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Familienrechtliche Erstberatung am 6. März 2020

Am Freitag – 06. März 2020 – bietet die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. von 10.oo bis 13.oo Uhr eine familienrechtliche Erstberatung an.

Es können rechtliche Fragen zu den Themen Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden.

Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de
Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

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Familienrechtliche Erstberatung im Frauen-Notruf Wetterau e. V.

Am Donnerstag – 06. Februar 2020 – bietet die Rechtsanwältin Fabienne Metz aus Bad Nauheim in Kooperation mit dem Frauen-Notruf Wetterau e. V. von 10.oo bis 12.3o Uhr eine familienrechtliche Erstberatung an.

Es können rechtliche Fragen zu den Themen. Scheidung, Unterhalt, elterliche Sorge oder Maßnahmen nach dem Gewaltschutzgesetz besprochen werden. Es kann geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden, und erste Hilfestellungen können in diesem Gespräch erarbeitet werden.

Um einen Termin zu vereinbaren, bittet der Frauen-Notruf Wetterau um vorherige Anmeldung per Tel.: 06043 4471 oder per Mail: info@frauennotruf-wetterau.de
Die juristische Erstberatung kostet € 10,- und findet im Frauen-Notruf Wetterau e.V., Hinter dem Brauhaus 9, 63667 Nidda statt.

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Jahreswechsel

Ein neues Jahr heißt:
- neue Hoffnung
- neues Licht
- neue Gedanken
- neue Wege zum Ziel

Das Team des Frauen-Notrufs wünscht einen guten Jahreswechsel

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Wir sagen DANKE! Stiftung mit Herz und Bestand "Für arme Leute in Nidda" soll das Vermögen der Krugschen Stiftung in Nidda verwendet werden. 4 500 Euro wurden an Institutionen verteilt, die das Geld dringend benötigen.

NIDDA – Bürgermeister Hans-Peter Seum hatte gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteherin Susanne Repp und Pfarrerin Hanne Allmansberger Vertreterinnen des Frauennotrufes, der Grundschulen in Nidda und der Niddaer Ausgabestelle der Schottener Tafel zur Übergabe finanzieller Zuwendungen aus der von ihnen gemeinsam verwalteten Krugschen Stiftung in das Rathaus eingeladen.
Der Stiftungsvorstand hatte zuvor entschieden, in diesem Jahr soziale Projekte mit insgesamt 4 500 Euro zu unterstützen.
Die Krugsche Stiftung wurde 1763 durch das Testament von Karl Wilhelm Krug zu Nidda gegründet und soll “armen Leuten in Nidda” Hilfen gewähren. Bürgermeister Hans-Peter Seum wies darauf hin, dass die Stiftung über ein Grundvermögen in Höhe von mehr als 50 000 € verfügt. “Eigentlich ist es ein Wunder, dass diese 250 Jahre alte Stiftung bis heute Bestand hat und immer noch über einen solchen soliden Grundstock verfügt”, zeigte sich Niddas Rathauschef bei der Zusammenkunft zufrieden, damit kontinuierlich soziale Einrichtungen unterstützen zu können. "Regelmäßig kommen zusätzlich Spenden und Erbschaften hinzu, sodass auch in Zeiten ungünstiger Zinssituation finanzielle Mittel ausgeschüttet werden können. Die Auswahl der in diesem Jahr begünstigten Einrichtungen sei dem Vorstand leicht gefallen. “Durch den Frauennotruf und die Niddaer Ausgabestelle der Schottener Tafel werden Menschen in besonderen Notlagen unterstützt”, unterstrich Seum. “In Zeiten knapper öffentlicher Haushalte sei es besonders wichtig, auf regelmäßige Unterstützung auch aus Stiftungen zurückgreifen zu können”, verdeutlichte der Rathauschef.
Karlheinz Naumann und Klaus Berting vom Niddaer Tafelladen bedankten sich für die finanzielle Unterstützung, die für die tägliche Arbeit der Tafel in Nidda verwendet werden soll. “Wir versorgen mehr als 160 Haushalte in Nidda und Schotten alle vierzehn Tage mit mehr als 70 ehrenamtlichen Helfern, da brauchen wir jeden Cent”, berichtete Naumann.
Renate Fleischer-Neumann vom Frauennotruf dankte ebenfalls für die finanzielle Unterstützung, die in diesem Jahr für das Projekt “Suse – sicher und selbstbestimmt” verwendet werden soll, um Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen zu können.
Die Leiterinnen der Grundschulen Carolin Stein (Nidda), Britta Schaumburg (Ober-Lais), Katja Bender (Ober-Schmitten) und Gesine Haus (Ober-Widdersheim und Ulfa) haben alle über Investitionsbedarf in Unterrichtsmaterialien und die Pausenhofgestaltung geschildert. Für ein Nähmaschinenprojekt sollen schuleigene Maschinen angeschafft werden.
<Kreisanzeiger, 27.12.2019>

