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Familienrechtliche Erstberatung im Frauen-Notruf Wetterau e.V.

Am Donnerstag, den 06.12.2018, bietet die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. von 10.oo bis 13.oo Uhr eine familienrechtliche Erstberatung an.
Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden.
Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de
Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e. V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

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Fachtag "Heartbeat" - sexuelle Gewalt unter Jugendlichen - 29.11.2018

Die erste Verliebtheit/Liebe im Teenageralter prägt für das weitere Leben. Leider sind die ersten Flirts und Liebesbeziehungen nicht immer schön. Fachleute aus der Jugendarbeit, Lehrerinnen und Lehrer berichten von zunehmenden Grenzverletzungen und sexueller Gewalt unter Jugendlichen. Eine aktuelle Studie der Phillipps-Universität Marburg bestätigt diesen Eindruck. Die Rede ist von Beleidigungen oder Lästern in Gruppenchats, Eifersucht und Kontrolle durch den Freund oder die Freundin, das Weiterschicken von Nacktbildern bis hin zu sexueller Nötigung und körperlicher Gewalt, wie Schlagen, Schubsen, Treten usw.

Präventionsangebote und Schutzkonzepte in der Jugendarbeit beschäftigten sich bisher vor allem mit sexualisierten Gewalttaten, die von Erwachsenen ausgeübt werden. Aktuelle Studien wie die SPEAK! – Studie zeigen, dass Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe aber besonders häufig unter Gleichaltrigen stattfinden.

Der Fachtag HEARTBEAT beschäftigt sich mit den Fragen:

• wie das Problem der sexualisierten Peer-Gewalt einzuordnen ist. Welche sexuellen Gewalterfahrungen machen Jungen und Mädchen im Umgang mit Gleichaltrigen und welche Rolle spielt das Geschlechterverhältnis? Wie bestimmen Jugendliche Grenzen und Grenzüberschreitungen? (SPEAK-Studie)

• was pädagogische Fachkräfte tun können, um eine Kultur des Hinsehens und der Aufmerksamkeit zu entwickeln und die Sicherheit und das Wohlergehen aller Jugendlichen zu gewährleisten

• wie es gelingt, die Sichtweisen Jugendlicher zu Sexualität und Grenzverletzungen einzubeziehen

• welche kreativen Möglichkeiten es gibt, junge Menschen darin zu bestärken ihre eigenen Grenzen und Grenzverletzungen zu erkennen und klar zu benennen

Beim Fachtag “Heartbeat” sind Mitarbeiterinnen aus den Jugendeinrichtungen, der Schulsozialrbeit sowie Lehrerinnen und Lehrer herzlich eingeladen, mehr über aktuelle Forschungsergebnisse und erste Präventionsansätze zu erfahren bzw. in Workshops selbst auszuprobieren. Das Wetterauer Präventionsprojekt “Heartbeat”, bei dem sich Jugendliche im Rahmen von Kunst-Workshops (Tanzen, Theater, Malen) kreativ mit Ihren Gefühlen, Werten und Einstellungen in Bezug auf Liebe und Partnerschaft auseinandergesetzt haben, wird mit einer kleinen Filmpräsentation vorgestellt.

Bitte beachten Sie den Anmeldeschluss: 20.11.2018.

Fachtag “Heartbeat” – Umgang mit sexueller Gewalt und Grenzverletzungen unter Jugendlichen
am 29. November von 9 – 15 Uhr
im Kreishaus, Plenarsaal in Friedberg
Mehr Infos bekommen Sie bei: Fachdienst Frauen und Chancengleichheit – Claudia Taphorn und Sarah Parrish, Tel. 06031/83 5301
sarah.parrish@wetteraukreis.de
claudia.taphorn@wetteraukreis.de

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Vernissage der Ausstellung "Kunst zu Gewalt gegen Frauen" in Büdingen

Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch (5. von li.) mit den Künstlerinnen und dem Künstler

Der Frauen-Notruf Wetterau e.V. blickt auf sein 30-jähriges Bestehen zurück. Zu diesem Anlass hatte der Verein vor einem Jahr Künstlerinnen und Künstler aufgerufen, das Thema Gewalt gegen Frauen kreativ umzusetzen. Das Echo war größer als erwartet, es entstand eine Fülle an Bildern, Skulpturen und Installationen, die nach Friedberg nun auch in Büdingen zu sehen ist. Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch hat die Ausstellung in der Kreisverwaltung in Büdingen eröffnet.
Die Bilder, Skulpturen und Installationen, die aus der Beschäftigung mit dem Thema Gewalt gegen Frauen entstanden, erzeugen beim Betrachter Betroffenheit. Sie drücken Wut, Bestürzung und Trauer aber auch Hoffnung und Rückkehr ins Leben aus. Die Ausstellung will auf das vielfach noch tabuisierte Thema aufmerksam machen und dafür sensibilisieren.
„Sie haben Pionierarbeit für uns Frauen geleistet“, bedankte sich Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch bei den anwesenden Mitarbeiterinnen und Vorstandsfrauen des Frauen-Notruf. „Noch in den 1950er und 1960er Jahren war es in der medialen Berichterstattung grundsätzlich die Frau, die an einem Übergriff schuld war. Sie war zu aufreizend gekleidet, zu freizügig, hieß es oft. Dass sich diese Sichtweise immerhin schon ein Stück verändert hat ist vielen aktiven Frauen zu verdanken.“ Kein Grund zum Jubel, denn die Sozialdezernentin wies auf die hohe Dunkelziffer der nicht angezeigten Gewaltfälle hin. „Na ja, das wird schon, er hat sich ja entschuldigt“, dies sei von Frauen auch heute noch immer wieder zu hören. „Wir dürfen nicht nachlassen in unserem Engagement. Unsere Töchter und Enkeltöchter sollen frei darüber reden und auch den Täter, der sie verletzt hat, benennen können.“ Sie versprach, gemeinsam mit dem Frauen-Notruf an der Seite der Frauen und mit Frauen weiter für deren Rechte einzustehen.
Renate Fleischer-Neumann, eine der drei Vorstandsfrauen, warf in ihrer Begrüßung einen Blick zurück auf die Anfänge des Frauen-Notruf, den großen privaten Einsatz, der vom Verein geleistet wurde, die Diskriminierung und Anfeindungen.
Die Ausstellung Kunst zu Gewalt gegen Frauen wird bis 16. November in der Kreisverwaltung in Büdingen, Berliner Straße 31 zu sehen sein.

