News

Familienrechtliche Erstberatung am 03.01.2019

Am Donnerstag, den 03.01.2019, bietet die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. von 10.oo bis 13.oo Uhr eine familienrechtliche Erstberatung an. Es können rechtliche Fragen zu den Themen. Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden. Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e. V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Weiterlesen

Verein Jimbala erhält Sozialpreis des Wetteraukreises / Belobigung für Büdinger Frauenaktivistin Ursula Seipel

Bild: Zusammen mit der Ersten Kreisbeigeordneten Stephanie Becker-Bösch (links) überreichte Landrat Jan Weckler (rechts) die Urkunden und Preise an Gerd Stüwe vom Verein Jimbala und Christa Mansky, in Vertretung für die erkrankte Ursula Seipel. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Den Preis haben die Bewohner des Friedberger Karl-Wagner-Hauses aus Holz hergestellt.

SOZIALPREIS – Wetteraukreis ehrt „Kinderfarm“-Verein / Belobigung für Frauenaktivistin Ursula Seipel

WETTERAUKREIS (pdw). In einer Festveranstaltung am Montag wurde die Kinderfarm Jimbala Friedberg mit dem Wetterauer Sozialpreis ausgezeichnet. Die Frauenaktivistin Ursula Seipel erhielt eine Belobigung.
Der Verein Kinderfarm Jimbala hat den mit 2000 Euro dotierten Wetterauer Sozialpreis erhalten. Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch lobte die Arbeit des Vereins, der mit zwei Sozialarbeitern und vielen ehrenamtlichen Helfern den Aktivspielplatz in Friedberg betreibt.
„Jimbala hat sich als soziale Einrichtung in Friedberg unverzichtbar gemacht. Gerade die Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren aus der Altstadt, die aus ganz unterschiedlichen Elternhäusern kommen, finden hier einen Platz, wo sie unterstützt und bestärkt werden“, so Becker-Bösch.
„Jimabala“, sagte die Wetterauer Sozialdezernentin, „ist ein Vorbild für andere!“ Eine Anregung, die auch Büdingens Stadtrat Edgar Stürtz aufnahm, der in seinem Grußwort eine Einrichtung wie Jimbala auch für Büdingen wünschte. Für Friedberg sprach Stadtrat Markus Fenske, der selbst als Kind bei den Ferienspielen dabei war und sich eine Einrichtung wie Jimbala gewünscht hätte.
Der Frauenaktivistin Seipel wurde eine Belobigung ausgesprochen. Sie ist seit mehr als drei Jahrzehnten frauenpolitisch aktiv. Ob im Frauenzentrum oder im Frauenhaus, bei Frauen-Notruf Wetterau, bei FAB oder bei Wildwasser Wetterau, überall war Seipel eine wichtige Unterstützerin.
Christa Mansky nahm in Vertretung der erkrankten Seipel die Belobigung entgegen und erläuterte in einer Talkrunde gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vereins Jimbala, Gerd Stüwe, die jeweilige Arbeit.
„X10derness“ die Musikband des Berufsbildungswerkes Südhessen hat die Veranstaltung stimmungsvoll umrahmt.

Butzbacher Zeitung, 14.12.2018

Weiterlesen

Familienrechtliche Erstberatung im Frauen-Notruf Wetterau e.V.

Am Donnerstag, den 06.12.2018, bietet die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. von 10.oo bis 13.oo Uhr eine familienrechtliche Erstberatung an.
Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden.
Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de
Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e. V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

Weiterlesen

Fachtag "Heartbeat" - sexuelle Gewalt unter Jugendlichen - 29.11.2018

Die erste Verliebtheit/Liebe im Teenageralter prägt für das weitere Leben. Leider sind die ersten Flirts und Liebesbeziehungen nicht immer schön. Fachleute aus der Jugendarbeit, Lehrerinnen und Lehrer berichten von zunehmenden Grenzverletzungen und sexueller Gewalt unter Jugendlichen. Eine aktuelle Studie der Phillipps-Universität Marburg bestätigt diesen Eindruck. Die Rede ist von Beleidigungen oder Lästern in Gruppenchats, Eifersucht und Kontrolle durch den Freund oder die Freundin, das Weiterschicken von Nacktbildern bis hin zu sexueller Nötigung und körperlicher Gewalt, wie Schlagen, Schubsen, Treten usw.

Präventionsangebote und Schutzkonzepte in der Jugendarbeit beschäftigten sich bisher vor allem mit sexualisierten Gewalttaten, die von Erwachsenen ausgeübt werden. Aktuelle Studien wie die SPEAK! – Studie zeigen, dass Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe aber besonders häufig unter Gleichaltrigen stattfinden.

