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Stellenangebot

Wir, der Frauen-Notruf Wetterau e. V.
suchen als Fachberatungsstelle für Frauen und Mädchen, die von physischer, psychischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen sind oder waren,
Verstärkung für unser Team
mit der Option der späteren Übernahme von Geschäftsführungsaufgaben.

Ihnen ist es wichtig, mit feministischer Grundhaltung frauenpolitische Arbeit zu leisten. Sie haben den Anspruch, an gesellschaftlichen Veränderungsprozessen mitzuwirken. Dann sind Sie bei uns im Team richtig. Der Fokus Ihrer Arbeit liegt dabei auf Strategieentwicklung und Projektarbeit.

Wir arbeiten mit Projekten im Gewaltschutz von Frauen und Mädchen, und dabei auch mit Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigung und/oder Fluchterfahrung.

Zu Ihren Aufgaben gehören:
◦ Weiterentwicklung, Initiierung und Umsetzung von Projekten und Präventionsangeboten
◦ Vortrags- und Öffentlichkeitsarbeit
◦ aktive Mitarbeit in Netzwerken auf regionaler und überregionaler Ebene

Wir wünschen uns:
◦ Studium in Gender-Studies, Soziologie, Sozial-, Politik- oder Erziehungswissenschaften oder eine gleichwertige Qualifikation
◦ Erfahrung in Konzeptarbeit, strategischem Gestalten, Projektleitung, Öffentlichkeitsarbeit und im Netzwerken
◦ Kenntnisse in der Thematik der häuslichen und sexualisierten Gewalt gegen Frauen
◦ die Fähigkeit zum selbstständigen und strukturierten Arbeiten
◦ Kooperations-, Team-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
◦ Empathiefähigkeit, Flexibilität, Belastbarkeit und Humor
◦ Mobilität mit eigenem PKW

Wir bieten:
◦ interdisziplinäres lebendiges Frauenteam im wertschätzendem Miteinander
◦ vielseitige verantwortungsvolle und spannende Tätigkeiten
◦ selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten
◦ Supervision und Teilnahme an Fortbildungen
◦ Teilzeitstelle, 25 Stunden Wochenarbeitszeit
◦ Bezahlung in Anlehnung an TvöD

Einstellungstermin idealerweise zum 01. April 2019, spätestens zum 01. Juni 2019.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 28. Februar 2019 per E-Mail oder schriftlich:
info@frauennotruf-wetterau.de
Frauen-Notruf Wetterau e. V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda

Wir begrüßen Bewerbungen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, sexueller Identität, Behinderung und/oder körperlicher Einschränkung. Die Räume des Frauen-Notrufes Wetterau e. V. sind leider für Menschen mit einer Gehbehinderung nicht uneingeschränkt zugänglich.

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Wetteraukreis spendet 1600 Euro an drei Wetterauer Frauenvereine

WETTERAUKREIS – Willkommener Geldsegen: Landrat Jan Weckler und die Frauenbeauftragte Kornelia Schäfer haben dem Frauenhaus Wetterau, Wildwasser Wetterau und dem Frauen-Notruf Wetterau jetzt insgesamt 1600 Euro übergeben. Das Geld ist im vergangenen Jahr durch den Verkauf gebrauchter Bücher in der Kreisverwaltung in Friedberg zusammengekommen.
Das Frauenhaus will die Spende in Höhe von 800 Euro in die Verbesserung des Beratungsangebotes stecken. “Wir haben im vergangenen Jahr einen Informationsflyer in sechs Sprachen veröffentlicht, jetzt soll noch einer in leichter Sprache hinzukommen”, sagte Ilona Geupel. Christa Mansky vom Frauen-Notruf, der 400 Euro erhielt, kündigte ebenfalls an, dass neue Infoflyer gedruckt würden. Brigitte Otto-Braun von Wildwasser will die 400 Euro nutzen, um Material für die Kindertherapie zu kaufen und die Technik zu verbessern.

