Nur so ist die gute Sache möglich

Über eine Spende freuten sich (v.l.) Pfarrer Eduard Scheld, Pfarrer i.R. Robert Cachandt, (Hannelore Bayer), Christa Mansky, Reiner Mühlhaus und Thomas Limberg

Zum Neujahrsempfang hatte der Landfrauenverein ins Pfarrheim St. Bardo eingeladen. Auf dem Programm stand die Übergabe der Spenden aus dem zurückliegenden Jahr, ein Rückblick auf die Aktivitäten der Landfrauen sowie die Ehrung langjähriger Mitglieder.

In ihrer Ansprache zeigte die Vorsitzende Hannelore Bayer, wie die karitativen Ziele erreicht werden konnten. In ihrer Ansprache dankte sie den Strickerinnen für die zahlreichen Strümpfe, Mützen und Stulpen, den Bastlerinnen, die Weihnachts- und Geburtstagskarten fertigen und mit feinen Stickereien versehen, den Plätzchen-Bäckerinnen und den Spenderinnen von Gelees und Marmeladen.
Zusätzlich seien auch die Kuchenbäckerinnen des Vereins und helfende Hände beim Auf und Abbau erforderlich. Eine zentrale Rolle ist seit Jahren der Ernteerfolg der heimischen Zwetschenbäumen. Ohne die Zwetschgenernte sei es nicht möglich, dass die Helferinnen den begehrten Zwetschgenhonig kochen können, der die Hauptattraktion der Weihnachtsbasars ist.
Ebenso wichtig seien auch die Käufer beim Basar und auf dem Weihnachtsmarkt, ohne die die Arbeit vergeblich wäre und nur so der Gewinn für die gute Sache möglich ist. Hierfür gab es anhaltenden Applaus.
Anschließend wurden die langjährigen Mitglieder geehrt: Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Karin Kühnl, Marianne Hörmann, Walburga Hildebrand und Magdalena Weil mit Blumen, einem bestickten Handtuch und einer Urkunde ausgezeichnet.
Mit einer Spende bedacht wurde die katholische Kirchengemeinde, die Wetterauer Werkstätten, das Hospiz Samaria, der Frauennotruf, der »Wünschewagen« des ASB und die freiwillige Feuerwehr Oppershofen.
Hausherr Pfarrer Eduard Scheld war dann der erste, der eine Spende der Landfrauen entgegen nehmen konnte. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe Wetterau, Reiner Mühlhaus, war als Vertreter des Elternvereins zur Betreuung behinderter Kinder nach Oppershofen gekommen und berichtetet von den Schwerpunkten des Elternvereins.

Kostenlose Online-Beratung

Über die Bedeutung der Arbeit im Hospiz informierte dann Pfarrer i.R. Robert Cachandt. Unter der Überschrift »Ja sagen zum Leben – bis zuletzt« soll im Haus Samaria in Gießen ein menschwürdigen Sterben ermöglicht werden. Eine solche Möglichkeit soll auch in der Wetterau zusätzlich geschaffen werden. Vom Frauennotruf kam Christa Mansky ins Pfarrheim. Modern aufgestellt ist der Frauennotruf auch durch eine anonyme, vertrauliche und kostenlose Online-Beratung unter www.frauennotruf-wetterau.de. Wichtig ist auch, dass Frauen mit einer Behinderung hier Unterstützung bei Übergriffen finden können. Über die Arbeit des »Wunschwagens« des ASB berichtete Thomas Limberg. Mit dem »Wünschewagen« erfüllt der Arbeiter-Samariter-Bund oft auch letzte Wünsche.
Nachdem die Spenden übergeben waren, aßen die Landfrauen und ihre Gäste gemeinsam Mittag.

Wetterauer Zeitung, 16.01.2019