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Mehr Gewaltpräventionskonzepte notwendig

Beim Zonta Club Nidda-Oberhessen: Bestürzung, Austausch und Forderung nach mehr Unterstützung für von Gewalt betroffene Frauen.
BAD SALZHAUSEN – “Orange your city” und “Zonta says no”: Auch in Bad Salzhausen waren das evangelische Gemeindezentrum und das Kurhaushotel orangefarben angestrahlt. Kein verspielter Kontrast zum herbstlichen Grau, sondern Teil einer Aktion von internationalen Menschenrechtsorganisationen. Zonta Clubs in 64 Ländern setzten dabei ein Zeichen. Am 25. November, dem weltweiten “Aktionstag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen und Mädchen”, ging es um ein bedrückendes Thema – laut einer Studie der Bundesregierung wurden 2018 hierzulande mehr als 114 000 Frauen und Mädchen Opfer von Gewalt, 122 wurden durch ihren Partner oder Ex-Partner getötet.
Aber die Absage an Gewalt war bewusst weit gefasst und machte sich die allgemeine Stärkung von Frauenrechten zum Ziel. Viele Interessierte waren gekommen. Als Referentinnen konnte Präsidentin Sabine Steinmeier die Europaministerin Lucia Puttrich, Jeanette Stragies und Cäcilia Schlocker von Frauen-Notruf Wetterau begrüßen. Zugleich dankte sie der evangelischen Kirchengemeinde, dem Kurhaushotel und “Pro Sound” für die Unterstützung bei der Beleuchtungsaktion.

“Europa ist eine Frau – Europa sind viele Frauen!” In ihrer temperamentvollen und engagierten Rede schlug Ministerin Puttrich den Bogen von der mythologischen Gestalt zu Frauen an der Spitze der Europäischen Union, allen voran Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Christine Lagarde an der Spitze der Europäischen Zentralbank. Frauen mit Zivilcourage wie die DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier wurden genannt: Mit ihrem Beitrag zur Wiedervereinigung Deutschlands hätten sie zugleich das vereinte Europa mit seiner Osterweiterung unterstützt. Die Lebensrealität von Frauen in den unterschiedlichen Ländern möge verschieden sein, aber, so die Ministerin: “Europa steht für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, es verkörpert eine Wertegemeinschaft.” Gewalt gegen Frauen, in vielen Ländern verbreitet, sei mit europäischen Grundwerten wie der Menschenwürde nicht vereinbar, wobei die Ministerin viele Formen, etwa Kinderehen, Zwangsverheiratung und mehr, ansprach. Auch in Kooperationen der Entwicklungshilfe müssten gegenüber kulturell anders geprägten Partnerländern diese Grundwerte betont werden. Die Ministerin forderte eine Vereinheitlichung des Opferschutzes und bedauerte, dass noch nicht alle europäischen Länder die Istanbul-Konvention als verbindliche Rechtsgrundlage zur Verhinderung von Gewalt an Frauen ratifiziert haben. Sie betonte die Wichtigkeit von Solidarität mit den Opfern. Die Arbeit des Frauen-Notrufs habe sie nach anfänglicher Skepsis überzeugt. “Die Wertegemeinschaft Europa muss immer wieder aufgerufen werden”, schloss die Europaministerin.
In einer kurzen Publikumsdiskussion betonte eine Lehrkraft der Hirzenhainer Hammerwaldschule die Notwendigkeit von Gewaltpräventionskonzepten auch an Förderschulen und forderte dafür mehr staatliche Unterstützung.

Gewaltursachen und-formen stellte Cäcilia Schlocker dar. Sie zeigte gewaltfördernde gesellschaftliche Strukturen auf- von Frauen als verkaufsförderndes erotisches Objekt in der Werbung, Benachteiligung verschiedener Art bis hin zu Verletzung der körperlichen Unversehrtheit. Dann stellte sie die Arbeit des Frauen-Notrufs dar: „Wir bieten allen Frauen und Mädchen, ob mit oder ohne Behinderung, gleich welcher Nationalität, welchen Alters, welcher wirtschaftlichen Situation oder sexuellen Orientierung Beratung und Hilfe an, leiten Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit.“ Auch hier schloss sich eine Diskussion an.

Der Zonta Club Nidda-Oberhessen wird auch weiter den Frauen-Notruf finanziell unterstützen. Gastlichkeit ist eines der Merkmale des Clubs. Das Spiel der Profimusikerinnen Brigitte Kanuth-Pfeifer (Querflöte) und Doris Hackl-Webers (Harfe), die Einladung zum Plenumsgespräch, die Bewirtung in der Pause – das alles war wie eine helle Gegenwelt zu einem düsteren Thema.

von em, Kreis Anzeiger, 27.11.2019

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