Im Foyer des Kreishauses am Friedberger Europaplatz stehen ein kleines Regal und eine kleine Kasse. “Seit 2011 können Beschäftigte der Kreisverwaltung, aber auch Bürger Werke aus ihrem Bücherschrank abgeben, die dann für einen Euro pro Taschenbuch und zwei Euro pro gebundenem Buch weitergegeben werden”, erklärt Schäfer. Insgesamt seien so schon mehr als 12 000 Euro für einen guten Zweck zusammengekommen. Im Regal gibt es so ziemlich alles, was der Buchmarkt bereithält. Vor allem Krimis werden abgegeben, aber auch Ratgeber zu allen möglichen Themen, Kochbücher, historische Romane, Fantasy- und Liebesromane sowie Kinderbücher gehen gut. “Die Klassiker, aber auch inhaltsschwere Werke gehen nicht so gut. Das muss man klar sagen. Wenn sie eine Weile im Regal gelegen haben, nehmen wir sie auch raus. Schließlich wollen wir ein Angebot haben, das den Besuchern des Kreishauses gefällt”, sagt Schäfer. Wer gut erhaltene und möglichst aktuelle Bücher spenden möchte, kann sich unter der Rufnummer 06031/835301 an den Fachdienst Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises wenden.

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Nur so ist die gute Sache möglich

Über eine Spende freuten sich (v.l.) Pfarrer Eduard Scheld, Pfarrer i.R. Robert Cachandt, (Hannelore Bayer), Christa Mansky, Reiner Mühlhaus und Thomas Limberg

Zum Neujahrsempfang hatte der Landfrauenverein ins Pfarrheim St. Bardo eingeladen. Auf dem Programm stand die Übergabe der Spenden aus dem zurückliegenden Jahr, ein Rückblick auf die Aktivitäten der Landfrauen sowie die Ehrung langjähriger Mitglieder.

In ihrer Ansprache zeigte die Vorsitzende Hannelore Bayer, wie die karitativen Ziele erreicht werden konnten. In ihrer Ansprache dankte sie den Strickerinnen für die zahlreichen Strümpfe, Mützen und Stulpen, den Bastlerinnen, die Weihnachts- und Geburtstagskarten fertigen und mit feinen Stickereien versehen, den Plätzchen-Bäckerinnen und den Spenderinnen von Gelees und Marmeladen.
Zusätzlich seien auch die Kuchenbäckerinnen des Vereins und helfende Hände beim Auf und Abbau erforderlich. Eine zentrale Rolle ist seit Jahren der Ernteerfolg der heimischen Zwetschenbäumen. Ohne die Zwetschgenernte sei es nicht möglich, dass die Helferinnen den begehrten Zwetschgenhonig kochen können, der die Hauptattraktion der Weihnachtsbasars ist.
Ebenso wichtig seien auch die Käufer beim Basar und auf dem Weihnachtsmarkt, ohne die die Arbeit vergeblich wäre und nur so der Gewinn für die gute Sache möglich ist. Hierfür gab es anhaltenden Applaus.
Anschließend wurden die langjährigen Mitglieder geehrt: Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Karin Kühnl, Marianne Hörmann, Walburga Hildebrand und Magdalena Weil mit Blumen, einem bestickten Handtuch und einer Urkunde ausgezeichnet.
Mit einer Spende bedacht wurde die katholische Kirchengemeinde, die Wetterauer Werkstätten, das Hospiz Samaria, der Frauennotruf, der »Wünschewagen« des ASB und die freiwillige Feuerwehr Oppershofen.
Hausherr Pfarrer Eduard Scheld war dann der erste, der eine Spende der Landfrauen entgegen nehmen konnte. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe Wetterau, Reiner Mühlhaus, war als Vertreter des Elternvereins zur Betreuung behinderter Kinder nach Oppershofen gekommen und berichtetet von den Schwerpunkten des Elternvereins.