Foto und Text: Wetteraukreis

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Ausstellung "Kunst zu Gewalt gegen Frauen" in Büdingen

Vernissage am 16.10.2018 – 18.oo Uhr

Die zu unserem 30-jährigen Jubiläum stattfindende Ausstellung „Kunst zu Gewalt gegen Frauen“, bei der elf Künstlerinnen und ein Künstler aus der Region ihre Werke zeigen, ist nach erfolgreichen Wochen von Friedberg nach Büdingen gezogen.

Am Dienstag, 16. Oktober 2018, 18 Uhr wird die Ausstellung mit einer Vernissage im ehemaligen Landratsamt Büdingen, Berliner Str. 31, eröffnet.

Die Ausstellung kann anschließend bis zum 16. November 2018 besichtigt werden. Die Öffnungszeiten sind montags bis mittwochs von 7:30-12:30 Uhr und 13:30-16:00 Uhr, donnerstags von 07:30-12:30 und 13:30-18:00 Uhr sowie freitags von 7:30-12:30 Uhr. Der Eintritt ist für alle Besucher*innen kostenfrei. Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog mit Informationen zum Frauen-Notruf Wetterau e.V. und den ausstellenden Künstler*innen. Der Katalog ist im Rahmen der Ausstellung gegen eine Spende erhältlich.

Der Frauen-Notruf Wetterau lädt alle Interessierten herzlich zu der Vernissage am kommenden Dienstag und zu einem Besuch der facettenreichen Ausstellung „Kunst zu Gewalt gegen Frauen“ ein.
Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!

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Selbsthilfegruppe / Gesprächskreis "Das Alter. Frauengruppe ü65" am 01.10.2018 von 16 - 18 Uhr

Ja, wir werden immer älter. Aber es hat sich auch in den letzten Jahren viel geändert. Mit dem demografischen Wandel nehmen ebenso Grenzsituationen, wie chronische Krankheiten, Pflegebedürftigkeit oder Demenz zu. Welches Bild vom „Altern“ habe ich? Das Alter verdient eine neue Betrachtung und Möglichkeiten der Sinnhaftigkeit.
Aber sehen wir das Älterwerden positiv, denn wie ich damit umgehe, liegt meist in meinen Händen. Unsere Gesellschaft bietet heute eine Vielfalt von Altersbildern und Möglichkeiten neue Rollen und Aufgaben auszuprobieren. An dem was uns möglich sein kann und dem was ich selbst will, kann ich lernen, mich zu orientieren.
Einschneidende Veränderungen im Alter ergeben sich durch die familiären Verhältnisse oder den sozialen Rollen, die ich in meinem Leben einnehme.
Ebenso bedeutend ist der Übergang von beruflicher zur nachberuflicher Lebenszeit, der nicht selten zu Problemen führen kann. Das Loslassen von beruflichen Fähigkeiten, das Fehlen von Aufgaben und Zielen kann dann belastend sein.
Dies muss aber nicht sein. Ziel eines positiven oder auch neuen Bildes vom Alter könnten vielfältige Orientierungshilfen vermitteln. Was ist mir heute wichtig, welche Aufgaben könnte ich übernehmen, was passt zu mir? All diesen Fragen könnten wir eine Bedeutung verleihen und gemeinsam auf Spurensuche gehen.
Mit Humor, Mut und innerer Achtsamkeit sich selbst ernst nehmen, als Ausdruck von Lebensfreude und eigener Lebensgestaltung.
In einer Selbsthilfe/Gesprächsgruppe könnten wir uns Mut machen, miteinander reden und uns austauschen. Wir könnten aus der gewohnten Routine des „Grübelns“ oder auch „Jammerns“ ausbrechen und andere Wege gehen.
Die Gruppe trifft sich jeden ersten Montag im Monat von 16:00 – 18:00 Uhr in den Räumen des Frauen-Notrufes Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9 in 63667 Nidda. Anmeldungen nimmt Diplom-Sozialwirtin Waltraud Merz unter der Telefonnummer 06043-950580 entgegen.

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