wird alle zwei Jahre vergeben.

In diesem Jahr hat die Sparda-Bank Hessen eG zum fünften Mal in Folge ein Preisgeld zur Verfügung gestellt. 2025 stellt die Bank bereits zum zweiten Mal einen Beitrag in Höhe von 10 000 Euro bereit. Mit dem Preisgeld wird der erste Platz mit 4 000 Euro, der zweite mit 3 000 Euro und die beiden dritten Plätze mit jeweils 1 500 Euro prämiert.

Auszeichnung für den Frauen-Notruf Wetterau. Justizminister und Landespräventionsrat verleihen 14. hessischen Präventionspreis, Kreis-Anzeiger, 03.07.2025

Besuch der AG SPD Frauen Butzbach

Frauennotruf Wetterau

Am 17.06. war die AG SPD Frauen Butzbach bei uns im Notruf zu Besuch!🌞

Neben einem regen Austausch über unsere Arbeit, haben wir auch über das Leben von Frauen in der Politik geredet und inwieweit patriarchale Strukturen auch hier zu tragen kommen.

Wir freuen uns immer wieder über Besuche von anderen Vereinen, Institutionen oder Zusammeschlüssen jeglicher Art, welche einen informativen Autausch fördern!

Wir sind auch in den Sommerferien erreichbar!

Frauennotruf Wetterau

Wir wünschen Allen schöne und erholsame Sommmerferien!

Gewalt wird jedoch auch in den Ferien ausgeübt.

Wenn du Gewalt erfährst oder erfahren hast, kannst du dich auch in den Sommerferien, während unserer regulären Öffnungszeiten, an uns wenden.

Egal unter welchen Umständen – du hast das Recht auf Hilfe.

Rückblick Selbsthilfe-MEILE

Frauennotruf Wetterau

Wir freuen uns, dass es trotz des warmen Wetters so viele Besucher*innen nach Bad Nauheim gezogen hat!🌞

Infostände sind eine tolle Möglichkeit, um niedrigschwellig ins Gespräch zu kommen. Wir haben uns über den entstandenen Austausch sehr gefreut und hoffen dadurch mehr Sichtbarkeit für unsere Arbeit und die Thematik zu erlangen.

Vielen Dank an alle Beteiligten!🙌

Vernetzungstreffen in Berlin

Frauennotruf Wetterau

Im Juni haben wir uns in Berlin mit mehreren Initiativen getroffen, die sich – wie wir – feministisch, intersektional und demokratisch engagieren.

Gemeinsam mit Stiftungsvertreter*innen sprachen wir über die strukturelle und finanzielle Förderung feministischen Engagements.

Gefördert werden die beiteiligten Initiativen durch das L’Echelle-Programm der Fondation CHANEL.

Ein großes Dankeschön an die Fondation CHANEL, betterplacelab, Vaunda e.v.und alle weiteren Beteiligten für die Organisation und Durchführung dieser wichtigen Treffen!🤝📢

Interview Präventionsarbeit

Frauennotruf Wetterau

Unsere beiden Kolleginnen Julia-Katharina Wintermeyer und Jannina Klein wurden von der Jorunalistin Inge Schneider über die Präventionsarbeit des Frauen-Notruf Wetterau e.V. interviewt.📢👩‍👩‍👧‍👦

Das ganze Interview findet ihr HIER.

Foto: Inge Schneider

Selbsthilfe-MEILE

Frauennotruf Wetterau

Wir sind am Samstag, dem 05.07.2025, mit einem Stand auf der Selbsthilfe-MEILE in Bad Nauheim vertreten!

Von 10-15 Uhr stellen rund 60 Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen sowie soziale und ehrenamtliche Einrichtungen aus der Wetterauregion sich und ihre Angebote auf der Parkstraße (Kiespromenade) vor.

Thematisch ist von psychischen und chronischen Erkrankungen, Sucht, Trauer und Pflege bis hin zu sozialen Notlagen ein breites Spektrum vertreten.

Unter dem Motto “Miteinander reden – voneinander lernen” sollen Anlaufstellen sichtbar gemacht werden, damit Betroffene in schwierigen Situationen sich Hilfe suchen können, denn gemeinsam lässt sich alles besser bewältigen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher*innen!