Kostenlose Online-Beratung

Über die Bedeutung der Arbeit im Hospiz informierte dann Pfarrer i.R. Robert Cachandt. Unter der Überschrift »Ja sagen zum Leben – bis zuletzt« soll im Haus Samaria in Gießen ein menschwürdigen Sterben ermöglicht werden. Eine solche Möglichkeit soll auch in der Wetterau zusätzlich geschaffen werden. Vom Frauennotruf kam Christa Mansky ins Pfarrheim. Modern aufgestellt ist der Frauennotruf auch durch eine anonyme, vertrauliche und kostenlose Online-Beratung unter www.frauennotruf-wetterau.de. Wichtig ist auch, dass Frauen mit einer Behinderung hier Unterstützung bei Übergriffen finden können. Über die Arbeit des »Wunschwagens« des ASB berichtete Thomas Limberg. Mit dem »Wünschewagen« erfüllt der Arbeiter-Samariter-Bund oft auch letzte Wünsche.
Nachdem die Spenden übergeben waren, aßen die Landfrauen und ihre Gäste gemeinsam Mittag.

Wetterauer Zeitung, 16.01.2019

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Familienrechtliche Erstberatung am 03.01.2019

Am Donnerstag, den 03.01.2019, bietet die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. von 10.oo bis 13.oo Uhr eine familienrechtliche Erstberatung an. Es können rechtliche Fragen zu den Themen. Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e. V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

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Verein Jimbala erhält Sozialpreis des Wetteraukreises / Belobigung für Büdinger Frauenaktivistin Ursula Seipel

Bild: Zusammen mit der Ersten Kreisbeigeordneten Stephanie Becker-Bösch (links) überreichte Landrat Jan Weckler (rechts) die Urkunden und Preise an Gerd Stüwe vom Verein Jimbala und Christa Mansky, in Vertretung für die erkrankte Ursula Seipel. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Den Preis haben die Bewohner des Friedberger Karl-Wagner-Hauses aus Holz hergestellt.

SOZIALPREIS – Wetteraukreis ehrt „Kinderfarm“-Verein / Belobigung für Frauenaktivistin Ursula Seipel

WETTERAUKREIS (pdw). In einer Festveranstaltung am Montag wurde die Kinderfarm Jimbala Friedberg mit dem Wetterauer Sozialpreis ausgezeichnet. Die Frauenaktivistin Ursula Seipel erhielt eine Belobigung.
Der Verein Kinderfarm Jimbala hat den mit 2000 Euro dotierten Wetterauer Sozialpreis erhalten. Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch lobte die Arbeit des Vereins, der mit zwei Sozialarbeitern und vielen ehrenamtlichen Helfern den Aktivspielplatz in Friedberg betreibt.
„Jimbala hat sich als soziale Einrichtung in Friedberg unverzichtbar gemacht. Gerade die Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren aus der Altstadt, die aus ganz unterschiedlichen Elternhäusern kommen, finden hier einen Platz, wo sie unterstützt und bestärkt werden“, so Becker-Bösch.
„Jimabala“, sagte die Wetterauer Sozialdezernentin, „ist ein Vorbild für andere!“ Eine Anregung, die auch Büdingens Stadtrat Edgar Stürtz aufnahm, der in seinem Grußwort eine Einrichtung wie Jimbala auch für Büdingen wünschte. Für Friedberg sprach Stadtrat Markus Fenske, der selbst als Kind bei den Ferienspielen dabei war und sich eine Einrichtung wie Jimbala gewünscht hätte.
Der Frauenaktivistin Seipel wurde eine Belobigung ausgesprochen. Sie ist seit mehr als drei Jahrzehnten frauenpolitisch aktiv. Ob im Frauenzentrum oder im Frauenhaus, bei Frauen-Notruf Wetterau, bei FAB oder bei Wildwasser Wetterau, überall war Seipel eine wichtige Unterstützerin.
Christa Mansky nahm in Vertretung der erkrankten Seipel die Belobigung entgegen und erläuterte in einer Talkrunde gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vereins Jimbala, Gerd Stüwe, die jeweilige Arbeit.
„X10derness“ die Musikband des Berufsbildungswerkes Südhessen hat die Veranstaltung stimmungsvoll umrahmt.

Butzbacher Zeitung, 14.12.2018

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