Der Fachtag HEARTBEAT beschäftigt sich mit den Fragen:

• wie das Problem der sexualisierten Peer-Gewalt einzuordnen ist. Welche sexuellen Gewalterfahrungen machen Jungen und Mädchen im Umgang mit Gleichaltrigen und welche Rolle spielt das Geschlechterverhältnis? Wie bestimmen Jugendliche Grenzen und Grenzüberschreitungen? (SPEAK-Studie)

• was pädagogische Fachkräfte tun können, um eine Kultur des Hinsehens und der Aufmerksamkeit zu entwickeln und die Sicherheit und das Wohlergehen aller Jugendlichen zu gewährleisten

• wie es gelingt, die Sichtweisen Jugendlicher zu Sexualität und Grenzverletzungen einzubeziehen

• welche kreativen Möglichkeiten es gibt, junge Menschen darin zu bestärken ihre eigenen Grenzen und Grenzverletzungen zu erkennen und klar zu benennen

Beim Fachtag “Heartbeat” sind Mitarbeiterinnen aus den Jugendeinrichtungen, der Schulsozialrbeit sowie Lehrerinnen und Lehrer herzlich eingeladen, mehr über aktuelle Forschungsergebnisse und erste Präventionsansätze zu erfahren bzw. in Workshops selbst auszuprobieren. Das Wetterauer Präventionsprojekt “Heartbeat”, bei dem sich Jugendliche im Rahmen von Kunst-Workshops (Tanzen, Theater, Malen) kreativ mit Ihren Gefühlen, Werten und Einstellungen in Bezug auf Liebe und Partnerschaft auseinandergesetzt haben, wird mit einer kleinen Filmpräsentation vorgestellt.

Bitte beachten Sie den Anmeldeschluss: 20.11.2018.

Fachtag “Heartbeat” – Umgang mit sexueller Gewalt und Grenzverletzungen unter Jugendlichen
am 29. November von 9 – 15 Uhr
im Kreishaus, Plenarsaal in Friedberg
Mehr Infos bekommen Sie bei: Fachdienst Frauen und Chancengleichheit – Claudia Taphorn und Sarah Parrish, Tel. 06031/83 5301
sarah.parrish@wetteraukreis.de
claudia.taphorn@wetteraukreis.de

Weiterlesen

Vernissage der Ausstellung "Kunst zu Gewalt gegen Frauen" in Büdingen

Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch (5. von li.) mit den Künstlerinnen und dem Künstler

Der Frauen-Notruf Wetterau e.V. blickt auf sein 30-jähriges Bestehen zurück. Zu diesem Anlass hatte der Verein vor einem Jahr Künstlerinnen und Künstler aufgerufen, das Thema Gewalt gegen Frauen kreativ umzusetzen. Das Echo war größer als erwartet, es entstand eine Fülle an Bildern, Skulpturen und Installationen, die nach Friedberg nun auch in Büdingen zu sehen ist. Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch hat die Ausstellung in der Kreisverwaltung in Büdingen eröffnet.
Die Bilder, Skulpturen und Installationen, die aus der Beschäftigung mit dem Thema Gewalt gegen Frauen entstanden, erzeugen beim Betrachter Betroffenheit. Sie drücken Wut, Bestürzung und Trauer aber auch Hoffnung und Rückkehr ins Leben aus. Die Ausstellung will auf das vielfach noch tabuisierte Thema aufmerksam machen und dafür sensibilisieren.
„Sie haben Pionierarbeit für uns Frauen geleistet“, bedankte sich Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch bei den anwesenden Mitarbeiterinnen und Vorstandsfrauen des Frauen-Notruf. „Noch in den 1950er und 1960er Jahren war es in der medialen Berichterstattung grundsätzlich die Frau, die an einem Übergriff schuld war. Sie war zu aufreizend gekleidet, zu freizügig, hieß es oft. Dass sich diese Sichtweise immerhin schon ein Stück verändert hat ist vielen aktiven Frauen zu verdanken.“ Kein Grund zum Jubel, denn die Sozialdezernentin wies auf die hohe Dunkelziffer der nicht angezeigten Gewaltfälle hin. „Na ja, das wird schon, er hat sich ja entschuldigt“, dies sei von Frauen auch heute noch immer wieder zu hören. „Wir dürfen nicht nachlassen in unserem Engagement. Unsere Töchter und Enkeltöchter sollen frei darüber reden und auch den Täter, der sie verletzt hat, benennen können.“ Sie versprach, gemeinsam mit dem Frauen-Notruf an der Seite der Frauen und mit Frauen weiter für deren Rechte einzustehen.
Renate Fleischer-Neumann, eine der drei Vorstandsfrauen, warf in ihrer Begrüßung einen Blick zurück auf die Anfänge des Frauen-Notruf, den großen privaten Einsatz, der vom Verein geleistet wurde, die Diskriminierung und Anfeindungen.
Die Ausstellung Kunst zu Gewalt gegen Frauen wird bis 16. November in der Kreisverwaltung in Büdingen, Berliner Straße 31 zu sehen sein.

Foto und Text: Wetteraukreis

Weiterlesen